Başı Bozuk
irreguläre Truppen des Osmanischen Reiches und des Königreichs Italien
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Die Başı Bozuk (osmanisch باشی بوﺯق, auch Başıbozuk, Baschi-Bosuks) waren irreguläre Truppen des Osmanischen Reiches, die sich aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen zusammensetzten. Der Begriff başıbozuk bedeutet sinngemäß übersetzt so viel wie „Führerlos“, „irreguläre (Truppen)“, „Freischärler“, wörtlich jedoch „kaputter Kopf“, „Gestörter“, „Verwirrter“. Die Başı Bozuk, in der italienischen Schreibweise Basci Buzuk, auch Basci-Buzuk, basci buzuk oder basci-buzuk, wurden 1885 zu Beginn der italienischen Kolonialexpansion in Ostafrika auch vom Königreich Italien angeworben und bildeten die Keimzelle für die italienischen Ascari.


In der osmanischen Armee
Die Başı Bozuk waren die irregulären Soldaten des osmanischen Sultans, die keiner militärischen Regelung oder Vorschrift der osmanischen Armee unterlagen und somit frei nach ihrem eigenen Ermessen bestrafen und töten durften. Sie hatten daher weder offizielle Uniformen noch sonstige spezielle Abzeichen. Diese Truppen wurden häufig eingesetzt, um Aufstände niederzuschlagen; infolgedessen waren sie bei der (aufständischen) Zivilbevölkerung verhasst, da sie gegen diese oft mit extremer Brutalität vorgingen, etwa durch Misshandlungen und Plünderungen. Die mangelnde Disziplin und ihr auflehnendes Temperament machte es manchmal nötig, sie durch die regulären osmanischen Truppen zu entwaffnen.[1]
Başı Bozuk begingen 1876 während des Aprilaufstandes das Massaker von Batak. In der westlichen Öffentlichkeit wurde das Vorgehen der osmanischen Truppen scharf kritisiert. Das Russische Kaiserreich nutzte die Ereignisse von Batak anlässlich des Russisch-Osmanischen Krieges für seine Kriegspropaganda.
Unter den mit rund 65.000 Mann bezifferten Kriegern befanden sich unter anderem Tataren aus der Dobrudscha, Albaner, Tscherkessen aus dem Kaukasus oder auch Turkmenen und Kurden aus Ostanatolien.[2] Die Baschi-Bosuks waren Freibeuter: Vom Staat bekamen sie Waffen und Proviant, jedoch keinen Sold. Sie versorgten sich über Raub, Plünderung und Brandschatzung, wozu sie vom Sultan legitimiert waren.
Eine ähnliche Erscheinung findet sich bei den indischen Pindari, die ebenfalls keinen Sold erhielten und von Plünderungen lebten.
In der italienischen Armee

Aufstellung
Die italienische Armee war zu Beginn der italienischen Kolonialexpansion unzureichend auf diese von der Regierung in Rom beschlossene Aufgabe vorbereitet. Als das erste größere Truppenkontingent unter dem Kommando von Oberst Tancredi Saletta am 5. Februar 1885 in Massaua an der ostafrikanischen Küste des Roten Meeres landete, verfügte man nur über sehr lückenhafte Kenntnisse über Land und Leute. Man litt unter der Hitze und an bald ausbrechenden Krankheiten. Es fehlte zudem an geeigneten Material und Ausrüstung. Die Moral der erst im Aufbaustadium befindlichen italienischen Kolonialtruppen war bald angegriffen.[3]
Auch wenn bereits Ende 1881 in der Kolonie Assab ein erstes kleines Kontingent von einheimischen Wachmannschaften angeworben wurde, besaß Saletta zunächst keine Anweisungen bezüglich der Rekrutierung einheimischer Truppen.[4] Da die Italiener aufgrund von Krankheiten und der Hitze immer Ausfälle zu verzeichnen hatten, sah man sich jedoch gezwungen nach Alternativen umzusehen. Ins Augenmerk rückten die 500 in ägyptischen Diensten stehenden Başı Bozuk. Letztere stammten aus dem Sudan, aus den afrikanischen Anrainerstaaten des Roten Meeres und aus Abessinien.[5]
