Albus Salzburg Verkehrsbetrieb
gemeinsame Tochtergesellschaft des Wiener Autobusunternehmens Dr
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Die Albus Salzburg Verkehrsbetrieb GmbH ist ein Verkehrsunternehmen im Bundesland Salzburg und als solches in den Salzburger Verkehrsverbund (SVV) integriert.
| Albus Salzburg Verkehrsbetrieb GmbH | |
|---|---|
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| Basisinformationen | |
| Unternehmenssitz | Salzburg-Maxglan, |
| Webpräsenz | albus.at |
| Bezugsjahr | 2026 |
| Geschäftsführung | Hermann Häckl |
| Verkehrsverbund | SVV |
| Linien | |
| Bus | 17 |
| Anzahl Fahrzeuge | |
| Omnibusse | 103 |
Die Abkürzung steht für Autobus-Linien-Betriebs-Unternehmung Salzburg, der Unternehmenssitz ist Salzburg-Maxglan. Albus ist eine gemeinsame Tochtergesellschaft des Wiener Autobusunternehmens Dr. Richard (51 Prozent) und des lokalen Infrastrukturunternehmens Salzburg AG (49 Prozent).
Albus ist ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Personennahverkehrs in der Stadt Salzburg und deren Umgebung. Die Albus-Linien, die meisten Nahverkehrs-Linienbusse, bilden eine wichtige Ergänzung zur S-Bahn Salzburg und zum Oberleitungsbus Salzburg der Salzburg AG.
Geschichte
Das Unternehmen Albus wurde 1928 gegründet und betrieb über viele Jahre die sogenannte Taxhamer Linie sowie eine weitere Linie nach Siezenheim. Reisebusse wurden außerdem für den individuellen Fern- und nahen Ausflugsverkehr betrieben, ebenso fanden Stadtrundfahrten mit Kleinbussen statt.
1986 verkaufte die Familie de Zamagna nach 30 Jahren an der Unternehmensspitze Albus aufgrund von Nachfolgeüberlegungen an das österreichweit agierende Verkehrsunternehmen Dr. Richard.[1] 1992 wurde auch die 1927 gegründete Salzburger Kraftwagen-Verkehrsgesellschaft mbH (Reisedienst und Linienverkehre), kurz Salzkraft, von Dr. Richard übernommen und mit Albus vereinigt. Ferner übernahm Albus zwischenzeitlich den Autobusbetrieb Josef Stadlbauer aus Anif, bekannt durch die Linie nach Grödig-Gartenau, von wo aus die Seilbahn auf den Untersberg führt.
1997 wurde der Firmenstandort der Albus von Schallmoos nach Maxglan verlegt. In den folgenden Jahren wurde das Linienangebot der Albus ausgebaut.[2]
Zum 1. Oktober 2005 wurde die Salzburg AG Teilhaber am Unternehmen Albus, Ziel des Zusammenschlusses war es Synergien zu nutzen. Zum darauffolgenden Fahrplanwechsel im Dezember 2005 übernahm Albus schließlich alle Autobuslinien und alle Dieselbusse von der Salzburg AG. Diese betreibt seitdem unter der Marketingbezeichnung StadtBus Salzburg ausschließlich die Oberleitungsbusse und Schienenpersonennahverkehr. Die Betriebsanlagen wurden von der Schallmoser Hauptstraße in die Julius-Welser-Straße übersiedelt.
