Hypothalassia
Gattung der Familie Hypothalassiidae
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Hypothalassia ist eine Gattung mariner Krabben mit zwei Arten. Sie ist die einzige Gattung innerhalb der Familie Hypothalassiidae.[1]
| Hypothalassia | ||||||||||||
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Hypothalassia armata | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Hypothalassiidae | ||||||||||||
| Karasawa & Schweitzer, 2006 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Hypothalassia | ||||||||||||
| Gistel, 1848 |
Merkmale
Der Carapax ist sechseckig, die Maximallänge beträgt etwa 85 % der Breite. Die Stirn ist zweilappig, innenseitig eingekerbt, nach vorn hervorstehend und mit zahlreichen Dornen bewaffnet. Sie hat etwa ein Viertel der Carapaxbreite. Die Augenhöhlen sind nicht geschlossen, bedornt und mit zwei Spalten. Die Stirn-Augenhöhlen-Breite weist etwa die Hälfte der Gesamtbreite auf. Das Basalglied der Antennen erreicht nicht die Stirn. Das Endostom weist Kämme auf. Der vordere Seitenrand ist mittelgradig konvex und mit Dornen besetzt. Der hintere Seitenrand ist annähernd gerade und mit Höckern bewaffnet. Der Hinterrand ist etwa halb so lang wie die Maximalbreite des Carapax. Die Rückenregionen sind gut definiert und vorn und hinten-seitlich mit Dornen besetzt.[1]
Die Scherenbeine haben ungleich große Scheren, sind bedornt und die Finger schwarz. Die Schreitbeine (P2 bis P5) tragen Dornen und verhornte Fingerspitzen. Das thorakale Sternum ist mittelbreit, die Nähte zwischen den Sterniten 4 / 5 und 5 / 6 sind nicht durchgehend. Das letzte Sternit (S8) ist in Bauchansicht nicht sichtbar. Das Pleon erreicht bei Männchen den Hinterrand der Coxa des Scherenbeins, alle Somiten sind frei beweglich und nehmen den freien Raum zwischen den letzten Schreitbeinen ein. Das erste Gonopodium ist kräftig und gebogen, das zweite länger als das erste und mit einer langen Geißel.[1]