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3. Fußball-Liga 2018/19

11. Saison der 3. Liga im deutschen Männerfußball From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Saison 2018/19 der 3. Fußball-Liga war die elfte Spielzeit der dritthöchsten deutschen Spielklasse im Männerfußball. Sie startete am 27. Juli 2018 mit der Partie des Zweitliga-Absteigers Eintracht Braunschweig gegen den Aufstiegsreleganten Karlsruher SC und endete am 18. Mai 2019. Vom 24. Dezember 2018 bis zum 25. Januar 2019 wurde die Spielzeit von einer Winterpause unterbrochen.[1]

Schnelle Fakten
3. Liga 2018/19
MeisterVfL Osnabrück
DFB-PokalVfL Osnabrück
Karlsruher SC
SV Wehen Wiesbaden
Hallescher FC
AufsteigerVfL Osnabrück
Karlsruher SC
SV Wehen Wiesbaden
Relegation ↑SV Wehen Wiesbaden (1:2 und 3:2 gegen den FC Ingolstadt 04)
AbsteigerEnergie Cottbus
Sportfreunde Lotte
SC Fortuna Köln
VfR Aalen
Mannschaften20
Spiele380 + 2 Relegationsspiele
Tore982 (ø 2,58 pro Spiel)
Zuschauer3.090.674 (ø 8133 pro Spiel)
TorschützenkönigMarvin Pourié (Karlsruher SC), 22 Tore
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↑ 2. Bundesliga 2018/19
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Vereine der 3. Liga 2018/19

Erstmals in der Geschichte der 3. Liga wurden vier Absteiger ermittelt,[2] außerdem fanden erstmals regelmäßig Montagsspiele statt.[3] Ferner konnte sich zum ersten, jedoch auch bislang einzigen Mal keine U23-Mannschaft eines höherklassigen Vereins für die Liga qualifizieren. Durch den Abstieg des FC Rot-Weiß Erfurt zum Ende der vorigen Saison nahm erstmals keine Mannschaft mehr am Spielbetrieb teil, die der Liga seit ihrer Gründung ununterbrochen angehörte.

Saisonverlauf

Aufstiegskampf

Bereits am 34. Spieltag sicherte sich der VfL Osnabrück, in der Vorsaison nur knapp dem Abstieg entronnen, nach einem 2:0-Erfolg über den VfR Aalen den vorzeitigen und insgesamt sechsten Aufstieg in die 2. Bundesliga. Einen Spieltag später machten die Niedersachsen auch den Meistertitel klar. Sie konnten als bislang erster Verein in der Geschichte der 3. Liga ihre zweite Meisterschaft feiern. Am 37. Spieltag machte auch der Karlsruher SC die Rückkehr in die zweite Liga perfekt, der SV Wehen Wiesbaden sicherte sich hingegen erstmals die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation, wo er gegen den FC Ingolstadt 04 anzutreten hatte und nach einem 1:2 und einem 3:2 durch Anwendung der Auswärtstorregel seinerseits nach zehn Jahren die Rückkehr in die Zweitklassigkeit feierte. Letzter Konkurrent im Aufstiegskampf war der Hallesche FC gewesen; das Spitzenquartett hatte sich frühzeitig absetzen können und war bereits drei Spieltage vor Saisonende rechnerisch uneinholbar.

Abstiegskampf

Am 35. Spieltag stand auch der Abstieg des VfR Aalen nach neun Spielzeiten im Profifußball frühzeitig fest. Als zweiter Absteiger kam einen Spieltag vor Saisonende der SC Fortuna Köln hinzu, während am letzten Spieltag noch die Sportfreunde Lotte, die SG Sonnenhof Großaspach, der FC Carl Zeiss Jena, Energie Cottbus und Eintracht Braunschweig um den Klassenerhalt konkurrierten. Braunschweig hatte zuvor vom 3. bis zum 28. Spieltag durchgehend auf einem Abstiegsplatz gestanden, davon insgesamt 15 Spieltage als Tabellenletzter. Letztlich konnten Jena, Großaspach und Braunschweig die Klasse halten, Cottbus hingegen stieg nach einem 1:1 gegen den Konkurrenten Braunschweig nach nur einer Saison wieder in die Regionalliga ab, wobei die Eintracht ein nur um 1 besseres Torverhältnis vorweisen konnte. Lotte musste nach drei Jahren in der 3. Liga ebenfalls den Gang in die Viertklassigkeit antreten.

