Syrische Biene
Unterart der Art Westliche Honigbiene (Apis mellifera)
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Die Syrische Biene (Apis mellifera syriaca Skorikov 1929) ist eine der Rassen der Westlichen Honigbiene. Die Zuschreibung des Taxons an v.Buttel-Reepen (1906) ist nicht belegt.
| Syrische Biene | ||||||||||||
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Apis mellifera syriaca am Toten Meer | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Apis mellifera syriaca | ||||||||||||
| Skorikov, 1929 |
Verbreitung
Die Art kommt sicher im Nahen Osten einschließlich Israels vor. Die genaue Abgrenzung des Verbreitungsgebietes gegenüber anderen Unterarten ist noch ungenügend bekannt.
Die Syrische Biene wird zu den Bienen des Vorderen Orients gezählt.
Imkerei im Nahen Osten
Bei Ausgrabungen im israelischen Tel Rehov[1] wurden 3000 Jahre alte Bienenbauten gefunden, die noch Reste von Honigbienen enthielten, die nach morphometrischen Messungen der Unterart Apis mellifera anatoliaca angehörten. Dies ist deshalb bemerkenswert, weil diese Unterart in dieser Region nicht natürlich verbreitet ist, und auch damals nach allen Informationen nicht war. Sie muss also von Imkern hier eingeführt worden sein. Dies liegt vermutlich daran, dass sie damals besser für die Imkerei geeignet war als die lokale Unterart syriaca.[2] Heute wird die Unterart Apis mellifera syriaca allerdings für die Imkerei in Syrien, dem südlichen Irak und Jordanien durch lokale Imker genutzt.[3]
Es wird angenommen, dass Apis mellifera syriaca über Verhaltensanpassungen verfügt, die ihr helfen, Angriffe der Orientalischen Hornisse (Vespa orientalis) sowie des Bienenfressers (Merops orientalis) zu überstehen. Dabei verbleiben die Bienen zur Verringerung des Prädationsrisikos häufig innerhalb des Stocks. Zudem wurden Kolonien dieser Unterart im Vergleich zu Kolonien der Italienischen Honigbiene (Apis mellifera ligustica) im selben Gebiet häufig als frei vom Pollenkäfer Cryptophagus hexagonalis beschrieben.[4]
Weblinks
- Apis mellifera syriaca. In: Atlas Hymenoptera, abgerufen am 26. November 2018.