Benutzer:Fredou/test17

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Michael Kuen

Yves Duteil

Dusko Popov

Spy/counterspy: the autobiography of Dusko Popov ° Von Dusko Popov ° Veröffentlicht von Grosset & Dunlap, 1974 ° Notizen: Teil 810 ° ISBN 0448116065, 9780448116068 ° 339 Seiten


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Stadtbibliothek Ludwigsburg (LB hat 87.000 Ew., ist also noch Mittelstadt, der Medienbestand ist nicht außergewöhnlich) hat Stärken bei der Geschichte und Schwächen bei den listenartigen Aufzählungen bzw. den Aktivitäten. Da diese aber erläutert werden, wird doch veranschaulicht, mit welchen verschiedenen Instrumenten eine Stadtbücherei heute arbeitet.

Stadtbibliothek Zschopau ist ein kurzer, aber hinreichend informativer, fast phrasenfreier Artikel.

Dokumentationszentrum des Landkreises Lindau für Heimatgeschichte

Wälderrepublik

Entwurf

Die Wälderrepublik war eine Form der Selbstverwaltung der Bewohner des hinteren Bregenzer Waldes, auch Innerbregenzerwald genannt. Mit eigener Verfassung und eigener Gerichtsbarkeit ähnlich der der Freie Reichsstädte schüttelte man die Bevormundung durch Grafen und Bischöfe ab und erkannte nur den Kaiser als alleinigen Souverän an. Die Wälderrepublik bestand vom frühen 14. Jahrhundert an bis zur Machtübernahme in Vorarlberg durch die Bayern nach den napoleonischen Kriegen. Die abgeschiedene Lage und des bis ins 19. Jahrhundert nur über einen Bergsattel erreichbaren Gebiets erleichterte die lange Sonderrolle, die die Wälderrepublik in der Geschichte Vorarlbergs spielte.

Mit dem Aussterben der Linie Monfort-Bregenz 1338 kam auch der hintere Begenzerwald an die Grafen zu Monfort-Feldkirch (siehe Geschichte_Vorarlbergs#Vorarlberg_unter_den_Grafen_von_Montfort.

Material

  • Alois Niederstättter: Der Bregenzerwald - Historisch-kulturelle Schlaglichter [1]
  • Matthias Moosbrugger: Jenseits von Bauernpolitik und Bezegg in 200 Jahre Gemeindeorganisation in Vorarlberg

[2]


Geologisch gehört die Region, die von der Bregenzerach entwässert wird, zum Ostschweizer Gebirgstypus. Seit dem 14. Jahrhundert habsburgisch, genossen die "Wälder", wie die Bürger der Region sich selbst bezeichnen, große Freiheiten ("Wälderparlament" am Bezegg). [3] Wikitravel Reiseführer


The country and its people Already long ago did the farmers of the Bregenzerwald region develop a strong sense of belonging. The political structure of Vorarlberg – which was given extensive rights in 1380 by the Habsburg monarchy – provided the basis for a sovereign „farmers’ republic“ with its own constitution and an independent jurisdiction. The Landammann was elected in free elections, his town hall was located at Bezegg between Bezau and Andelsbuch. [4]homepage vorarlberg at


Bereits im frühen 14. Jahrhundert bildeten sich die Landstände, die Vorläufer unseres heutigen Landtages. Sie waren der Zusammenschluss der ländlichen und städtischen Gerichte, damals gemeindeähnliche Gebilde. Sie setzten sich aus Bürger- und Bauernvertretern zusammen. Adel und Geistlichkeit waren in der Landesvertretung politisch nicht präsent. Der Adel schied bereits 1408 aus den Ständen aus.

Entsandt wurden die Bürger- und Bauernvertreter als "Boten" oder "Gesandte" von den 21 ländlichen und drei städtischen Gerichten. Die Versammlungen fanden in den Rathäusern von Feldkirch und Bregenz, aber auch in Altach-Bauern statt. Die Räte des Hinteren Bregenzerwaldes tagten im Rathaus auf der Bezegg, an welches die Bezeggsul noch heute erinnert.