Statistiken

Tabellenführer
Tabellenletzter

Abschlusstabelle

Weitere Informationen Pl., Verein ...
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. PunkteAnm.
 1. VfL Osnabrück  38  22  10  6 056:310 +25 76  / P
 2. Karlsruher SC (R)  38  20  11  7 064:380 +26 71
 3. SV Wehen Wiesbaden  38  22  4  12 071:470 +24 70( ) / P
 4. Hallescher FC  38  19  9  10 047:340 +13 66P
 5. Würzburger Kickers  38  16  9  13 056:450 +11 57
 6. Hansa Rostock  38  14  13  11 047:460  +1 55
 7. FSV Zwickau  38  14  10  14 049:470  +2 52
 8. Preußen Münster  38  15  7  16 048:500  −2 52
 9. 1. FC Kaiserslautern (A)  38  13  12  13 049:510  −2 51
10. SpVgg Unterhaching  38  11  15  12 053:460  +7 48
11. KFC Uerdingen 05 (N)  38  14  6  18 047:620 −15 48
12. TSV 1860 München (N)  38  12  11  15 048:520  −4 47
13. SV Meppen  38  13  8  17 048:530  −5 47
14. FC Carl Zeiss Jena  38  11  13  14 048:570  −9 46
15. SG Sonnenhof Großaspach  38  9  18  11 038:390  −1 45
16. Eintracht Braunschweig (A)  38  10  15  13 048:540  −6 45
17. Energie Cottbus (N)  38  12  9  17 051:580  −7 45 
18. Sportfreunde Lotte  38  9  13  16 031:460 −15 40
19. SC Fortuna Köln  38  9  12  17 038:640 −26 39
20. VfR Aalen  38  6  13  19 045:620 −17 31
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Zum Saisonende 2017/18:
(A)Absteiger aus der 2. Bundesliga 2017/18: 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Braunschweig
(R)Verlierer der Relegation zur 2. Bundesliga: Karlsruher SC
(N)Neuzugang, Aufsteiger aus der Regionalliga 2017/18: TSV 1860 München, Energie Cottbus und KFC Uerdingen (siehe Aufstiegsspiele zur 3. Liga 2018)
Zum Saisonende 2018/19:
 Aufsteiger in die 2. Bundesliga 2019/20: VfL Osnabrück, Karlsruher SC
( )Teilnehmer an den Relegationsspielen gegen den 16. der 2. Bundesliga 2018/19: SV Wehen Wiesbaden
PTeilnehmer am DFB-Pokal 2019/20: VfL Osnabrück, Karlsruher SC, SV Wehen Wiesbaden, Hallescher FC
 Absteiger in die Regionalligen 2019/20: Energie Cottbus, Sportfreunde Lotte, SC Fortuna Köln, VfR Aalen

Kreuztabelle

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte, die Gastmannschaft in der oberen Zeile aufgelistet.

