Frauen unter sich

Film von Anjelica Huston (1999) From Wikipedia, the free encyclopedia

Frauen unter sich (Alternativtitel auf Video: Agnes Browne – Frauen unter sich; Originaltitel: Agnes Browne) ist eine US-amerikanisch-irische Tragikomödie aus dem Jahr 1999. Regie führte Anjelica Huston, die auch die Hauptrolle übernahm und den Film mitproduzierte. Das Drehbuch schrieben John Goldsmith und Brendan O’Carroll anhand des Romans The Mammy von Brendan O’Carroll.

TitelFrauen unter sich
OriginaltitelAgnes Browne
ProduktionslandUSA, Irland
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Frauen unter sich
Originaltitel Agnes Browne
Produktionsland USA, Irland
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1999
Länge 92 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Anjelica Huston
Drehbuch
Produktion
Musik Paddy Moloney
Kamera Anthony B. Richmond
Schnitt Éva Gárdos
Besetzung
  • Anjelica Huston: Agnes Browne
  • Marion O’Dwyer: Marion Monks
  • Niall O’Shea: Mark Browne
  • Ciarán Owens: Frankie Browne
  • Roxanna Williams: Cathy Browne
  • Carl Power: Simon Browne
  • Mark Power: Dermot Browne
  • Gareth O’Connor: Rory Browne
  • James Lappin: Trevor Browne
  • Ray Winstone: Herr Billy
  • Arno Chevrier: Pierre
  • Gerard McSorley: Herr Aherne
  • Tom Jones: Tom Jones
Schließen

Handlung

Die Filmhandlung spielt in Dublin im Irland der 1960er Jahre. Die 34‑jährige Marktfrau Agnes Browne, die in einem Arbeiterviertel lebt, findet sich nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes als alleinstehende Mutter von sieben Kindern wieder. Um wenigstens die Beerdigungskosten zu bezahlen, lässt Agnes sich auf einen Geldverleiher ein, der sie mit Zinsforderungen unter Druck setzt.[1]

Trotz des Schicksalsschlags, ihrer Armut und ihrer schweren Arbeit als Marktfrau gelingt es Agnes, die Kinder durch ihre Zähigkeit, ihren Humor und ihre Fantasie durchzubringen. Unterstützt wird sie dabei von ihrer besten Freundin. Auch von den Nachbarn im Viertel erfährt sie Solidarität.

Um ihrem schweren Alltag wenigstens kurzzeitig zu entfliehen, träumt sie davon, ein Konzert von Tom Jones zu besuchen, den sie verehrt. Und sie spürt, dass der charmante französische Bäcker Pierre sich für sie interessiert. Zum ersten Mal seit langem fühlt sie sich wieder als Frau wahrgenommen. Die Kinder drängen sie zu einem Rendezvous, aber sie hat einfach nichts Passendes anzuziehen und nicht genug Geld, um es für ein Kleid rauszuwerfen. Doch da wäre noch Tom Jones, der sich in Agnes Schicksal einmischt. Am Ende wird alles gut.[2]

Kritiken

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 3. März 2000, der Film sei „anspruchslos“, aber man könne ihn mögen (modest but likable). Anjelica Huston sei nur scheinbar eine merkwürdige Wahl für die Hauptrolle und Regie – ihr Vater habe ein Landhaus in Irland besessen, wo sie zum Teil aufgewachsen sei.[3]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei „gefühlvoll“, jedoch „allzu vorhersehbar und zudem seltsam unkonzentriert entwickelt“. Seine „durchaus liebenswerten Charaktere“ würden „kaum Tiefe erlangen“; das Drehbuch bleibe „zu sehr den turbulenten Äußerlichkeiten verhaftet“.[4]

Auszeichnungen

Anjelica Huston gewann im Jahr 1999 den Youth Jury Award des Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián und wurde für den Grand Prix des Flanders International Film Festivals nominiert.

Hintergründe

Der Film wurde in Dublin und in Bray gedreht.[5] Er spielte in den ausgewählten Kinos der USA ca. 140 Tsd. US-Dollar ein und in den britischen Kinos – ca. 309 Tsd. Pfund Sterling.[6]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI