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Adula Ibn Quadr

österreichischer Geiger, Bratschist und Baglamasspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Adula Ibn Quadr (eigentlich Robert Rammel; * 16. Juli 1959 in Wien) ist ein österreichischer Geiger, Bratschist und Baglamas­spieler.

Leben

Ibn Quadr hatte ab dem siebenten Lebensjahr klassischen Musikunterricht am Konservatorium der Stadt Wien. Er wandte sich ab 1976 dem Jazz zu und trat zwischen 1980 und 1982 als Straßenmusiker in Südeuropa auf. Nach der Rückkehr nach Wien wandte er sich der Musik der Völker Südosteuropas (Griechen, Roma, Türken, Südslawen) und dem Swing zu. 1982 gründete er die Band Adula Ibn Quadr & Friends und profilierte sich als Geiger der Weltmusik und des Wienerliedes.

Er trat mit Gruppen wie der Wiener Tschuschenkapelle, Liederliche Spielleut, Hecknklescha, 9dlinger und die geringfügig Beschäftigten, Gülistan und Lakis & Achwach auf und arbeitete u. a. mit Richard Weihs, Klaus Trabitsch, Peter Rosmanith, Otto Lechner, Lena Rothstein, Erika Pluhar, Doris Windhager und Franz Haselsteiner zusammen. Als Theatermusiker wirkte er u. a. an der Wiener Staatsoper und am Theater in der Josefstadt. Als Stummfilmmusiker begleitete er u. a. mit den Silent Movers Aufführungen im Wiener Filmarchiv (z. B. Die Stadt ohne Juden).

Quellen

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