Weitere Informationen 2018/19 ...
2018/19 Eintracht Braunschweig 1. FC Kaiserslautern Karlsruher SC SV Wehen Wiesbaden Würzburger Kickers Hansa Rostock SV Meppen SC Fortuna Köln SpVgg Unterhaching SC Preußen Münster FC Carl Zeiss Jena VfR Aalen Hallescher FC SG Sonnenhof Großaspach FSV Zwickau Sportfreunde Lotte VfL Osnabrück TSV 1860 München Energie Cottbus KFC Uerdingen
Eintracht Braunschweig 1:41:12:32:22:03:00:21:03:32:02:20:11:11:12:23:41:11:10:2
1. FC Kaiserslautern 0:00:00:00:00:24:23:34:01:24:10:10:02:01:12:11:31:00:22:0
Karlsruher SC 1:10:12:52:11:13:13:14:05:01:10:32:32:11:11:32:13:22:02:0
SV Wehen Wiesbaden 3:32:02:00:22:03:03:01:22:02:32:12:02:00:02:01:00:10:20:2
Würzburger Kickers 1:12:00:0 3:10:22:12:00:13:25:22:11:20:00:22:21:22:13:10:2
Hansa Rostock 2:04:11:03:20:40:23:12:01:41:21:11:10:03:10:01:12:20:21:1
SV Meppen 4:20:12:31:11:11:33:03:31:20:11:00:22:12:02:00:21:03:03:2
SC Fortuna Köln 1:32:20:10:70:01:11:11:11:42:01:10:10:21:01:10:00:03:11:2
SpVgg Unterhaching 3:05:00:01:20:12:10:16:01:10:10:00:00:00:13:01:11:1 30:0 34:0
Preußen Münster 3:02:01:43:01:00:11:10:23:01:24:01:21:00:21:00:00:03:00:1
FC Carl Zeiss Jena 0:03:31:13:13:41:11:20:14:50:00:00:33:22:11:10:04:02:10:0
VfR Aalen 1:31:21:31:23:21:11:20:1 34:1 34:11:10:11:11:11:21:11:43:32:4
Hallescher FC 1:02:00:31:41:0 20:1 22:11:21:11:20:01:02:02:00:01:13:02:34:0
SG Sonnenhof 1:11:11:22:32:10:01:01:11:13:10:01:11:15:20:10:01:00:03:2
FSV Zwickau 0:11:1 31:1 32:12:02:21:11:02:22:02:02:32:03:00:20:15:22:12:0
Sportfreunde Lotte 0:10:20:00:11:21:00:01:20:01:02:01:10:10:22:10:01:10:31:3
VfL Osnabrück 1:02:00:12:12:11:21:01:01:43:03:12:02:00:23:01:02:23:12:1
TSV 1860 München 2:02:10:21:21:11:21:03:21:00:11:32:11:12:22:05:11:22:00:1
Energie Cottbus 0:11:10:22:31:23:01:14:32:23:02:12:111:2 10:02:12:21:21:20:2
KFC Uerdingen 05 0:32:41:32:30:32:13:21:11:30:02:12:02:10:01:20:21:31:11:2
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1 
Die Partie Energie Cottbus gegen den Halleschen FC vom 26. September 2018 wurde auf Weisung des sachsen-anhaltischen Innenministeriums aufgrund zu weniger verfügbarer Sicherheitskräfte wegen Demonstrationen in Köthen, Wittenberg und Magdeburg auf den 10. Oktober verschoben.[4]
2 
Aus dem gleichen Grund wurde das Spiel des Halleschen FC gegen Hansa Rostock vom 29. September 2018 auf Verfügung der Stadt Halle an der Saale abgesagt.[4][5] Es wurde am 16. Oktober 2018 nachgeholt.[6]
3 
Aufgrund witterungsbedingter Unbespielbarkeit der Plätze mussten die Partien vom 21. und 22. Spieltag verschoben werden. Sie wurden am 12. und 27. Februar sowie am 20. März 2019 nachgeholt.[7][8][9][10]

Relegation

Die beiden Relegationsspiele zwischen dem Sechzehnten der 2. Bundesliga und dem Dritten der 3. Liga wurden am 24. und 28. Mai 2019 ausgetragen.[11]

Weitere Informationen Datum, Ergebnis ...
Datum Ergebnis Tore
24. Mai 2019 SV Wehen Wiesbaden 1:2 (0:1) FC Ingolstadt 04 0:1 Lezcano (1.), 0:2 Lezcano (47./Foulelfmeter), 1:2 Kyereh (90.+6)
28. Mai 2019 FC Ingolstadt 04 2:3 (1:3) SV Wehen Wiesbaden 0:1 Kyereh (11.), 1:1 Kerschbaumer (13.), 1:2 Dittgen (30.), 1:3 Paulsen (43./Eigentor), 2:3 Paulsen (68.)
Gesamt: SV Wehen Wiesbaden (a)4:4(a) FC Ingolstadt 04  
Durch die Auswärtstorregel stieg der SV Wehen Wiesbaden in die 2. Bundesliga auf, der FC Ingolstadt 04 stieg in die 3. Liga ab.
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Tabellenverlauf

Verlegte Partien werden entsprechend der ursprünglichen Terminierung dargestellt, damit an allen Spieltagen für jede Mannschaft die gleiche Anzahl an Spielen berücksichtigt wird.

