28-cm-Kanone L/40 „Kurfürst“

Feuerwaffe From Wikipedia, the free encyclopedia

Die 28-cm-Kanone L/40 „Kurfürst“ war ein Eisenbahngeschütz, von dem im Ersten Weltkrieg von Krupp sechs Exemplare für das deutsche Heer gebaut wurden. Grundlage war ein Schiffsgeschütz, welches in eine für solche Geschütze entwickelte Eisenbahn- und Bettungslafette montiert worden war. Die Kanonen kamen ab 1918 an der Westfront im Einsatz und wurden nach Kriegsende entsprechend den Bedingungen des Friedensvertrages von Versailles verschrottet.

Schnelle Fakten Allgemeine Angaben, Technische Daten ...
28-cm-Kanone L/40 „Kurfürst“


Eisenbahngeschütz 28 cm Kurfürst an der Westfront

Allgemeine Angaben
Militärische Bezeichnung 28 cm K L/40 „Kurfürst“
Entwickler/Hersteller Krupp
Entwicklungsjahr 1916
Produktionszeit 1917 bis 1918
Stückzahl 6
Waffenkategorie Kanone
Technische Daten
Gesamtlänge 21,61 m
Rohrlänge 10,40 m
Kaliber 283 mm
Kaliberlänge L/40
Gewicht in
Feuerstellung
149.000 kg
Kadenz 0,3 Schuss/min
Höhenrichtbereich 0° bis +45 Winkelgrad
Seitenrichtbereich Drehscheibe 180°, Lafette 4°
Ausstattung
Verschlusstyp Keilverschluss
Ladeprinzip Beutel+Endkartusche
Munitionszufuhr manuell
Geschossgewicht 240 kg (Sprenggranate L/2.9 m. Bdz.)

284 kg (Sprenggranate L/4.4 m. Bdz. u. Kz. (mit Haube))

Schließen

Literatur

  • Marc Romanych, Greg Heuer: Railway Guns of WW I. New Vanguard 249. 1. Auflage. Osprey Publishing Ltd., Oxford 2017, ISBN 978-1-4728-1639-9 (englisch).
Commons: 28-cm-Kanone L/40 „Kurfürst“ – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Related Articles

Wikiwand AI