Marc Bartuschka

deutscher Historiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Marc Bartuschka (* 1979) ist ein deutscher Historiker.

Leben

Marc Bartuschka studierte Osteuropäische Geschichte, Neuere Geschichte und Politikwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er promovierte in Jena mit einer Arbeit unter dem Titel: „Unter Zurückstellung aller möglichen Bedenken…“ Die NS-Betriebsgruppe „Reichsmarschall Hermann Göring“ (REIMAHG) und der Zwangsarbeitereinsatz 1944/1945.[1] Er forscht, lehrt und publiziert Themen der Weimarer Republik und der NS-Zeit insbesondere zur Problematik der Zwangsarbeit. Bartuschka war von 2013 bis 2022 für die Stadt Altenburg tätig.[2][3] Seine Forschungsinteressen und Arbeitsgebiete liegen in der Thüringischen Regionalgeschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und im Bereich Strafverfolgung von NS-Verbrechen in der Deutschen Demokratischen Republik.

Werke (Auswahl)

  • Im Schoß der deutschen Kultur. Ausländische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in Weimar 1939–1945. Weimar 2020.
  • Das NS-Rüstungswerk REIMAHG im Walpersberg bei Kahla. Erfurt 2016.
  • „Unter Zurückstellung aller möglichen Bedenken…“ Die NS-Betriebsgruppe „Reichsmarschall Hermann Göring“ (REIMAHG) und der Zwangsarbeitereinsatz 1944/1945. Göttingen 2011.
  • Der Partisanenkrieg in Weißrußland 1941 – 1944. Jeder gegen Jeden? Ursprünge, Strukturen und Parteien des Konflikts. Saarbrücken 2008.
    • Das Buch wurde unautorisiert ins Belarussische übersetzt und veröffentlicht: Mark Bartuška: Partyzanskaja vajna ŭ Belarusi ŭ 1941 – 1944 hh. Vil’nja: Inst. Belarusistyki u. a. 2011.

Einzelnachweise

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