1234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738
916171819201919192020202020202020202020202020191717181816161517161414131416
8613151615171611810979910121310118911101213111269888911999
91399101486524684332212222222222232222222
6101514171816128119563887776664334443323343333
141920171173425571011131210101112108787810105777687755
20105101411910149784647888811121091191267655555566
1117181515172020201916181919191918161816161413121010781112910121210101213
19121619131079121411101214171616171715151715161515141414151615171819191919
34732122365458654555556665578111012131313141310
1831691377432222266677787878111281111766678
5367461011151317161717161717181618171618181919191919191919191916171614
1415121318161516181519171818181819191919191919202020202020202020202020202020
181914855654781184765444333443334444434444
1314111112131413161718131415111414151417181816151616161717171714151617181715
4485881214101213141616141213119101213141414141515151313131179887
11181920201918181316141513131591112131313119131311131313141416141515161818
62241343111111111121111111111111111111
1671012945891012121110101199129910121191295956691012121112
21167121115171814191512121515141514141517171818171618181818181718151517
17942321163233754333344555669101012910118111011

Torschützenliste

Weitere Informationen Pl., Spieler ...
mindestens 11 Tore
Pl.SpielerMannschaftTore
01. Deutschland Marvin Pourié Karlsruher SC 22
02. Deutschland Manuel Schäffler SV Wehen Wiesbaden 16
03. Deutschland Anton Fink Karlsruher SC 15
Deutschland Daniel-Kofi Kyereh SV Wehen Wiesbaden
05. Deutschland Nick Proschwitz SV Meppen 14
06. Deutschland Stephan Hain SpVgg Unterhaching 13
Deutschland Stefan Schimmer SpVgg Unterhaching
08. Polen Martin Kobylański Preußen Münster 12
Deutschland Christian Kühlwetter 1. FC Kaiserslautern
10. Schweiz Orhan Ademi Würzburger Kickers 11
Deutschland Marcos Álvarez VfL Osnabrück
Deutschland Maximilian Beister KFC Uerdingen 05
Deutschland Ronny König FSV Zwickau
Deutschland Streli Mamba Energie Cottbus
Deutschland Phillip Tietz FC Carl Zeiss Jena
Stand: Saisonende[12]
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Weitere Informationen Pl., Spieler ...
Zusammenfassung der restlichen Tore
Pl.SpielerMannschaftTore
16. 5 Spieler 10
21. 5 Spieler 09
26. 7 Spieler 08
33. 7 Spieler 07
40. 15 Spieler 06
55. 12 Spieler 05
67. 20 Spieler 04
87. 43 Spieler 03
130. 55 Spieler 02
185. 92 Spieler 01
ET 22 Spieler 23
Stand: Saisonende[12]
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Zuschauertabelle

Die Zuschauertabelle zeigt die besuchten Heimspiele an. Die Reihenfolge ist nach dem Zuschauerschnitt sortiert.

Weitere Informationen Verein, Zuschauer ...
VereinZuschauerpro SpielAuslastungausverkauftDauerkarten[13]
01. 1. FC Kaiserslautern401.66521.14042,4 %0/1911.600
02. Eintracht Braunschweig342.90118.04777,4 %0/1912.800
03. TSV 1860 München284.10014.95399,7 %18/1909.000
04. Hansa Rostock263.95313.89247,9 %0/1903.500
05.Karlsruher SC Karlsruher SC0250.874 113.20457,0 %0/1904.000
06. VfL Osnabrück226.21811.90671,4 %1/1903.100
07. Hallescher FC146.91107.73251,4 %0/1902.100
08. Preußen Münster145.73007.66953,6 %0/1902.200
09.SV Meppen SV Meppen143.94307.57655,3 %1/1902.200
10. Energie Cottbus139.96507.36732,7 %0/1902.500
11.FC Carl Zeiss Jena FC Carl Zeiss Jena110.25005.80344,7 %0/1902.200
12.Würzburger Kickers Würzburger Kickers103.55905.45041,6 %1/1903.000
13.FSV Zwickau FSV Zwickau099.27805.22551,6 %0/19.00735
14. KFC Uerdingen 05078.59904.13713,1 %0/19.00700
15. VfR Aalen069.36403.65125,2 %0/1901.900
16.SpVgg Unterhaching SpVgg Unterhaching063.35003.33422,1 %0/19.00300
17. SV Wehen Wiesbaden0059.900 203.15327,1 %0/1901.200
18. SC Fortuna Köln058.10903.05820,5 %0/19.00k. A.
19. SG Sonnenhof Großaspach054.41002.86428,6 %1/19.00500
20. Sportfreunde Lotte047.59502.50524,9 %0/19.00400
Gesamt3.090.67408.13344,38 %22/38063.735
Stand: Saisonende[14]
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1 
Ab dem achten Heimspiel bot das Stadion umbaubedingt nur noch 20.498 Plätze, ab dem 17. Heimspiel nur noch 18.163. Dies ist in den Zuschauerschnitt mit einberechnet.[15]
2 
Nach dem Heimspiel gegen den TSV 1860 (28. Spieltag) bot das Stadion umbaubedingt nur noch 9.100 Plätze. Dies ist in den Zuschauerschnitt miteinberechnet.[16]