In einem vom 8. April 1885 datierten Schreiben an das Kriegsministerium in Rom wurden die Basci Buzuk erstmals erwähnt. Tancredi Saletta beschreibt darin ausführlich die in ägyptischen Diensten stehende Miliz und welche Vorteile eine Anwerbung dieser Truppen für die Italiener in Massaua haben würde.[6] Allerdings wurden auch Zweifel laut. Im Allgemeinen wurde ihnen keine große militärische Bedeutung beigemessen. Ebenso hegte man Zweifel an ihrer Disziplin. Aufgrund dessen, dass der Großteil der Bashi Buzuk Musulmane waren, hielt man sie zudem nicht für vertrauenswürdig. Zu ihrem fragwürdigen Ruf trug auch der Umstand bei, dass sie bei den Ägyptern von regulären Truppen flankiert wurden, die sich aus straffällig gewordenen Soldaten zusammensetzten.[7]
Trotz dieser Vorurteile entschied man sich, auf die Basci-Buzuk zurückzugreifen. Für ihre Übernahme sprachen ihre Sprach- und Ortskenntnisse und weil sie mit den klimatischen Bedingungen vor Ort gut zurecht kamen. Nach Saletta sollten sie daher vor allem als Führer, Dolmetscher und Aufklärer eingesetzt werden.[8] Es spielten aber auch noch andere Gründe eine Rolle. Zum einen war ihr Einsatz mit wesentlich geringeren Kosten verbunden, zum anderen hätten vermeintliche Verluste in der öffentlichen Meinung ein weit weniger großes Echo hervorgerufen, als italienische Gefallene.[9]
Nachdem Rom einer Rekrutierung zugestimmt hatte, wurden am 30. April 1885 die ersten hundert Basci Buzuk übernommen und mit Remington-Gewehre aus ägyptischen Beständen ausgerüstet. Am 10. Mai wurde eine zweite Kompanie rekrutiert.[9]
Eritreakrieg
1885–1886
Bereits wenige Tage nach ihrer Rekrutierung wurden sie erstmals eingesetzt. 50 von ihnen wurden am 9. Mai 1885 für die Besetzung des Dorfes Ambà etwa 50 km nordwestlich von Massaua abgestellt. Als am 11. Mai eine abessinische Bande unter dem Kommando von Adam Aga den Ort angriff, ergaben sich die Basci Buzuk ohne eine Gegenwehr geleistet zu haben.[10] Nach dem Vorfall wurden zunächst weitere Rekrutierungen eingestellt, während die bereits angeworbenen Basci Buzuk für zweitrangige Wachaufgaben abgestellt wurden. Erst am 30. Juni 1885 wurden die Rekrutierungen mit der Übernahme von 38 Basci Buzuk der ägyptischen Besatzung von Saati wieder aufgenommen. Zum Kommandeur, dem Sangiak, wurde der Albaner Assam Oga Osman aus Ioannina ernannt.[11]
Die Übernahme der Basci Buzuk von Saati war bereits Teil, der von Italien eingeleiteten Politik, den Besitz in Massaua langsam auf das Landesinnere auszuweiten. Damit war es auch nötig alle Vorbehalte gegenüber den einheimischen Truppen aufzugeben und sie als vollwertige militärische Einheiten zu betrachten. Dazu trug auch, dass die koloniale Expansion der Italiener von mehreren Seiten in Frage gestellt wurde. So von den Abessiniern, vor allem in der Person von Ras Alula, von feindlich gesinnten Stämmen und Banden, von der zunehmend angespannten Koabitation mit den Ägyptern und nicht zuletzt von den Aufständischen des Mahdi.[12]
