Benutzer:Kiew86/Geschichte der Kiewer Flugplätze und -häfen
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Dieser Artikel beschreibt die Gechichte der Flugplätze und -häfen der derzeitigen ukrainischen Hauptstadt Kiew.
Flugplätze Kiews |
Flugplätze Kiews |
Vom Beginn des 20. Jahrhunderts, dem Beginn der Fliegerei, bis in die 1940er Jahre entstanden in und um Kiew mehrere Flugplätze, die sowohl militärisch, als auch zivl genutzt wurden. Ein Teil dieser Plätze wird noch heute genutzt, andere wurden stillgelegt und sind im Zuge der städtischen Entwicklung mehr oder weniger überbaut worden.
Kiew war sowohl im Russischen Kaiserreich, als auch zu Zeiten der Sowjetunion, eines der Zentren der russischen bzw. sowjetischen Luftfahrt. Die Geschichte der Kiewer Flugplätze ist eng mit Persönlichkeiten der russischen und sowjetischen Luftfahrgeschichte, wie Igor Sokorski, Pjotr Nesterow oder Oleg Antonow verbunden.
Zu Beginn der Fliegerei wurden auch in Kiew zunächst geeignete, ebene Flächen für den Flugbetrieb ausgewählt und hergerichtet. In Kiew war dies die westlich der Stadt liegende Pferdrennbahn.
Ab 1911 begann dann in Russland der Aufbau der militärischen Luftfahrt. Bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges wurden insgesamt 30 Korps-Fliegerabeteilungen, die den Armeekorps zugeteilt waren, acht Festungsfliegerabteilungen und eine Feldfliegerabteilung mit insgesamt 142 Flugzeugen aufgestellt. In und um Kiew entstanden in dieser Zeit vier militärische Flugplätze: Syrez, Swjatoschin, Schuljany und Browary.
In der Zwischenkriegszeit wurden die Flugplätze in Schuljany und Browary zu zivilen Flughäfene erweitert, während andere Flugfelder im Rahmen der Erweiterung der Stadt geschlossen und überbaut worden.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Platz in Schuljany zum Flughaften der Haiptstadt der sozialistischen Ukraine ausgebaut, bevor er Anfang der 1960er Jahre diese Rolle an den Flughafen in Borispol abgeben musste. Der Flugplatz Swjatoschin wurde nach der Verlagerung des OKB Antonow Werksflugplatz dieses Konstruktionsbüro. Für Tests und Erprobungen entstand ab 1959 ein neuer Flughafen in Gostomel.
| Name | von | bis | Anmerkungen | Koordinaten | derzeitige Nutzung |
|---|---|---|---|---|---|
| Jaroslawow Wal | 1903 | 1910 | Erprobung von Hubschraubern, Bau der Sikorski-Konstruktionen S1 bis S6 | ||
| Hippodrom (Skakowoje Polje) | 1910 | ? | Erprobungen, Flugvorführungen | aufgelassen,
Filmstudio Dowschenko | |
| Syrez | 1912/13 | 1941? | Militärflugplatz | aufgelassen, überbaut | |
| Kurenjewka | 1911 | ? | aufgelassen, überbaut | ||
| Swjatoschin | 1912/13 | Militärflugplatz | 50° 28′ 44″ N, 30° 23′ 4″ O | Werkflugplatz Antonow | |
| Schuljany | Militärflugplatz | Flughafen Kiew-Schuljany „Igor Sikorski“ | |||
| Browary | Militärflugplatz, danach ziviler Hauptflughafen | aufgelassen, teilweise überbaut | |||
| Tschaika | 1934 | Sportflugplatz | Nutzung für allgemeine Luftfahrt | ||
| Gostomel | 1959 | Werkflugplatz Antonow | Flughafen "Antonow" | ||
| Borispol | zunächst militärischer Flugplatz, dann Flughafen | Flughafen Kiew-Borispol | |||
| Wasilkow | 1912/13 | Militärflugplatz | Militärflugplatz |
Jaroslawow Wal

Das erste als "Flugplatz" genutzte Geländer der Stadt Kiew befand sich am Jaroslawow Wal 15B (). In einem Schuppen im Garten der Gebäudes der Famile begann der russisch-amerikanische Luftfahrtpionier Igor Sikorski mit dem Bau von Flugzeugen und Hubschraubern. Das erste Modell eines Hubschraubers, das sich auch tatsächlich in die Luft erhob, baute Sikorski dort im Jahr 1903. Bis 1911 entstanden hier die Starrflügler S-1 bis S-6 und ein Hubschrauber, der ebenfalls die Bezeichnung S-2 erhielt. Die Endmontage und das Einfliegen der Flugzeuge erfolgte dann auf dem Flugplatz in Kurenewsk.
- Modell des ersten Hubschraubermodells Sikorskis
- Sikorski S-1
- Sikorski S-2
- Sikorski S-2
- Sikorski S-3
- Sikorski S-4
- Sikorski S-5
- Sikorski S-6