Stadien

Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern
Ostseestadion Rostock
Grünwalder Stadion München
Wildparkstadion Karlsruhe
Weitere Informationen Verein, Stadion ...
Verein Stadion Kapazität
1. FC KaiserslauternFritz-Walter-Stadion ⊙49.850
KFC UerdingenSchauinsland-Reisen-Arena (Duisburg) 1 ⊙31.500
Hansa RostockOstseestadion ⊙29.000
Eintracht BraunschweigEintracht-Stadion ⊙23.325
Energie CottbusStadion der Freundschaft ⊙22.528
Karlsruher SCWildparkstadion 2 ⊙18.163
VfL OsnabrückBremer Brücke ⊙16.667
Hallescher FCErdgas Sportpark ⊙15.057
SpVgg UnterhachingSportpark Unterhaching ⊙15.053
TSV 1860 MünchenStädtisches Stadion an der Grünwalder Straße ⊙15.000
SC Fortuna KölnSüdstadion ⊙14.944
VfR AalenOstalb Arena ⊙14.500
Preußen MünsterPreußenstadion ⊙14.300
SV MeppenHänsch-Arena ⊙13.696
Würzburger Kickersflyeralarm Arena ⊙13.090
FC Carl Zeiss JenaErnst-Abbe-Sportfeld ⊙12.990
FSV ZwickauStadion Zwickau ⊙10.134
Sportfreunde LotteFrimo Stadion ⊙10.059
SG Sonnenhof GroßaspachMechatronik Arena ⊙10.001
SV Wehen WiesbadenBrita-Arena 3 ⊙09.100
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1 
Da das Grotenburg-Stadion in Krefeld die Anforderungen der 3. Liga nicht erfüllte, trug der KFC seine Heimspiele im Duisburger Stadion aus.[17]
2 
Im Oktober 2018 gab der Verein die Entscheidung des städtischen Gemeinderates bekannt, einen Stadionneubau zu bewilligen. Für den 3. November desselben Jahres wurde mit dem Spiel gegen die Würzburger Kickers ein „Abschiedsspiel“ nach dem Motto Danke, Wildparkstadion! 1955 – 2018 ausgetragen. Zwei Tage später begannen die Abrissarbeiten an den Zuschauerblöcken A1 bis A4.[18] Ab dem achten Heimspiel bot das Stadion dann nur noch 20.498 Plätze, ab dem 17. Heimspiel nur noch 18.163.[15]
3 
Da die Brita-Arena seit dem Heimspiel gegen den TSV 1860 am 28. Spieltag umgebaut wurde, um die Anforderungen für die 2. Bundesliga zu erfüllen, verringerte sich die Kapazität des Stadions.[16]

Sponsoren und Ausrüster

Weitere Informationen Verein, Trikotsponsor ...
Verein Trikotsponsor Ausrüster
Eintracht BraunschweigSeat (Fahrzeugbau)Erima
1. FC KaiserslauternLayenberger (Sportnahrung)Uhlsport
Karlsruher SCKLAIBER MarkisenJako
SV Wehen WiesbadenBrita (Wasserfilter)Nike
Würzburger KickersBVUK. (Versicherung)Jako
Hansa Rostocksunmaker (Glücksspiel)Nike
SV MeppenKiKxxl (Kommunikation)Nike
SC Fortuna KölnHIT (Einzelhandel)Erreà
SpVgg Unterhachingfrostkrone (Tiefkühlkost)Adidas
Preußen MünsterSchauinsland-ReisenNike
FC Carl Zeiss JenasunmakerPuma
VfR AalenTelenot (Sicherheitstechnik)Saller
Hallescher FCStadtwerke HallePuma
SG Sonnenhof GroßaspachSanwald (Brauerei)Nike
FSV ZwickauZwickauer EnergieversorgungPuma
Sportfreunde LotteFRIMO (Anlagenbau)Puma
VfL OsnabrücksunmakerPuma
Energie CottbusKarton.eu (Kartonagen)Jako
KFC Uerdingen 05SWK (Energieversorgung)Capelli Sport
TSV 1860 MünchenDie Bayerische (Versicherung)Macron
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Trainerwechsel

