Albert Kreuzhage

deutscher Philosoph und Jurist From Wikipedia, the free encyclopedia

Albert Kreuzhage (* 12. April 1797 in Melle; † 19. August 1848 in Hannover) war ein deutscher Philosoph und Jurist.

Leben

Kreuzhage erlernte zunächst in Münster den Kaufmannsberuf, bevor er sich durch Privatunterricht für das Studium an der Universität vorbereitete. 1818 wurde er an der Universität Göttingen zum Studium der Rechtswissenschaft eingeschrieben. Dort wurde er 1822 zum Doktor der Rechte promoviert. Anschließend war er als Auditeur tätig, bevor er 1825 als Assessor nach Iburg kam.

Kreuzhage wurde 1831 als Universitätsrat in der Universitätsgerichtsbarkeit der Universität Göttingen tätig. 1848 wurde er als Referent für katholische Angelegenheiten in das Ministerium nach Hannover berufen. Er starb jedoch kurz nach seinem Wechsel nach Hannover.

Kreuzhage war insbesondere für seine philosophischen Schriften bekannt, wobei er sich unter anderem mit der Philosophie Georg Hermes’ und Anton Günthers auseinandersetzte.

Der Komponist Eduard Kreuzhage war sein Sohn.

Werke (Auswahl)

  • Mittheilungen über den Einfluß der Philosophie auf die Entwicklung des innern Lebens, Theissing, Münster 1831.
  • Über die Erkenntnis der Wahrheit, Theissing, Münster 1836.
  • Beurtheilung der hermesischen Philosophie mit Beziehung auf das Verhältniß der Philosophie zum Christenthume, Theissing, Münster 1838.
  • Volker Schupp (Hrsg.): Tagebuch der Reise nach Baden und dem Schwarzwalde 1836, Thorbecke, Sigmaringen 1982, ISBN 3-7995-4032-6.

Literatur

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