Echte Landtage fanden durchschnittlich nur alle vier Jahre statt, meist in feierlicher Form. Das "demokratische Vorarlberg", dh die Landstände als Vertreter des Volkes, trat dabei dem Landesfürsten und seiner vom Adel dominierten Verwaltung gegenüber.

  • Die Landstände [5]

Bis zum Ende der WR tagte das Hochgericht in Egg (Vorarlberg)

Die Gemeinde gehört zu den ältesten Siedlungen des Bregenzerwaldes. Das Dorf "Anderegge" wurde erstmals im Jahre 1275 urkundlich erwähnt. Bis zum Ende der viel zitierten "Wälderrepublik" tagte hier das Hochgericht des Innerbregenzerwaldes. 1778 erfolgte die letzte Hinrichtung auf dem Galgenbühel, der seinen Namen aber behalten hat.

[6]

1807 Auflösung der demokratisch regierten “Wälderrepublik” durch die Bayern [7]


Lieselotte Hammerer, Andreas Hammerer: Bayerische Herrschaft im Bregenzerwald Die bayerische Herrschaft wurde im Bregenzerwald zum Mythos der gehassten Fremdherrschaft, die die Schuld am Ende der alten Verfassung der „Wälderrepublik“ trug. Jedoch ist kein Protest gegen den Abriss des Rathauses auf der Bezegg im Jahre 1807 bekannt. Zum Symbol des Widerstands wurde dagegen der Krumbacher „Weiberaufstand“ im selben Jahr gegen die Rekrutenaushebungen nach dem 1806 eingeführten bayerischen Gesetz der allgemeinen Wehrpflicht. Eine Rolle im Vorarlberger Aufstand von 1809 spielte auch der Schützenmajor und Oberkommandant des Bregenzerwaldes Johann Peter Sutterlüti. [8]


Mittelpunkte im „Heandorwold“

Von Bezau nach Egg

Die Marktgemeinde Bezau gilt normalerweise als Mittelpunkt des Bregenzerwalds, doch der Wanderweg nach Andelsbuch und Egg führt zu den zwei noch älteren Mittelpunkten der einstigen Wälderrepublik. In Bezau führt die Route dem Wegweiser im Zentrum folgend zum nördlichen Ortsrand, wo man am „alten Turm“, dem 1807 erbauten Gerichtsgebäude, vorbeikommt. Auf der Zufahrt zu den Häusern am Hang geht man aufwärts zum Sattel der Bezegg, wo sich bis 1806 das Rathaus des Hinteren Bregenzerwaldes befand. Heute erinnert dort die „Bezegg-Sul“ an die Jahrhunderte lange Selbstverwaltung. Über den niedrigen Waldsattel führte damals auch der Wälder Hauptweg, der erst 1861 von der über Bersbuch angelegten Straße abgelöst wur-de. Über das Zipfelvorsäß kommt man auf dem gebahnten Forstweg zum Stausee des Kraftwerks Andelsbuch. Es wurde 1908 als eines der ersten Vorarlberger Speicherkraftwerke in Betrieb genommen. Von dort verläuft die Route bis Egg auf der Trasse der von 1902 bis 1980 bestehenden Bregenzerwaldbahn. In Andelsbuch ist der alte Bahnhof noch erhalten. Bei der Pfarrkirche mag man sich auch daran erinnern, dass dort im Mittelalter die Mutterkirche für den inneren Bregenzerwald stand. Die große Linde auf dem Kirchplatz wurde 1908 zum 60. Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Josef gepflanzt. Zwischen Andelsbuch und Egg, wo das Tal der Bregenzerach seine größte Weite hat, zieht sich der Winterweg auf der alten Bahntrasse in weiten Bögen durch die Landschaft. Kurz vor dem Egger Ortsrand biegt man auf einen schmalen Schneepfad ab, der auf einem kleinen Höhenrücken ausgetreten ist und sozusagen hinten herum mitten ins Dorf Egg hineinführt.

[9]


Einundfunfzigstes Kapitel.