Weitere Informationen Verein, Tabellenplatz ...
Verein TabellenplatzTrainerGrund DatumNachfolgerQuelle
VfR Aalen Sommerpause Deutschland Peter Vollmann Vertragsende 30. Juni 2018 Deutschland Argirios Giannikis [19][20]
Sportfreunde Lotte Deutschland Andreas Golombek Vertragsende Deutschland Matthias Maucksch [21][22]
Hallescher FC Deutschland Rico Schmitt Vertragsende Deutschland Torsten Ziegner [23]
FSV Zwickau DeutschlandDeutschland Danny König (interim) Ende der Interimszeit Vereinigte Staaten Joe Enochs [24]
Eintracht Braunschweig Deutschland Torsten Lieberknecht Vertragsende Danemark Henrik Pedersen [25][26]
Sportfreunde Lotte 20. Deutschland Matthias Maucksch Vertragsauflösung 24. August 2018 DeutschlandDeutschland Klaus Bienemann (interim) [27]
DeutschlandDeutschland Klaus Bienemann (interim) Ende der Interimszeit 30. August 2018 Deutschland Nils Drube [28]
SG Sonnenhof Großaspach 17. Deutschland Sascha Hildmann Freistellung 5. Oktober 2018 Kroatien Zlatko Blaškić (interim) [29]
Eintracht Braunschweig 20. Danemark Henrik Pedersen Freistellung 10. Oktober 2018 Deutschland André Schubert [30][31]
SC Fortuna Köln 10. Deutschland Uwe Koschinat Wechsel zum SV Sandhausen 15. Oktober 2018 DeutschlandDeutschland André Filipovic (interim) [32][33]
SG Sonnenhof Großaspach 18. Kroatien Zlatko Blaškić (interim) Ende der Interimszeit 17. Oktober 2018 Deutschland Florian Schnorrenberg [34]
SC Fortuna Köln 12. DeutschlandDeutschland André Filipovic (interim) Ende der Interimszeit 30. Oktober 2018 Polen Tomasz Kaczmarek [35]
1. FC Kaiserslautern 10. Deutschland Michael Frontzeck Entlassung 1. Dezember 2018 DeutschlandDeutschland Sascha Hildmann [36][37]
FC Carl Zeiss Jena 18. Deutschland Mark Zimmermann Freistellung 8. Dezember 2018 Deutschland Lukas Kwasniok [38][39]
Hansa Rostock 08. Bulgarien Pavel Dotchev Entlassung 4. Januar 2019 Deutschland Jens Härtel [40][41]
KFC Uerdingen 05 04. Deutschland Stefan Krämer Freistellung 28. Januar 2019 Deutschland Stefan Reisinger (interim) [42]
DeutschlandDeutschland Stefan Reisinger Ende der Interimszeit 3. Februar 2019 Deutschland Norbert Meier [43]
VfR Aalen 20. DeutschlandDeutschland Argirios Giannikis Beurlaubung 10. Februar 2019 DeutschlandDeutschland Rico Schmitt [44][45]
KFC Uerdingen 05 07. DeutschlandDeutschland Norbert Meier Entlassung 15. März 2019 Deutschland Frank Heinemann (interim) [46][47]
Sportfreunde Lotte 16. DeutschlandDeutschland Nils Drube Entlassung 9. April 2019 Deutschland Ismail Atalan [48]
SC Fortuna Köln 17. Polen Tomasz Kaczmarek Entlassung 22. April 2019 Deutschland Oliver Zapel [49][50]
KFC Uerdingen 05 08. DeutschlandDeutschland Frank Heinemann (interim) Ende der Interimszeit 30. April 2019 Deutschland Heiko Vogel [51]
SG Sonnenhof Großaspach 18. Deutschland Florian Schnorrenberg Freistellung 6. Mai 2019 DeutschlandDeutschland Markus Lang (interim) [52]
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Wissenswertes

