Böttgerdenkmal
Denkmal für Rudolf Christian Böttger in Frankfurt am Main, Hessen
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Das Böttgerdenkmal in Frankfurt am Main erinnert an Rudolf Christian Böttger. Die überlebensgroße Büste wurde am 17. Dezember 1882 eingeweiht.

Geschichte und Beschreibung
Rudolf Christian Böttger war von 1835 bis zu seinem Tod im Jahr 1881 angestellter Dozent des Physikalischen Vereins. Kurz nach seinem Tod rief der Vereinsvorstand eine Kommission ins Leben, die Geld für ein Denkmal Böttgers sammeln sollte. Dem Gremium gehörten unter anderem Adolf von Brüning, Theodor Petersen, Albert von Reinach und Jacob Fries-Dondorf an. Sie sammelten Spenden in Höhe von 3.065 Mark. Die Enthüllung des Monuments fand am 17. Dezember 1882 statt.
Das Denkmal wurde zuerst am Eingang zum Botanischen Garten auf dem Stiftsgelände der Dr. Senckenbergische Stiftung errichtet, auf dem auch der Physikalische Verein sein Gebäude hatte. 1889 wurde entweder ein neues Postament errichtet oder nachträglich eine Inschrift angebracht. Nachdem das heutige Arthur-von-Weinberg-Haus als neuer Sitz des Vereins 1908 eröffnet worden war, wurde das Böttgerdenkmal an seinen heutigen Standort in der Senckenberganlage 25 versetzt.
Die Bronzebüste wurde von Friedrich Schierholz geschaffen und in der Erzgießerei von Ferdinand von Miller gegossen. Das Postament aus Syenit wurde von Alexander Linnemann entworfen.
Auf der Vorderseite des Postaments ist der Name RUD. CHR. BÖTTGER eingraviert. Auf der Rückseite findet sich folgende Widmung:
DEM HERVORRAGENDEN FORSCHER
DEM HOCHVERDIENTEN LEHRER
DES PHYSIKALISCHEN VEREINS
SEINE FREUNDE U. SCHÜLER
1889
Literatur
- Das Boettger-Monument. In: Physikalischer Verein (Hrsg.): Jahresbericht des Physikalischen Vereins zu Frankfurt am Main für das Rechnungsjahr 1882–1883. C. Naumann, Frankfurt am Main Juli 1884, S. 34.
Weblinks
- Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): Böttgerdenkmal. In: DenkXweb, Online-Ausgabe von Kulturdenkmäler in Hessen.