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Während des französischen Feldzuges von 1808 kam es am 14. Juni 1808 zur Schlacht bei Medina del Rio secco. Die Franzosen unter Marschall Bessières besiegen die Spanier unter dem General Cuesta.



Stärke der Heere A Franzosen 11437 Mann Infanterie 1338 Reiter 30 Geschütze B Spanier 30000 Mann Infanterie 600 Reiter 32 Geschütze zusammen 12775 Mann zusammen 30600 Mann

Operationen vor der Schlacht

In den ersten Tagen des Juni 1808 sammelten die Generale Cuesta und Blake ihre Streitkräfte bei Benavente. Sie ließe jeweils eine Division zur Deckung der Magazine in Manzanal und Benavente zurück. Dann marschierten ca. 30.000 Mann und 600 Reiter mit 32 Geschützen durch die Ebene von Palencia in Richtung Burgos. Ziel der Spanier war es die französischen Truppen unter Junot in Portugal und die Truppen von Dupont im südlichen Spanien zu trennen. Am 13. Juni 1808 erreichen sie in drei Kolonnen Duenas, Palencia und Torquemada. Derweilen bekämpft Marschall Bessières mit seinem Korps spanische Guerilla in Biscaya und Asturien, als ihm an 13. Juni die Ampudias die Nachricht über den Anmarsch der Spanier erreicht. Er beschließt die 2. Kolonne zu schlagen bevor sich die Kolonnen vereinigen können. Bereits am 14. Juni ist er in Pacaio. Er blockiert die Straße von Palacio nach Medina, die auf dem rechten Ufer des Rio Secco (Sequillo) liegt. In östlicher Richtung befindet sich eine Hügelgruppe, die den Rio Secco von dem Val de Junate trennt. Der östliche Abhang dieser Hügel ist sehr steil, der Fußweg von Palacio nach Medina führt über diesen Abhang.


Am 14. Juni schickte der General Cuesta eine Vorhut aus 7 Bataillonen in die Hügel bei Palacio und Val de Nebro. Ferner standen 4 Schwadronen weiter links im Tale an der Strasse nach Belmonte. Das Hauptcorps befindet sich noch auf dem rechten Ufer des Rio Secco.


Auf der französischen Seite steht die Division Mouton rechts von Palacio. Die Division Merle stand links von diesem Punkt, die Garde dahinter. Die Kavallerie unter General Lasalle stand auf den Hügeln gegenüber Palacio. Die Infanteriebrigade des Generals Meunier stand links hinter, an der Kreuzung des Weges von Medina nach Palacio. Der Chef des Generalstabs Oberst Guilleminot hatte die Gegend erkundet und empfahl einen schnellen Angriff, bevor sich die Spanier in den Hügel fest setzen können. Daher schickte Marschall Bessières den General Lasalle mit einem Regiment die feindliche Schwadrone zu vertreiben. Die Kavallerie rückte auf den Pfaden zu den Höhen und bedrohte so die linke Flanke der spanischen Vorhut. Derweilen griff der General Meunier trotz des unvorteilhaften Geländes die Spanier direkt in der Front an. Er kommt zu heftigen Gefechten aber als die Kavallerie in der linken Flanke auftaucht, ziehen sich die Spanier nach Medina zurück.

In der Zwischenzeit beeilte sich General Cuesta seine Truppen gegen Franzosen zu führen. Er schickte zwei Kolonnen in die Hügel, so wie eine dritte bestehend aus Kavallerie die die Hügel umgehen sollte, aber die Division Mouton hatte bereits das Plateau besetzt. Daher ging die Kavallerie gegenüber der Division in Stellung.


bei hh besetzt hat so nimmt die spanische Reiterei derselben gegenüber bei HH Stellung Die linke Flügelcolonne der Infanterie marschirt bei JJ in 2 Linien die rechte Flügelcolonne bei KK auf bei letzterer befindet sich General Cuesta in Person 6 General Cuesta greift die Brigade Meunier welche unterdessen das Plateau erstiegen und eine Batterie von 8 Canonen dort aufgefahren hat g g mit Ungestüm an und wirft sie gegen den Fahrweg von Palacio i in die Ebene herab wobei diese Brigade 5 Geschütze verliert 7 Marschall Bessières der die Lücke zwischen beiden Flügeln der Spanier bemerkt befiehlt dem General Merle der auf der Fahrstrasse von Palacio vorgerückt ist den rechten Flügel der Spanier anzugreifen kh während General Du cos von der Division Mouton mit seiner Bri gade den linken Flügel Cuesta's angreift ll 2 Schwadronen von der Grenadiergarde unter stützen diesen Angriff und General Lasalle folgt demselben 8 Die Spanier unter Cuesta KK warten dem An griff Lasalle's nicht ab und ziehen sich in grösster Eile gegen den Secco zurück und auch der linke Flügel bei JJ folgt von panischem Schrecken ergriffen diesem Beispiele 9 Unterdessen hat die spanische Vorhut DD sich in Medina wieder gesammelt und hinter den dortigen Gärten Stellung genommen LL wäh rend ihr Geshütz südlich und nördlich von Me dina auf vortheilhaften Punkten auffährt in der Absicht die Zugänge der Stadt zu vertheidigen Allein die französische Reiterei unter Lasalle hat den beinahe ausgetrokneten Fluss etwas oberhalb bereits übersOhritten mm und die Division Mouton ist ihr auf dem Fusse gefolgt nn 10 Cuesta durch die rasche Bewegung der Fran zosen unter Lasalle und Mouton auf seiner Rückzugslinie bedroht sucht in Eile auf den Strassen nach Palazuelo und Villa frescos zu ent kommen MM ehe noch der Rest des fran zösischen Corps Medina gegenüber in der Stel lung oo angelangt ist Die französische Rei terei verfolgt die Fliehenden und macht viele Gefangene und reiche Beute 11 Durch diesen Sieg sind die feindlichen Colonqui nen welche sich auf Duenas und Torquemada dirigirt haben auseinander gesprengt und zie hen sich in Eile auf Benavente zurück während Bessières seinen Hauptzweck die Erhaltung der Communicationen mit Portugal erreicht hat

Folgen

Der Verlust der Spanier wird von den Franzosen auf 6000 Todte und Verwundete und 3600 Gefan gene nebst 18 Geschützen angegeben Den eigenen Verlust berechnen sie wohl etwas zu shwach nur zu 50 Todten und 300 Verwundeten

Literatur

  • Franz Georg Friedrich von Kausler, Atlas der merkwürdigsten Schlachten, Treffen und Belagerungen der alten, mittlern und neuern Zeit in 200 Blättern, S.742f
  • Josef Edmund Woerl, Geschichte der Kriege von 1792 bis 1815 mit Schlachten-Atlas, S.132f

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