Benutzer:Rabe!/Bilder
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Allgemeines
O alte Burschenherrlichkeit
| "O alte Burschenherrlichkeit" (um 1900), Gemälde von Georg Mühlberg (1863-1925), Rechte abgelaufen.
Alte Herren einer studentischen Verbindung denken beim Trinken und Singen an ihre Jugendzeit zurück. Dabei tragen sie Couleur, ein Band mit den Farben rot-weiß-grün und teilweise eine rote Studentenmütze. An der Wand zwei gekreuzte Korbschläger (Waffen für die studentische Mensur) und eine weitere Mütze sowie alte Silhouetten früherer Studenten. (heruntergeladen von: http://www.burschenschaft.de/server/gfbg/bilder/georg_muehlberg_serie/index.htm ) |
Schmollis antragend
| "Schmollis antragend" (um 1900), Gemälde von Georg Mühlberg (1863-1925), Rechte abgelaufen.
Ein Verbindungsstudent in Couleur bietet einem anderen das "Schmollis" an, weil er sich mit ihm in Zukunft duzen möchte. Die Szene findet vermutlich im inoffiziellen Teil einer Kneipe statt. (heruntergeladen von: http://www.burschenschaft.de/server/gfbg/bilder/georg_muehlberg_serie/index.htm ) |
Cantus
| "Cantus" (um 1900), Gemälde von Georg Mühlberg (1863-1925), Rechte abgelaufen.
Verbindungsstudenten beim Singen auf einer Kneipe, siehe auch Studentenlied (heruntergeladen von: http://www.burschenschaft.de/server/gfbg/bilder/georg_muehlberg_serie/index.htm ) |
Der Fleissige Student
| Johann Georg Puschner, "Der Fleissige Student", Kupferstich um 1725, aus einer Reihe von Kupferstichen über das Studentenleben an der Universität Altdorf, der alten Universität der Freien Reichsstadt Nürnberg, im Hintergrund ist das Gebäude der Universität mit dem typischen Torhaus zu sehen. |
"O alte Burschenherrlichkeit" (Erstveröffentlichung)
| Anonyme Erstveröffentlichung des Studentenliedes O alte Burschenherrlichkeit in der Berliner Zeitschrift "Der Freimüthige" vom 9. August 1825 |
Allgemeines Deutsches Kommersbuch
| Titelblatt der ersten Auflage des Allgemeinen Deutschen Kommersbuches von 1858 |
Mühlberg - Wohlauf die Luft geht frisch und rein
| "Wohlauf, die Luft geht frisch und rein", Gemälde von Georg Mühlberg um 1900, Studenten beim Wandern in freier Natur, vermutlich in Franken auf einer Anhöhe über dem Main. Der Titel des Bildes zitiert ein Studenten- und Wanderlied von Joseph Victor von Scheffel. |
Filia Hospitalis
Filia Hospitalis (Version Heinrich Zille)
| Die "Filia Hospitalis", wie die Wirtstocher in der Studentensprache genannt wurde, ist auch Thema des "Milljöh"-Zeichners Heinrich Zille, hier allerdings nicht romantisierend und verkitschend wie sonst oft üblich. Man beachte, wie sich die Wirtin über ihre unbekleidete Tochter im Bett des Studenten überhaupt nicht aufregt, sondern vielmehr über den seltsamen, neumodischen Apparat des "Herrn Doktor". In vielen deutschen Universitätsstädten wurden alle Studenten ab dem ersten Semester von der ortsansässigen Bevölkerung mit "Herr Doktor" angesprochen. An der Wand über dem Bett zwei gekreuzte Glockenschläger, die in Berlin übliche Mensurwaffe, was den Studenten als Mitglied in einer schlagenden Verbindung ausweist. Weitere Utensilien auf dem Regalbrett darüber lassen auf einen Medizinstudenten schließen. |
Nazi-Propaganda - Wir packen zu!