»Halt Dich ruhig, Landolin! Das gilt heut' nicht mehr,« sagte der Wälderjörgli mit machtvoller Stimme und legte seine breite Hand zwischen die beiden Ergrimmten; sie standen ruhig, nur ihre Brust hob und senkte sich, und sie schauten zu Boden wie beschämte Knaben.

Der alte Raufschrei »Hutadi« – Niemand weiß genau, was er bedeutet, wahrscheinlich: Hüte dich! oder auch: Haut an dich gewagt – galt vor Zeiten als eine Anforderung, der sich Niemand entziehen durfte; wo der Ruf aus dem Wald oder von einer Wiese schallte. mußte der Hörer sich dem Rufer zum Ringkampf stellen, und der Wälderjörgli hatte vor Zeiten in seinen Jugendjahren als der Rauflustigste und Mächtigste gegolten. Mit den gereiften Mannesjahren aber war er einer der Gemäßigtsten und Besonnensten geworden, so daß er zum Einungsmeister gekürt wurde für die Wälder-Republik da oben, die als freie Bauernschaft nur den Kaiser als Oberherrn anerkannte. Jörgli schlichtete die Rechtsstreite, verhängte Strafen, schrieb in Gemeinschaft mit dem Rathe die Steuern aus, und da gab es keinen Widerspruch.

Jörgli war auch der einzige noch übrig Verbliebene von jener letzten Gesandtschaft, die die Wälderbauern an den Kaiser nach Wien geschickt hatten, um Einspruch zu erheben, daß sie einem Landesfürsten unterthan werden sollten; sie wollten eine reichsfreie Bauernschaft bleiben.

Jörgli behauptet, er sei dreiundneunzig Jahre alt, man glaubt aber allgemein, daß er schon mehr als hundert Jahre alt sei; es ist nicht zu ermitteln, denn die Kirchenbücher sind mit Kirche und Pfarrhaus in der Napoleonischen Zeit verbrannt.

In rascher Gedankenfolge erkannte Landolin, daß der Wälderjörgli ihn mit einem Schlage wieder in alle Ehren einsetzen könne; er sagte daher:

»Von Euch, Einungsmeister, lasse ich mir gern befehlen; Euch gehört alle Ehrerbietung, und Ihr seid ja der Herzbruder von meinem Großvater gewesen.«

Er legte die Hand aufs Herz, er hoffte, daß der Wälderjörgli sie da fasse; der Alte aber sah ihn unter den schneeweißen buschigen Brauen streng an, dann sagte er:

»Wie geht's Deiner Frau?«

Landolin konnte kaum antworten.

Was ist denn das? Nach seinem Ergehen fragt man nicht, und ist denn die Frau plötzlich so was Besonderes? Fragt der Alte nur nach ihr, um nicht nach ihm selber zu fragen?

Er stotterte eine Antwort, und der Alte trug ihm einen Gruß an die Frau auf, die »eine ehrenfeste Bäuerin« sei. Landolin schmunzelte doch; kriegt er selber nichts, so ist's doch schön, daß eines der Seinen was kriegt und er hat doch Theil daran.

Landolin berichtete den Umstehenden, daß das Geschlecht des Wälderjörgli und das seine die ältesten in der Gegend seien; nach dem Schwedenkrieg seien nur noch die zwei Bauernhöfe gestanden. Er merkte noch während des Redens, daß ihm Niemand zuhörte, und den Blick zu Boden gerichtet, beendigte er seine Rede.

Die Kreisräthin war näher getreten und Titus gewann die Oberhand, indem er sie vorstellte und sagte.

