Halbtrockenrasen Alter Rain
Naturdenkmal in Herrenberg, Baden-Württemberg
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Das Gebiet Halbtrockenrasen Alter Rain ist ein flächenhaftes Naturdenkmal auf dem Gebiet der Stadt Herrenberg im Landkreis Böblingen in Baden-Württemberg.
Naturdenkmal „Halbtrockenrasen Alter Rain“ | ||
Halbtrockenrasen Alter Rain im Jahr 2020 | ||
| Lage | Herrenberg, Landkreis Böblingen, Baden-Württemberg, Deutschland | |
| Fläche | 1,208 ha | |
| Kennung | 81150210007 | |
| Geographische Lage | 48° 36′ N, 8° 53′ O | |
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| Einrichtungsdatum | 30. Mai 1994 | |
| Verwaltung | Landratsamt Böblingen | |
Kenndaten
Das Naturdenkmal wurde mit Verordnung vom 30. Mai 1994 unter dem Namen Halbtrockenrasen Alter Rain ausgewiesen.
Lage und Beschreibung
Das Naturdenkmal liegt nordöstlich von Herrenberg. Bei dem Rasen handelt es sich um Halbtrockenrasen und bei dem Gehölz handelt es sich um lichtes, kiefernreiches Feldgehölz.
Das Naturdenkmal überlagert sich mit dem Landschaftsschutzgebiet Schönbuchrand zwischen Herrenberg und Bundesstraße 14 mit Herrenberger Schloßberg. Außerdem hat es Anteil am FFH-Gebiet Schönbuch, am Vogelschutzgebiet Schönbuch und am Naturpark Schönbuch.
Vollständig innerhalb des Naturdenkmals befinden sich die Biotope Feldgehölz NO Herrenberg mit der Biotopnummer 273191151639, Feldgehölz, Magerrasen NO-lich Herrenberg Gew. Alter Rain mit der Biotopnummer 173191150486, Flachland-Mähwiese 'Alter Rain' Herrenberg mit der Biotopnummer 373191150342, Trespen-Glatthafer-Wiese im Gewann Alter Rain NO Herrenberg mit der Biotopnummer 373191150051 und Ehemalige Obstwiese N Herrenberg mit der Biotopnummer 273191151072.
Geologie
Der Untergrund besteht aus einem mäßig trockenen Kalkschutthang.
Flora und Fauna
Laut Biotopkartierung kommen die folgenden Arten im Gebiet vor: Feldahorn, Berg-Ahorn, Gemeine Schafgarbe, Feld-Steinquendel, Gewöhnliche Rosskastanie, Gemeiner Odermennig, Gewöhnliches Ruchgras, Hügel-Meier, Fieder-Zwenke, Aufrechte Trespe, Blaugrüne Segge, Wald-Segge, Silberdistel, Gewöhnliche Waldrebe, Roter Hartriegel, Zweigriffeliger Weißdorn, Eingriffeliger Weißdorn, Wiesen-Kammgras, Kartäusernelke, Zypressen-Wolfsmilch, Rotbuche, Echter Schaf-Schwingel, Gemeine Esche, Echtes Labkraut, Ruprechtskraut, Echte Nelkenwurz, Gemeiner Efeu, Kleines Habichtskraut, Echtes Johanniskraut, Acker-Witwenblume, Pyramiden-Schillergras, Gewöhnlicher Liguster, Purgier-Lein, Knoblauchsrauke, Kohldistel, Kratzdisteln, Echte Walnuss, Wald-Sauerklee, Waldkiefer, Gänsefingerkraut, Vogelkirsche, Zwetschge, Gewöhnliche Traubenkirsche, Schlehdorn, Wildbirne, Stieleiche, Hundsrose, Schwarzer Holunder, Elsbeere, Winterlinde, Wolliger Schneeball, Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Zitronenfalter, Großer Kohlweißling, Admiral, Mittleres Zittergras, Wiesen-Flockenblume, Skabiosen-Flockenblume, Große Klette, Gewöhnlicher Glatthafer, Ungarische Flockenblume, Quellen-Hornkraut, Ackerwinde, Gewöhnliches Knäuelgras, Wilde Möhre, Gewöhnlicher Rot-Schwingel, Weißes Labkraut, Echtes Labkraut, Flaumiger Wiesenhafer, Fettwiesen-Margerite, Gewöhnlicher Hornklee, Feld-Hainsimse, Sichelklee, Hopfenklee, Kriechende Hauhechel, Kleine Bibernelle, Spitzwegerich, Mittlerer Wegerich, Schmalblättriges Wiesen-Rispengras, Kriechendes Fingerkraut, Knolliger Hahnenfuß, Wiesensalbei, Kleiner Wiesenknopf, Gewöhnlicher Löwenzahn, Breitblättriger Thymian, Mittlerer Klee, Wiesenklee, Weißklee, Wiesen-Goldhafer, Schmalblättrige Wicke, Zaun-Wicke, Rundblättrige Glockenblume, Sonnwend-Wolfsmilch, Wald-Erdbeere, Bastard-Luzerne, Zusammengedrücktes Rispengras, Frühlings-Fingerkraut, Echte Schlüsselblume, Wiesen-Sauerampfer, Gras-Sternmiere, Feld-Ehrenpreis, Gamander-Ehrenpreis, Vogel-Wicke.
Im Biotop Feldgehölz NO Herrenberg wurden bei einer Zählung im Jahr 1996, die von der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg durchgeführt wurde, die Pflanzenarten Feld-Steinquendel und Hügel-Meier gefunden. Im Biotop Ehemalige Obstwiese N Herrenberg wurde bei einer Zählung im Jahr 1990 die Schmetterlingsart Großer Kohlweißling gefunden. Diese Arten wurden von der LUBW auf die Vorwarnliste gesetzt.
Siehe auch
Weblinks
- Datenauswertebogen und Karte im Steckbrief des flächenhaften Naturdenkmals im Schutzgebietsverzeichnis der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg

