3-Methoxyphencyclidin
chemische Verbindung
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3-MeO-PCP bzw. 3-Methoxyphencyclidin gehört strukturell zur Gruppe der Arylcyclohexylamine[4] und ist ein Derivat von Phencyclidins, welches auch strukturelle Eigenschaften mit Methoxetamin und 4-MeO-PCP gemein hat. Es wurde nachgewiesen, dass 3-MeO-PCP als NMDA-Rezeptorantagonist und SRI wirkt.[5][6][7][8][9][10]
| Strukturformel | |||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | 3-Methoxyphencyclidin | ||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C18H27NO | ||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloser Feststoff[1] | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 273,41 g·mol−1 | ||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest[2] | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Chemie
Der Name 3-MeO-Phencyclidin kürzt 3-Methoxy-Phenylcyclohexylpiperidin ab. Es stammt genau wie PCP, Ketamin, MXE, PCE etc. aus der Stoffgruppe der Arylcyclohexylamine. Eine Synthese kann möglicherweise von 1-Piperidinocyclohexancarbonitril (PCC) aus beginnen, da PCC auch als Ausgangsstoff für PCP, TCP und 4-Meo-PCP benutzt wird.[1][11][12] Der Ausgangsstoff PCC ist selbst leicht psychoaktiv (0,03 % der Wirkstärke von PCP), allerdings extrem giftig.[13]
Rechtslage
In Deutschland ist 3-Meo-PCP in Anlage II des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgeführt und daher zwar verkehrsfähig, aber nicht verschreibungsfähig.[14]
Literatur
- vice.com: Interview mit einem Ketamin-Chemiker von Hamilton Morris, 24. April 2011