Als am 2. Dezember 1885 die Ägypter aus Massaua abzogen, wurden die restlichen „ägyptischen“ Bashi Buzuk vom neuen Oberbefehlshaber der italienischen Kolonialtruppen in Eritrea, General Carlo Gené, übernommen.[13] Die Basci Buzuk waren nun auf 927 Mann angestiegen und wurden in zwei sogenannte Horden aufgegliedert. In Massaua war die sogenannte 200 Mann starke interne Horde (italienisch orda interna) stationiert und war mit Polizei- und Wachaufgaben betraut. Der Rest gehörte der externen Horde (ital. orda esterna) an und verteilte sich auf mehrere Stützpunkte im näheren und weiteren Umkreis von Massaua.[14] Es handelte sich alles in allem um eine sehr rudimentäre Truppe, die allenfalls die Lücken des italienischen Kontingents schließen konnte, in die die Italiener nicht viel Vertrauen schenkten und die keine Begeisterung bei ihnen auslöste. Eine Eingliederung in die italienische Armee und die Aufstellung gemischter Einheiten, um ihre Disziplin und militärische Ausbildung zu verbessern, schloss man aus rassistischen Gründen aus.[15]
1886 kam es zu einer einzigen bewaffneten Auseinandersetzung, bei denen die Basci Buzuk beteiligt waren. Am 1. September marschierten 125 Basci Buzuk auf den Küstenort Zula etwa 50 km südlich von Massaua zu. Dort wurden sie in ein Gefecht mit der Bande des abessinischen Führers Debeb verwickelt, bei dem 14 Basci Buzuk starben.[16]
1887–1888

Im Zuge der Belagerung von Saati am 25. Januar 1887 wurden erstmals Basci Buzuk an der Seite von italienischen Soldaten eingesetzt. In der erfolgreichen Abwehr des abessinischen Angriffs auf Saati waren sie maßgebend daran beteiligt, einen Einkesselungsversuch zu verhindern.[17] Bei der anschließenden Schlacht bei Dogali, die mit einer vernichtenden italienischen Niederlage endete, versuchte man, obwohl sie zahlenmäßig nur eine untergeordnete Rolle spielten, sie als Sündenböcke hinzustellen und ordnete eine Untersuchung an.[18] In Wahrheit hatten sich die Basci Buzuk auch bei Dogali als Aufklärer bewährt und hielten nach der Niederlage viele vor Massaua gelegene Stützpunkte besetzt, was den Vormarsch der Abessinier auf Massaua verhinderte. In der öffentlichen Meinung wurden nach Dogali allerdings bereits bestehende Vorurteile gegenüber den indigenen Truppen noch bekräftigt.[17]
Nach der Ablösung von Carlo Gené als Oberbefehlshaber der italienischen Truppen in Eritrea im Frühjahr 1887 setzte sein Nachfolger Tancredi Saletta verstärkt auf den Einsatz einheimischer Truppen. Am 2. Mai 1887 wurde für die italienischen Truppen in Afrika der Kriegszustand ausgerufen.[19] Im gleichen Monat teilte Saletta dem Kriegsministerium in Rom unter anderem mit, dass Oberst Giovanni Battista Begni das Kommando über die externe Horde anvertraut worden war. Im Juni des gleichen Jahres waren die Basci Buzuk bereits auf 2000 Mann angewachsen und im Juli wurden in Rom die ersten Anordnungen für die Aufstellung eines Korps aus einheimischen afrikanischen Truppen – dem Corpo speciale d’Africa – erlassen.[20]

