Andreas Augustin Krazer

deutscher Dominikaner From Wikipedia, the free encyclopedia

Andreas Augustin Krazer (auch Augustin Krazer; * 11. Juni 1735 in Bamberg als Johann Andreas Krazer; † 18. März 1811 in Hechingen) war ein deutscher Dominikaner.

Leben

Krazer war Sohn des Tuchmachers Johann Leonhard Krazer. Er absolvierte bis 1750 das Bamberger Gymnasium und studierte anschließend Philosophie an der Universität Bamberg, an der er den Bakkalaureus- und 1752 den Magistergrad erhielt. Anschließend widmete er sich an den Universitäten von Bamberg, Straßburg und Wien dem Studium der Rechtswissenschaft. Der Plan, Gesandtschaftssekretär zu werden, verwirklichte sich nicht.

Krazer trat 1758 in das Dominikanerkloster in Augsburg ein; er erhielt den Ordensnamen Augustin. Im Orden wurde er Pater und Lehrer am dortigen Studium generale. Zwischenzeitlich war er im Dominikanerkloster Mergentheim und unterrichtete am dortigen Gymnasium. 1786 kam er von Augsburg an das Dominikanerinnenkloster St. Katharinental und von dort an das Dominikanerinnenkloster Gnadental bei Hechingen. Hier wurde Fürst Hermann von Hohenzollern-Hechingen auf ihn aufmerksam. Durch ihn wurde er 1803 Kollegiat am Hechinger Stift und dessen Beichtvater. In Hechingen widmete er sich bis zu seinem Lebensende seinen Studien. Als sein Hauptwerk gilt De apostolicis Ecclesiae occidentalis liturgiis.

Werke (Auswahl)

  • De rebus ad liturgiam antiquam pertinentibus, Griebel, Mergentheim 1778.
  • De vestibus Veterum liturgicis dissertatio, Stadlberger, Augsburg 1780.
  • De apostolicis Ecclesiae occidentalis liturgiis, Rieger, Augsburg 1786.

Literatur

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