Abdallah ibn al-Mu'tazz
kurzzeitiger Kalif der Abbasiden-Dynastie
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Familie
Abdallah ibn Al-Mu'tazz war ein Sohn des dreizehnten Abbasiden-Kalifen al-Mu'tazz mit Fatima bint al-Fath ibn Khaqan.[1]
Politisches Wirken
Abdallah ibn al-Mu'tazz war der Sohn des dreizehnten Abbasiden-Kalifen al-Mu'tazz. Nach dem Tod des 17. Kalifen al-Muktafi wurde er am 17. Dezember 908 selbst zum Kalifen gekrönt, aber noch am selben Tag gestürzt und am 29. Dezember ermordet aufgefunden, während al-Muqtadir (reg. 908–932) den Thron bestieg und offiziell als 18. Abbasiden-Kalif gilt.[2]
Wirken als Dichter und Schriftsteller
Bekannt ist er jedoch als bedeutender Dichter und Autor des Werks Kitab al-Badi, einer frühen Studie der Formen der arabischen Dichtkunst. Das Werk wird als eines der frühesten arabischen Werke der Literaturtheorie und Literaturkritik angesehen.[3]
Privatleben
Besitz von Sklavinnen
Abdallah ibn al-Mu'tazz besaß mehrere Sklavinnen, darunter eine Sängersklavin namens Tuhfa,[4] die er ausbildete.[5] Eine weitere war die Sklavin Daula. Sie half ihm in seiner literarischen Arbeit und war mutmaßlich auch seine Konkubine. Ibn al-Mu'tazz dichtete über sie:
„Ich stand am Euphrat, die Boote bewegungslos im flachen Wasser. Dann erinnerte ich mich an dich, Tränen flossen, und, als ob Sturmwinde sie erfassten, fuhren die Boote vorbei.“[6]