Apostelmühle
Wohnplatz und eine ehemalige Mühle innerhalb der Stadt Rodalben
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Die Apostelmühle ist ein Wohnplatz und eine ehemalige Mühle innerhalb der Stadt Rodalben.[1]
| Apostelmühle | ||
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| Lage und Geschichte | ||
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| Koordinaten | 49° 15′ 1″ N, 7° 37′ 0″ O | |
| Standort | Rodalben | |
| Gewässer | Rodalben | |
| Erbaut | spätestens 1612 | |
| Zustand | Wohnplatz, Fabrik | |
| Technik | ||
| Nutzung | Getreidemühle | |
Lage
Die ehemalige Mühle befindet sich im Nordwesten des Stadtgebiets am Nordufer der Rodalb. Unmittelbar nördlich von ihr verläuft die Landesstraße 497.
Geschichte
Die Mühle wurde 1612 erstmals wahlweise als Apostelmühle beziehungsweise Neumühle erwähnt.[2] Der Name Neumühle deutet auf eine Vorgängerin hin. Eventuell war sie mit einer 1581 erwähnten Walkmühle identisch.
Im 18. Jahrhundert existierte weiter östlich im Ort eine Dorfmühle, in die die Bewohner aufgrund des Mühlenzwangs gebannt waren, weshalb die Apostelmühle in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet.[3] Später entstanden um die Mühle herum mehrere Wohnhäuser und weitere Industriebetriebe.
Ursprünglich diente sie dem Mahlen von Getreide. Später erfüllte sie andere Funktionen wie Papiermühle, Leistenfabrik, Kunstlederfabrik. In der Gegenwart wird in den früheren Mühlengebäuden Kunststoff erzeugt, nachdem die 1985 gegründete APO-Pappenfabrik Apostelmühle in die Räumlichkeiten einzog. Seit 2007 heißt das Unternehmen fusionsbedingt APO Pappenfabrik Apostelmühle Friedrich Schaaf-Tempel eK.[4]