Im November 1887 ging General Alessandro Asinari di San Marzano mit seinem Korps in Massaua an Land, um die Schmach von Dogali auszumerzen. Di San Marzano führte die von Saletta begonnene Neuorganisation der einheimischen Truppenkontingente weiter und Ende November waren weitere italienische Offiziere den Basci Buzuk vorangestellt worden.[21] Die Verständigung mit den italienischen Offiziere gestaltete sich allerdings schwierig und schränkte die Operationsfähigkeit der Truppe stark ein. Um die Disziplin aufrechtzuerhalten, griffen die Offiziere auch auf die Nilpferdpeitsche, die berüchtigte curbasc, zurück. Hinter der mangelnden Verständigungsbereitschaft versteckte sich aber auch Intoleranz sowie ein rassistisches Autoritäts- und Überlegenheitsgefühl des weißen Offiziers gegenüber dem farbigen Untergebenen. Es muss dabei allerdings berücksichtigt, dass viele dieser intoleranten Offiziere nicht gerade zur Creme des italienischen Offizierskorps gehörten und selbst bereits durch disziplinäres Fehlverhalten auffällig geworden waren.[22]
Nach der Ankunft weiterer Truppen aus Italien im Februar 1888 begannen die Italiener wieder energischer in das Landesinnere in Richtung des äthiopischen Hochlandes vorzurücken, dabei griff man kontinuierlich und massiv auf die Basci Buzuk zurück. Letztere wurden dabei in einige Scharmützel mit den abessinischen Truppen verwickelt, so am 4. Februar 1888 bei der Besetzung von Hirgigo und in Ailet am 17. März 1888. Es waren dies die einzigen militärischen Auseinandersetzungen mit den Truppen des Negus während dieses Feldzuges. Yohannes IV. ging einer offenen Auseinandersetzung mit dem Groß der italienischen Truppen aus dem Weg. Nach dem Abzug der Abessinier wurden auch die italienischen Truppen ab Mitte April 1888 wieder nach Italien verschifft.[23] Als am 2. Mai 1888 Antonio Baldissera den Oberbefehl der italienischen Truppen von Alessandro Asinari di San Marzano in Ostafrika übernahm,[24] setzte er verstärkt auf einheimische Truppen.[25]
In den folgenden Monaten gelang es Baldissera vor allem mit Hilfe der Basci Buzuk weiteres Terrain unter italienische Kontrolle zu bringen.[26] In diese Expansionsphase, die die Grenzen der 1890 ausgerufenen Kolonie Eritrea festlegte, mussten die Basci Bozuk im August 1888 ihre schwerste Niederlage einstecken. Bei der Schlacht von Saganeiti am 8. August 1888 wurden 250 Basci Buzuk sowie fünf italienische Offiziere getötet.
Kurz danach wurde im September 1888 die externe Horde aufgelöst. Ein Teil ihrer Angehörigen floss in die neu aufgestellten indigenen Bataillone ein, die später den Namen Ascari annahmen.[27] Kriegsminister Ettore Bertolè Viale folgte damit dem Vorschlag von Baldisseras, der in den indigenen Truppen eine entscheidende Komponente für die zukünftige militärische Struktur der Kolonie sah, die die italienischen Truppenkontingente zumindest zum Teil ersetzen sollten. Zu diesem Zweck sollten sie von kompetenten italienischen Offizieren und Ausbildern, die der arabischen Sprache mächtig waren, ausgebildet und geführt werden.[28] Die interne Horde, die in Massaua mit Wach- und Polizeiaufgaben betraut war, wurde schließlich im März 1891 aufgelöst.[27]
Gliederung
Die Basci Buzuk der italienischen Kolonialtruppen waren in Zügen – sogenannten buluk – von 25 bis 30 Mann organisiert. Zwei buluk bildeten eine nus tabur, eine Halbkompanie und zwei Halbkompanien eine tabur (Kompanie). Drei tabur bildeten das Bataillon halai und drei bis vier halai das Regiment, das sogenannte orda. Basci Buzuk war auch die Bezeichnung des untersten Dienstgrades. Dem folgten der Buluk Basci (Zugführer), der Jubasci (Halbkompanieführer), der Bimbasci (Kompanieführer) und der Sangiak, der Bataillons- oder Regimentskommandant.[29]
