Adrian von Ense
Domherr in Münster und Landdrost in Stromberg
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Leben
Adrian von Ense entstammte dem niederrheinisch-westfälischen Adelsgeschlecht Ense. Er war der Sohn des Heinrich von Ense (* 1470, Herr zu Anröchte und Westerkotten) und dessen Gemahlin Raba von Canstein. Aus dem Stamm von Ense kamen über lange Zeit die Hausvögte der Burg Stromberg. Im Jahre 1544 erhielt Adrian ein Domkanonikat in Münster. Am 15. Februar 1556 verzichtete er auf seine Pfründe und heiratete Johanna von Raesfeld zu Ostendorf. Aus der Ehe gingen vier Töchter und der Sohn Henrich hervor, der spätere Hausvogt in der Burg Stromberg. Die Bestallung zum Drosten in Stromberg fiel auf den 15. April 1560. Adrian lag über Jahre mit dem Kölner Erzbischof Johann Gebhard von Mansfeld vor dem Reichskammergericht in Speyer im Streit über Haus und Amt in Anröchte.
Quellen
- Das Bistum Münster 4,2. (Germania Sacra NF 17.2) Das Domstift St. Paulus zu Münster, bearbeitet von Wilhelm Kohl, herausgegeben vom Max-Planck-Institut für Geschichte, Göttingen, Verlag: Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin/New York, ISBN 978-3-11-008508-2, Germania Sacra NF 17,2 Biografien der Domherren Seite 19ff. Digitalisat.
Weblinks
- Adrian von Ense Personendatenbank bei Germania Sacra
- Von Ense Personendatenbank bei Germania Sacra
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ense, Adrian von |
| KURZBESCHREIBUNG | Domherr in Münster und Landdrost in Stromberg |
| GEBURTSDATUM | um 1520 |
| GEBURTSORT | Anröchte |
| STERBEDATUM | 6. März 1594 |