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Alfred Zimmermann (Politiker, 1889)

deutscher Politiker (CDU), MdL (1949-) From Wikipedia, the free encyclopedia

Alfred Zimmermann (* 26. Februar 1889 in Lichtental; † 22. Oktober 1949 in Koblenz) war ein deutscher Zeitungsverleger und Politiker (Zentrum, CDP/CDU).

Leben und Beruf

Zimmermann absolvierte eine Ausbildung im Zeitungswesen und war in Düsseldorf und Iserlohn tätig. Im Dezember 1921 erwarb er das Mittelrheinische Volksblatt in Boppard. Im März 1933 wurde diese Zeitung durch die Nationalsozialisten für drei Tage verboten, am 31. August 1935 musste das Erscheinen endgültig eingestellt werden, was Zimmermanns Familie in existentielle Schwierigkeiten brachte. Später konnte der Betrieb der Druckerei in kleinerem Umfang wieder aufgenommen werden. Nach dem Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 wurde Zummermann kurzzeitig verhaftet, im November des Jahres wurde er zum Volkssturm eingezogen.

Nach seinem Tod wurde den Kindern Zimmermanns eine finanzielle Entschädigung zugesprochen, sie diente als Ersatz für den durch Verbot der Zeitung entstandenen Verdienstausfall.

Politik

Vor dem Krieg war Zimmermann Mitglied der Zentrumspartei. Er gehörte dem Bopparder Stadtparlament an und war dort Fraktionsführer. Außerdem gehörte er dem Kreistag und dem Kreisausschuss in Sankt Goar an.

1946 war er einer der Mitbegründer der CDP (später CDU) in Boppard und wurde erneut Mitglied des Kreistags und des Kreisausschusses. Für die CDU war er 1946/47 Mitglied der Beratenden Landesversammlung.

Literatur

  • Der Präsident des Landtags Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Die Stellvertreter des freien Volkes: Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015, 2016, ISBN 3-658-04751-8, S. 779.

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