Arthur Moll (Korpskommandant)

Schweizer Offizier From Wikipedia, the free encyclopedia

Arthur Moll (* 18. September 1921 in Bern; † 1. Dezember 2024 in Erlenbach; heimatberechtigt in Dulliken) war ein Schweizer Offizier. Von 1981 bis 1983 war er Kommandant der Flieger- und Fliegerabwehrtruppen und Direktor des Bundesamts für Militärflugwesen und Fliegerabwehr.

Brigadier Arthur Moll mit Gattin 1970 bei einer Taufe einer DC-9 der Swissair

Leben

Arthur Moll wurde als Sohn des Arthur Moll, Lokomotivführer der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), geboren. Moll erwarb 1941 das Handelsdiplom.

Moll diente zunächst in der Infanterie, bevor er 1946 sein Militärpilotenbrevet erwarb und zur Luftwaffe wechselte. Von 1945 bis 1947 und erneut von 1949 bis 1951 diente er als Pilot des Überwachungsgeschwaders. Von 1951 bis 1983 war er als Instruktionsoffizier tätig.

1956 wurde Moll Generalstabsoffizier. Von 1964 bis 1967 war er für die Schulung an den Mirage-Kampfflugzeugen verantwortlich. Von 1968 bis 1974 diente er als Brigadier. 1975 wurde er zum Divisionär befördert und wurde Waffenchef der Flieger- und Fliegerabwehrtruppen und Direktor des Bundesamts für Militärflugwesen und Fliegerabwehr.

Von 1981 bis 1983 hatte er den Rang eines Korpskommandanten inne und diente als Kommandant der Flieger- und Fliegerabwehrtruppen.

Nach seiner Pensionierung war Moll von 1984 bis 1989 als Industrieberater im Bereich des Luftschutzes tätig. Von 1985 bis 1995 präsidierte er die «Interessengemeinschaft Berner Luftverkehr» mit Schwerpunkt auf dem Flughafen Belp. Ausserdem war er von 1998 bis 2008 im «Arbeitskreis Gelebte Geschichte» aktiv und unterstützte dort die Gründung eines Schweizer Armeemuseums in Thun.

Moll war mit Gertrud Oetiker verheiratet, der Tochter des Gustav Oetiker, eines Angestellten der Stadt Zürich.

Commons: Arthur Moll – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

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