Linien
Derzeit werden folgende Linien betrieben:[3]
- 11 Josefiau – Leopoldskron – Aiglhof – Lehen – Messe/Salzburgarena
- 17 Salzburgarena – Zentrum – Aigen – Ursulinen
- 21 Fürstenbrunn – Glanegg – Moosstraße – Landeskrankenhaus – Zentrum -Schallmoos – Kasern – Lengfelden – Bergheim
- 22 Josefiau – Kommunalfriedhof – Leopoldskron – Zentrum – Hauptbahnhof – Schallmoos
- 23 (Freibad Leopoldskron) – Hanuschplatz – Hauptbahnhof – Itzling – Sam – Obergnigl (– Fadingerstraße)
- 24 Salzburg, Zentrum / F. Hanusch-Platz – Liefering – Freilassing, Sonnenfeld
- 25 Hauptbahnhof – Zentrum – Nonntal – Hellbrunn – Anif – Grödig – Untersbergbahn
- 27 Unipark Nonntal – Zentrum – Landeskrankenhaus – Kendlersiedlung – Viehhausen – Himmelreich - Walserfeld
- 28 Europark – Siezenheim – Taxham – Maxglan – Landeskrankenhaus – Hanuschplatz (– Alpenstraße – Anif – Grödig – Untersbergbahn)
- 31 Schülerverkehr Viehausen – Wals – Siezenheim
- 34 Europark – Liefering – Christian-Doppler-Klinik
- 35 Fürstenbrunn – Glanegg – Grödig – Untersbergbahn – Taxach – Hallein
- 36 Salzburg Europark – Walserfeld – Käferheim – Walserberg Mundiglerweg
- 126 Schülerverkehr Seekirchen
- 151 Mirabellplatz – Obergnigl – Gaisbergspitze (diese Linie ist auch als „Gaisbergbus“ bekannt)
- 181 Salzburg Hauptbahnhof – Wals – Grünau – Käferheim – Walserberg – Staatsgrenze
- 840 Salzburg Hauptbahnhof – Zentrum – Alpenstraße – Anif – Marktschellenberg – Berchtesgaden – Königssee (die Linie wird zusammen mit dem RVO betrieben, sie erhielt zugleich den Spitznamen „Watzmannexpress“)
Streckenabschnitte in Klammern werden nur zu den Stoßzeiten bzw. bei Veranstaltungen (Salzburgarena) bedient.
Reisebus (Salzkraft)
Die Reisebussparte wurde unter der Marke Albus Salzkraft geführt. Es handelte sich um übliche Charter-Busdienstleistung, einschließlich Mietwagen der gehobenen Klasse und Kleinbussen. Im Zuge einer Betriebsumstrukturierung wurde im Jahr 2022 das Geschäftsfeld des Reisebusverkehrs in eine separate Tochtergesellschaft der Dr.-Richard-Gruppe umgewandelt.
Fahrzeuge


Der Albus-Wagenpark umfasst derzeit rund 100 Fahrzeuge verschiedener Bauarten. Die Linie 27 wird hauptsächlich mit modernen MAN Lion’s City (CNG) oder ehemalige Dr.-Richard-Busse mit dreitürigen Gelenkautobussen betrieben, die Linie 23 mit Midibussen, die Linie 28 mit zwei/dreiachsigen Solobussen. Die Linie 24 wird vom Albus und der Firma Hogger aus Freilassing betrieben; die Linie 151 auf den Salzburger Hausberg, den Gaisberg von Albus – hier kommen verschiedene Wagentypen zum Einsatz. Auf der Linie 840 (Watzmann-Express, Salzburg–Berchtesgaden) verkehrt ein Setra. Mitunter kann man einen Albus auf der Postbus-Linie 150 nach St. Gilgen sehen. Die 2005 erfolgte Umstrukturierung des gesamten Salzburger Autobusverkehrs führte auch zu Änderungen im Wagenpark. Anders als die Albus-Busse verfügen die Wagen, die vorher zu StadtBus Salzburg gehörten, neben einer Türautomatik über eine zusätzliche dritte Tür hinter der Hinterachse.
Seit 2026 werden von Albus 34 Elektrobusse des chinesischen Herstellers Yutong (12m-Normalbusse U12 und 10m-Midibusse U10) auf den StadtBus-Linien eingesetzt. Die Beschaffungskosten belaufen sich auf insgesamt 33,7 Millionen Euro, wobei 10,7 Millionen Euro von der EU gefördert worden sind.[4]
Erste E-Bus-Linien im Regelbetrieb
Unter dem Motto „#Albus foahrt E-Bus“ werden E-Busse eingesetzt. Die E-Busse haben eine Reichweite von 370 Kilometer ohne Zwischenladung und sind in Niederflurbauweise ausgeführt.[5]
Aktuell betreibt Albus Salzburg 49 E-Busse im Linienbetrieb, bis Ende 2028 sollen es rund 80 sein.[5] Die Linie 151 auf das Gaisberg-Gipfelplateau wurde vollständig von Dieselbussen auf rein batterieelektrische Busse umgestellt.[6]
Die Linien 181, 36 und 11 sind Salzburgs erste vollelektrische Buslinien. Auch im regulären Linienverkehr in der Flachau wird seit letzter Wintersaison ein erster Elektroskibus im Linienverkehr im Snow Space Salzburg eingesetzt.[5]
PV-Anlage für grüne Mobilität
Literatur
- Alois Fuchs: Salzburgs Nahverkehr. Verlag Alfred Winter, Salzburg 1996.
