Benutzer:Andreas-Wolsky/Menschenpfropfen
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FERTIG AUSFORMULIERT
Menschenpfropfen ist ein Begriff aus dem Crowd Management und bezeichnet ein Menschenknäuel. Dieses bildet sich, wenn zu viele Menschen zur gleichen Zeit mit zu hoher Motivation durch eine zu enge Stelle gelangen wollen. Trotz fehlender Gefahr oder fehlender Schadenslage kommt es zu einer gefährlichen Situation, wenn sich vor einem zu engen Ein- oder Ausgang ein Menschenpfropfen bildet und die Personen im Menschenpfropfen wiederum durch anderen von hinten bedrängt werden. Eine lebensgefährliche Situation kann entstehen, wenn dabei Personen niedergerissen werden oder der Druck im Menschenknäuel so stark wird, dass aufgrund der Brustkorbkompression das Atmen beeinträchtigt oder unmöglich gemacht wird.
MUSS NOCH FORMULIERT WERDEN
Das Wort Pfropfen soll dabei andeuten, dass die Menschen sich verheddern und dann plötzlich weniger Menschen durch die Ausgänge gehen, als vorher, weil sich der Ausgang durch den Pfropfen verschließt. Aufgrund der Drucksituation im Menschenknäuel verheddern sich die Extremitäten und die Leute können sich nur schwer von dem Pfropfen lösen.
oder auch Crowd-Manager (englisch: crowd = Menge) wird eine Person bezeichnet, die für die systematische Planung und Überwachung einer geordneten Bewegung oder Versammlung von Menschen zuständig ist.[1] Der Begriff Crowd-Manager wurde im deutschen Sprachraum im Zusammenhang beim Unglück bei der Loveparade 2010 öffentlich verwendet.[2]
Für das Crowd Management gibt es spezielle Kurse für Personal, um auf Großveranstaltungen eingesetzt zu werden, beispielsweise von der International Maritime Organization für das Personal auf Schiffen. [3][4] In Rhode Island in den USA sollen Crowd-Manager für manche Clubs und Bars vorgeschrieben werden. [5] Auch in Maryland sind ähnliche Vorschriften in Kraft und es werden entsprechende Kurse angeboten.[6] Die National Fire Protection Association sieht den Crowd-Manager als wichtige Bestandteil für Sicherheit in Nachtclubs und anderen Veranstaltungen, die mit Menschenansammlungen zu tun haben. [7]
Siehe auch
Literatur
- Christian Zacherle: Crowd Management – Möglichkeiten der Prävention und Intervention bei Massenpaniken am Beispiel von Fußballspielen, Public Viewing und Open-Air-Veranstaltungen, Grin Verlag, 2010, ISBN 978-3640603558