Allgemeines

  • Erstmals nahm nach dem Abstieg von Werder Bremen II in der Vorsaison keine zweite Mannschaft eines Erst- oder Zweitligisten am Spielbetrieb teil.
  • Seit dieser Saison wird der offizielle Spielball von Adidas gestellt. In allen vorangegangenen Spielzeiten hatte jeder Verein seinen eigenen Ballsponsor. Der erste von Adidas für alle Klubs gestellte Ball war der Telstar 18, welcher auch bei der WM 2018 zum Einsatz kam.[53] Die Partnerschaft lief bis zur Saison 2025/26.[54]

Höchstwerte der Saison

  • Die torreichste Partie der Saison war mit neun Treffern das 4:5 des FC Carl Zeiss Jena gegen die SpVgg Unterhaching am 16. Spieltag.
  • Der höchste Sieg war das 7:0 des SV Wehen Wiesbaden beim SC Fortuna Köln am 14. Spieltag.
  • Die torreichsten Remis mit sechs Treffern waren:
  • Mit 37 Treffern war der 15. Spieltag vom 9. bis 12. November 2018 der torreichste.
  • Die Partie des 1. FC Kaiserslautern gegen den TSV 1860 München (1:0) am 1. Spieltag stellt den Zuschauerrekord mit 41.324 Besuchern.
  • Am 14. Spieltag zog die SpVgg Unterhaching durch das siebte aufeinanderfolgende Unentschieden mit dem bisherigen alleinigen Rekordhalter der 3. Liga, dem SV Wehen Wiesbaden, gleich. Die Hessen hatten diesen Rekord in der Saison 2012/13 aufgestellt.[55]
  • Die meisten Tore in einem Spiel (4) erzielte Manuel Schäffler beim 7:0 seines SV Wehen Wiesbaden beim SC Fortuna Köln am 14. Spieltag.

Rekorde

  • Die ersten zwölf Heimspiele des TSV 1860 München waren alle ausverkauft, darüber hinaus waren noch bei keiner Mannschaft in der 3. Liga 18 Heimspiele in einer Saison ausverkauft.
  • Sowohl die Gesamtzuschauerzahl von 3.090.674 als auch der -schnitt (8.133) waren neue Ligarekorde.

Wirtschaftliche Situation der Vereine

Gelder aus Übertragungsrechten

Jeder Drittligaverein erhält 1,28 Millionen Euro aus Übertragungsrechten.[56] In der Vorsaison waren es 937.000 Euro. Insgesamt werden seit der Saison 2018/19 jährlich 16 Millionen Euro statt bisher 12,8 Millionen Euro ausgeschüttet. Da mit Werder Bremen II in der Vorsaison die letzte zweite Mannschaft eines Erst- oder Zweitligisten abgestiegen ist, muss der Betrag jedoch durch mehr Vereine geteilt werden. Die zweiten Mannschaften der Profivereine werden bei der Verteilung der Gelder nicht berücksichtigt.

Spieleretats

Im Juni 2018 erhielten die Zweitligaabsteiger Eintracht Braunschweig und 1. FC Kaiserslautern die Zusage über eine solidarische Spende von jeweils 600.000 Euro. Jeder Klub der Zweitligasaison 2017/18 hatte unabhängig von der Deutschen Fußball Liga (DFL) 66.666 Euro in einen Topf eingezahlt, um den beiden ehemaligen Zweitligisten den Neuanfang in der 3. Liga zu erleichtern. Dies wurde bereits im April beschlossen, da noch der Großteil der Vereine bis kurz vor Saisonende in den Abstiegskampf verwickelt war.[57] Andere Vereine der 3. Liga reagierten verärgert und sprachen von Wettbewerbsverzerrung, zumal den Absteigern vertraglich geregelt ein Übergangsgeld in Höhe von 500.000 Euro aus einem Rettungsschirm-Fonds der DFL zusteht und beide Vereine ohnehin zu denen mit den höchsten Etats der Liga zählen würden.[58] Zudem können die Vereine mit erheblichen Transfererlösen für einige ihrer zweitligaerfahrenen Spieler rechnen.[59] Der Spieleretat des FC Kaiserslautern soll fünf Millionen Euro betragen.[56] Auch Eintracht Braunschweig ist mit einem verhältnismäßig hohen Etat einer der finanzstärksten Vereine der 3. Liga.[60]

Mit geschätzten 5 bis 7 Millionen Euro zählt der Lizenzspieler-Etat des SV Wehen Wiesbaden erneut zu den höchsten der Liga.[61][62] Etwa die Hälfte des Etats trägt das Unternehmen Brita.

