GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung

deutsche Stiftung (1980–) From Wikipedia, the free encyclopedia

Die GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts; sie bildet gleichzeitig den Zusammenschluss der geowissenschaftlichen Vereinigungen und Forschungseinrichtungen in Deutschland. Der Sitz befindet sich in Potsdam, am Institut für Geowissenschaften der Universität Potsdam. Zurzeit (Mai 2026) wird die Stiftung von 30 geowissenschaftlich orientierten Organisationen (sog. Trägereinrichtungen) getragen; sie repräsentiert mehr als 50.000 Mitglieder.[1]

Geschichte

1980 wurde die „Alfred-Wegener-Stiftung zur Förderung der Geowissenschaften (AWS)“ als Zusammenschluss von zunächst zwölf geowissenschaftlichen Gesellschaften gegründet. 2004 erfolgte die Umbenennung in GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung. Benannt ist die Stiftung nach dem deutschen Meteorologen, Polar- und Geowissenschaftler Alfred Wegener (1880–1930), der mit seiner Hypothese über die Kontinentalverschiebung den Grundstein für das heutige geowissenschaftliche Weltbild einer dynamischen Erde gelegt hat.

Zweck

Die Stiftung des bürgerlichen Rechts verfolgt gemeinnützige Belange. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Wissenschaft, Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Geowissenschaften zu fördern und deren Erkenntnisse der allgemeinen Öffentlichkeit zu vermitteln sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den über hundert Einzeldisziplinen voranzubringen. Mit der in den Trägerorganisationen vorhandenen Expertise widmet sich die GeoUnion vor allem Aufgaben, die in Zusammenhang mit der Nutzung der natürlichen Ressourcen sowie dem Schutz der Umwelt stehen. Im Auftrag des Bund/Länder-Ausschusses Bodenforschung (BLA-GEO) vergibt sie das Gütesiegel „Nationaler GeoPark“. Finanziert wird die GeoUnion aus Erträgen des Stiftungsvermögens und aus Zuwendungen und Spenden von Trägereinrichtungen und Dritten.

Preise

Die Stiftung verleiht mehrere Preise:

Trägereinrichtungen

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

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