»Das ist die Wohlthäterin der ganzen Gegend.«

Jörgli faßte mit seiner großen Hand die feine der Frau und sagte:

»Hab' schon von Dir gehört. Bist brav, ist recht. In alten Zeiten hat das Weibsvolk nicht so viel gegolten, wie jetzund; aber ist schon recht. Und das da ist Dein Sohn? Bist Du nicht einmal bei mir gewesen in Deiner Studentenzeit? Hast Dich brav gehalten.«

Er schlug dem Lieutenant auf die Schulter und Alles staunte, wie der Wälderjörgli noch so reden könne und Alles wisse; daß er Ehre auszutheilen hat, das verstand sich von selbst. Mit großem Geschick sagte Titus, welch eine Ehre es sei, daß der Jörgli zu dem Feste gekommen; er bat nun, er möge die Rednerbühne besteigen und ein paar saftige Worte an die Versammelten richten; die Kreisräthin fügte hinzu, es werde für Alt und Jung, für Kind und Kindeskind ein Andenken wie ein Kleinod sein, wenn sie sagen könnten: wir haben den letzten Einungsmeister gehört.

Der Wälderjörgli sah den Titus und die Kreisräthin mit durchbohrenden, fast verächtlichen Blicken an, denn er war weder eitel, noch wollte er weise sein und den Prophet spielen; er schüttelte sein großes Haupt und stemmte die beiden Daumen in die Armlöcher seiner langschoßigen rothen Weste; er richtete sich aber hoch auf und sein Auge funkelte, da der Bezirksförster, der den Jörgli genau kannte, hinzufügte: es wäre gut, wenn man nicht den Geistlichen allein überließe, nun auch die Kriegervereine für sich einzuheimsen und der Fahne die Weihe zu geben; das schicke sich besonders für einen Mann wie Jörgli, er solle den Nagel einschlagen, der die Fahne an die Stange hefte, und das hätte gewiß auch Kaiser Joseph gebilligt.

Wenn man Kaiser Joseph sagte, war's, wie wenn Jörgli zu neuem Leben erweckt würde; an Kaiser Joseph, der wie ein heiliger Märtyrer verehrt wurde, knüpften sich noch Erinnerungen vom Vater Jörgli's, die er nahezu für eigene Erlebnisse hielt.

Jörgli hob die Arme mit den geballten Fäusten empor und sagte: »Gut denn! So sei's.«

Er wurde auf die Rednerbühne geführt, und endloser Jubel erscholl, als er oben sichtbar wurde, ihn stützend stand zu seiner Rechten Titus, zu seiner Linken der Lieutenant.

Es trat eine Stille ein, daß man den Flügelschlag des Taubenpaares vernahm, das über die Rednerbühne dahin flog. Auf die Tauben zeigend, rief Jörgli:

»Da fliegen sie! Keines sagt dem Andern, jetzt biegen wir so herum und jetzt so herum; sie fliegen von selber einig. So ist's. Von selber einig.« Er hielt inne und schien nicht weiter zu können, die Anknüpfung hatte ihn offenbar von dem abgelenkt, was er sagen wollte; er schaute verwirrt um und schien kein Wort mehr finden zu können, ja vergessen zu haben, daß er auf der Rednerbühne stand.

In peinlicher Verlegenheit standen die beiden Geleitsmänner oben und die Versammelten unten; es war doch nicht recht gewesen, den hundertjährigen Greis auf die Rednerbühne bewegt zu haben, da sagte der Bezirksförster, der ganz nahe stand, vernehmlich: »Kaiser Joseph!«

Jörgli öffnete den Mund weit und nickte, ja, jetzt hat er seinen Leitstern wieder, und, wenig vernehmlich, noch weniger klar, sprach er von Kaiser Joseph und vom neuen Kaiser. Nur so viel war deutlich, er hielt diesen für den geraden Nachkommen und Fortsetzer in dem Kampfe Kaiser Josephs gegen den Papst.

Titus reichte dem Jörgli einen Nagel und der Lieutenant einen Hammer, Jörgli nagelte die Fahne an die Stange und diese weithin sichtbare Handlung war mehr als die beste Rede; unter Hochrufen und Trompetenfanfaren verließ der Jörgli die Rednerbühne.

Er rief sofort nach seinem Fuhrwerk, er wolle heim, und Niemand wagte, ihn zum Dableiben zuzureden.