Der Etat des 1860 München wurde im Juni 2018 durch den jordanischen Geschäftsmann Hasan Ismaik um zwei auf fünf Millionen Euro aufgestockt.[63] Der Etat des Karlsruher SC wird von bislang 5,5 Millionen Euro um fast 20 Prozent auf rund 4,5 Millionen Euro sinken.[64] Hansa Rostock kann mit einer Etaterhöhung um rund 700.000 Euro auf 4,4 Millionen Euro rechnen.[61]

Aufsteiger KFC Uerdingen soll dank des russischen Investors und Vereinspräsidenten Michail Ponomarjow bereits in der vergangenen Regionalligasaison über einen Spieleretat von drei bis vier Millionen Euro verfügt haben.[65] Dank der Mittel Ponomarjows konnte Krefeld unter anderem die bundesligaerfahrenen Stefan Aigner, Maximilian Beister und Dennis Daube sowie den 29-jährigen Ex-Nationalspieler Kevin Großkreutz verpflichten.

Fortuna Köln gibt über seine Finanzen grundsätzlich keine Auskunft.[66] Der Verein wird von dem Medienunternehmer Michael W. Schwetje finanziell unterstützt. Kickers Würzburg veröffentlicht die Höhe des Saisonetats ebenfalls nicht. In der vergangenen Saison 2017/18 wurde vermutet, dass der Spieleretat im oberen Drittel der dritten Liga angesiedelt sei.[67] Hauptsponsor ist Flyeralarm.

Der Spieleretat von Energie Cottbus liegt bei etwa 3,5 Millionen Euro,[68] der des Halleschen FC bei 3,3 Millionen Euro,[61] der von Preußen Münster bei 3,2 Millionen Euro[69] und der des VfL Osnabrück bei 3 Millionen Euro[70].

Carl Zeiss Jena verfügte in der Saison 2017/18 über einen Spieleretat von 2,7 Millionen Euro.[71][72] Der Spieleretat der SF Lotte beträgt etwa 2,1 Millionen Euro.[73] Hauptsponsor ist das Maschinenbauunternehmen Frimo. Die SpVgg Unterhaching gehört mit einem Etat von zwei Millionen Euro zu den finanzschwächeren Vereinen der Liga.[74] Der Lizenzspieleretat des SV Meppen wird auf etwa 2 Millionen Euro geschätzt.[75] Ebenfalls etwa 2 Millionen Euro betragen die Spieleretats der SG Sonnenhof Großaspach[76] und des VfR Aalen[77]. Der FSV Zwickau steigert seinen Etat für die Drittliga-Mannschaft um 100.000 Euro auf 1,8 Millionen Euro.[78]

Financial Fairplay und Nachwuchsförderung

Im September 2018 beschloss der DFB die Einführung des sogenannten Financial Fairplays sowie eines Nachwuchsförderungstopfes in der 3. Liga, um die wirtschaftliche Situation der Vereine zu verbessern und ihre Talentförderung zu stärken. Insgesamt sollen etwa 3,5 Millionen € an die Vereine ausgeschüttet werden. Bis zu 550.000 € sollen zu gleichen Teilen unter Klubs mit „positivem Saisonergebnis“ sowie Vereinen, die „ihr angepeiltes Saisonziel erreicht oder sogar übertroffen haben“, verteilt werden. Weitere 2,95 Millionen € sollen in die Nachwuchsförderung der Teilnehmer fließen, wobei sich der Einsatz von U21-Spielern mit deutscher Staatsangehörigkeit positiv auf die Verteilungsquote je Klub auswirkt. Bedingung für die Ausschüttung ist die Verwendung für „gemeinnützige Zwecke“.[79]

Die Ausschüttung der Töpfe ist jeweils für den September nach Ablauf einer Spielzeit geplant.

Kader

Einzelnachweise

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