Neu aufgestellt wurde im November 1887 unter Antonio Baldissera eine berittene Aufklärungseinheit aus Irregulären, die Orda Kajala, die als indigenes Schwadron operierte und die Keimzelle für die Kavallerietruppe der Ascari bildete.[30]
Uniformierung und Bewaffnung
Zu Beginn ihrer Rekrutierung für die italienischen Kolonialtruppen besaßen sie keine eigene Uniform. Im Laufe des Jahres 1887 erhielten die Basci Buzuk eine erste noch sehr rudimentale Bekleidungsvorschrift, nach der die externe Horde einen grünen Flor und die interne Horde einen blauen Flor am Tarbusch zu tragen hatten.[31] Erst im Mai 1888 führte das italienische Kriegsministerium schließlich ein Dienstreglement für die Basci Buzuk ein, mit dem auch die Uniformierung geregelt wurde.[32] Zur Dienstuniform der Basci Buzuk gehõrten als Kopfbedeckung ein roter Tarbusch mit blauer oder schwarzer Quaste,[27] eine weiße Uniformbluse aus Leinwandstoff, auf der am rechten Ärmel auf halber Höhe ein fünfzackiger Stern auf einem runden blauen Stoffstreifen aufgenäht war. Eine Schãrpe war um den Unterleib gewickelt. Die weit geschnittene Hose war ebenfalls aus weißem Leinwandstoff. Als Schuhwerk wurden Ledersandalen getragen.[29] Vervollständigt wurde die Uniform von einem ledernen Patronengurt, der über der bunten Schärpe in schottischen Muster getragen wurde.[27] Es gab auch eine Paradeuniform, die zusätzlich noch einen kurzen dunkelblauen Uniformrock mit langen Ärmeln und spitz zulaufenden Ärmelaufschlägen vorsah.[30]
Bewaffnet waren die Basci Buzuk zunächst mit Remington aus ägyptischen Beständen und 60 Schuss Munition.[33] Die Remington-Gewehre wurden im Laufe der Zeit durch Vetterli-Vitali-Gewehre Modell 1870/87 ersetzt, die bei der italienischen Armee ausgemustert wurden.[34] Ausgegeben wurde die Vetterli ohne Bajonett, da die Basci Buzuk ihre traditionellen Blankwaffen, wie den Gurade bevorzugten.[35]
Siehe auch
Literatur
- Bashi-Bazouk. In: Encyclopædia Britannica. 11. Auflage. Band 3: Austria – Bisectrix. London 1910, S. 465 (englisch, Volltext [Wikisource]).
- Ministero degli Affari Esteri – Comitato per la Documentazione dell’Opera dell’Italia in Africa (Hrsg.): L’Italia in Africa. Serie storico-militare Volume primo: L’opera dell’Esercito. Tomo I Ordinamento e reclutamento. Bearbeitet von M. A. Vitale. Istituto Poligrafico dello Stato, Rom 1960.
- Ministero degli Affari Esteri – Comitato per la Documentazione dell’Opera dell’Italia in Africa (Hrsg.): L’Italia in Africa. Serie storico-militare Volume primo: L’opera dell’Esercito. Tomo II Avvenimenti militari e impiego. Parte prima – Africa Orientale (1868–1934). Bearbeitet von M. A. Vitale. Istituto Poligrafico dello Stato, Rom 1962.
- Ascari e Dubat: truppe coloniali italiane. Ciarrapico, Rom 1977, S. 5.
- Marco Scardigli: Il braccio indigeno: Ascari, irregolari e bande nella conquista dell’Eritrea 1885–1911. Franco Angeli, Mailand 1996.
- Gabriele Zorzetto: Uniformi e insegne delle truppe coloniali italiane: Volume I Eritrea e Somalia, 1885–1934. Edizioni Museo dell’Araba Fenice, Reggio Emilia 2011, ISBN 978-88-905438-1-4.
- Vito Zita: La nascita delle truppe coloniali italiane: Dai basci buzuk agli ascari. Paolo Emilio Persiani, Bologna 2023, ISBN 979-1-259-56103-9.