Andreas Rüttenauer
deutscher Journalist und Schriftsteller
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Andreas Rüttenauer (* 19. Januar 1968 in München)[1] ist ein deutscher Journalist. Er war kurzzeitig Chefredakteur der taz.

Leben
Rüttenauer studierte zunächst Slawistik, brach das Studium aber ab. Er trat als Kabarettist auf Kleinkunstbühnen auf. In einer Lokalredaktion der Süddeutschen Zeitung lernte er journalistisch zu arbeiten. Rüttenauer schreibt seit 2001 für die taz, seit 2006 als Sportredakteur. Er gehörte von 2008 bis 2009 dem Redaktionsrat an.[2] Er veröffentlichte ein Sachbuch im Verbrecher Verlag und ist Co-Herausgeber eines weiteren Buches im selben Verlag.[3]
Um auf Missstände im Deutschen Fußball-Bund (DFB) aufmerksam zu machen, kandidierte der Sportjournalist Rüttenauer im Jahr 2012 (erfolglos) für den Vorsitz des DFB.[4]
Andreas Rüttenauer ist ein Urenkel des Schriftstellers Benno Rüttenauer und ein Enkel der Erziehungswissenschaftlerin Isabella Rüttenauer.
taz-Chefredakteur
Von April 2014 bis Juli 2015 war Rüttenauer gleichberechtigt mit Ines Pohl Chefredakteur der taz. Nach dem Abgang von Pohl leitete er die Redaktion kurzzeitig bis zum 14. September 2015. Am 15. September 2015 übernahm Georg Löwisch die Chefredaktion.[5] Andreas Rüttenauer leitete ab 2015 die neu gegründete Medien- und Ideenwerkstatt in der taz.[6][7]
Kabarettist
Bis 1997 trat Andreas Rüttenauer im 1983 von Christian Springer und Helmut Schleich gegründeten Kabarett Fernrohr auf. Die drei gehören zu den Mitbegründern des Münchner Kleinkunst-Nachwuchsfestivals Kabarett Kaktus.
Veröffentlichungen
- Pokalfinale. Roman. Verbrecher Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-935843-24-0.[8]
- Münchenbuch. Anthologie. Texte und Bilder von Jenny Bleek u. a. Hrsg. von Andreas Rüttenauer und Jörg Sundermeier. Verbrecher Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-935843-45-3.[9]
Weblinks
- Christian Meier: „Unabhängig denkende Menschen“: Die taz bekommt eine Doppelspitze. In: Meedia. 11. März 2014
- taz-Chefredaktion mit neuer Doppelspitze. (PDF; 39 kB) Pressemitteilung. In: taz. 20. März 2014