Der vierspännige Wagen kam auf die Festwiese. Landolin drängte sich zu dem Wagen heran und sagte: »Jörgli! Ich will Euch heim begleiten, nehmt mich mit.«

»Grüß' mir Deine Frau,« entgegnete Jörgli abwehrend, ließ sich auf den Wagen helfen und fuhr davon, die Räder wurden auf der Wiese kaum gehört, zu beiden Seiten wich Alles zurück und grüßte ehrerbietig.

Wie schön wär's gewesen, wenn du oben neben dem Mann hättest sitzen können! dachte Landolin.

Kindlicher hat noch kein Betender einen Engel, einen Heiligen angefleht: nimm mich mit, erlöse mich aus dem Elend – als jetzt diese Worte auf den Lippen Landolins schwebten. Aber die Besten sind heute nicht mehr gut und haben kein Erbarmen.

Als der Jörgli weggefahren war, ging die Lustbarkeit von Neuem los; Eins rief dem Andern, man wolle noch gemeinsam trinken, und bald hatten sich neue Gruppen gebildet. Nur Landolin war nicht angerufen worden, er stand allein, aber halt! Landolin schlug auf seine Tasche, darin es klimperte; damit kann man einen Kameraden rufen, der am besten zu reden und Alles vergessen machen kann.

Landolin ging vom Festplatze weg nach der Stadtseite des Schwertwirthshauses. Dort war heute kein Gast, eine alte Kellnerin brachte ihm Wein, und er trank allein; er ließ wiederholt frisch einschenken, und da er noch immer der war, der von Jedem recht angesehen sein wollte, erklärte er der Kellnerin, er gehe nächster Tage in ein Curbad. da dürfe man nichts trinken als Sauerwasser, drum wolle er jetzt im Voraus seinen Wein trinken.

Die Kellnerin fand das wohl vorbedacht, dann las sie weiter in der Bilderzeitung, die sie sich aus dem Casino herabgeholt hatte.

Es war still in der kühlen Stube, nur ein Canarienvogel in seinem Käfig schmetterte seinen Naturschlag und pfiff dann die halbe Melodie des Liedes: Wer niemals einen Rausch gehabt u. s. w.

Landolin schaute manchmal nach dem Vogel hinauf und schmunzelte; in Erinnerung an den Wälderjörgli murmelte er dann auch vor sich hin: »Grüß' mir Deine Frau.«

[10]


Historischer Gerichtsort

Die Gemeinde gehört zu den ältesten Siedlungen des Bregenzerwaldes. 1275 wurde das Dorf "Anderegge" erstmals urkundlich erwähnt. Bis zum Ende der viel zitierten "Wälderrepublik" tagte hier das Hochgericht des Innerbregenzerwaldes, der Landammann mit seinen 24 Räten.

Das über den Angeklagten gefällte Urteil wurde in der Regel sofort nach der Urteilsverkündung vollstreckt. 1778 erfolgte die letzte Hinrichtung auf dem Galgenbühel, der seinen Namen aber behalten hat. [11]


Der Eigensinn der Wälder Berchtold, Markus;

Der Bregenzer Wald ist eine früh, bereits von den Kelten besiedelte Kulturlandschaft. Seit dem 13. Jahrhundert bestimmten zunächst die Grafen von Montfort die Entwicklung. Im Verlauf der Jahrhunderte gewann vor allem der hintere Bregenzer Wald eine eigenständige Entwicklung, die in der Wälderrepublik, einer Bauernrepublik mit eigener Gesetzgebung und Gerichtsbarkeit gipfelte. Der Beitrag zeichnet die historische Entwicklung nach, erläutert, wie ein besonderes Regionalbewußtsein entstanden ist und verknüpft die Entwicklung mit der aktuellen Bewerbung der Region um die Aufnahme in das Weltkulturerbe.

Artikel aus der Zeitschrift: RAUM ISSN: 1024-137X Nr.63, 2006 Seite 10-14, Abb.,Lit. [12]

Einzelnachweise

Allgemeines

Kustermann

Karoline Redler

Ruth Kellermann

Reinhard-Heydrich-Stiftung

Pauline Kneissler

Valentin Faltlhauser

KZ Neuengamme

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