| Nazi-Propaganda von 1935 als Reaktion auf die Ereignisse des Heidelberger Spargelessens: Ein Besen mit Nazi-Emblem fegt die Corpsstudenten, die im typischen Karikaturstil der damaligen Zeit als ewiggestrig und ignorant dargestellt werden, hinweg. Eine deutliche Anspielung auf das Heidelberger Spargelessen sind die quer im Mund des einen Corpsstudenten befindlichen Spargelstangen. Bei dem Ereignis sollen die Mitglieder des Corps Saxo-Borussia Heidelberg in aller Öffentlichkeit behauptet haben, die "Führer" habe ein so großes Maul, dass er den Spargel quer essen könne. Dieses Ereignis führte zur sofortigen Schließung des Corps, die beteiligten Studenten wurden der Universität verwiesen, der Senior Henning v. Quast wurde verhaftet. Die Propaganda nutzte den Vorfall, um den Prozess der Auflösung und des Verbots der studentischen Verbindungen in Deutschland voranzutreiben. |
Naturgeschichte - Homo studens
Bierherzogtum Lichtenhain
| "Bierherzogtum Lichtenhain" des Corps Thuringia Jena. Lithographie aus den 1840er Jahren |
Bierherzogtum Leipziger Studenten
| "Bierherzogtum" Leipziger Studenten um 1847 |
Fürst von Thoren 1848
| "Fürst von Thoren", kolorierte Lithographie von J.F. Lentner um 1848 |
DDR-Briefmarke Wartburgfest
| Mit der Vereinnahmung des Jubiläums des Wartburgfestes der studentischen Burschenschaften von 1817 versuchte die DDR-Führung die Geschichte der freiheitlichen Bewegung in Deutschland in ihrem Sinne umzuschreiben. |
The Beer King
| "The Beer King", Illustration von Walter Francis Brown zum Buch A Tramp Abroad von Mark Twain über Erlebnisse bei den Heidelberger Corps im Jahre 1878 |
Hospitium Jena um 1750
Der sauffende Student
"Dendrono" (Johann Georg Puschner), "Der sauffende Student", Kupferstich von 1725
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Kneiptafel Marburger Burschenschafter 1828
| Kneiptafel Marburger Burschenschafter, Zeichnung vermutlich vom Theologie-Studenten Wilhelm Paulus (immatrikuliert am 30. April 1828) um 1828, vermutlich als Stammbuchblatt, Farben der Teilnehmer sind schwarz-weiß-rot |
Kneipe des Corps Suevia Tübingen 1815
| Kneipe des Corps Suevia Tübingen um 1815 |
Mühlberg: Ein Prosit
| Georg Mühlberg: "Ein Prosit", um 1900, ein Verbindungsstudent beim Zuprosten auf einer studentischen Kneipe |
Stamm-Buch der Jenaischen Burschenschaft
![]() | Ausschnitt aus dem "Stamm-Buch" der Urburschenschaft in Jena, hier mit dem Eintrag von Heinrich von Gagern, dem späteren Präsidenten der Frankfurter Nationalversammlung |
"Studentenlieder" - Kindleben 1781
| "Studentenlieder" - Titelblatt des ersten gedruckten Studentenliederbuchs Deutschlands von 1781 |
Aktie Bonner Preußenkneipe
| Aktie der "Bonner Preußenkneipe" (Hausverein des Corps Borussia Bonn) über "Drei Hundert Mark", gezeichnet vom Mitglied Kaiser Wilhelm II.. Mit diesen Beiträgen wurde der Erwerb eines Corpshauses in Bonn finanziert. |
Walter Caspari - "Ein Unikum"
| Walter Caspari: „Ein Unikum“, Karikatur von 1906:
„Du, Vater, da ist ein Student, der ein Glas Milch verlangt!“ – „Wo ist er? Den muß ich mir anschau’n!“ |
Symposion um 500 vor Christus
| Griechisches Symposion auf einer rotfigurigen Kylix von ca. 500 vor Christus (Vatikanische Museen) |
Pflanzschule der Büreaukratie 1851
| "Pflanzschule der Büreaukratie", Holzstich von Karl Steuber, 1851, Trinkexzesse von Studenten in der Mitte des 19. Jahrhunderts |
SA. und Studentische Verbindungen
| NAZI-PROPAGANDA: "SA. und Studentische Verbindungen", Karikatur aus dem Völkischen Beobachter vom 20. Juli 1935: "Wir haben die roten Straßen erobert, wir werden auch mit dem "Korpsgeist" einer feudalen Gesellschaft fertig werden." |
Würzburger Universitäts-Karzer um 1828
| Würzburger Universitäts-Karzer um 1828, Aquarell vermutlich von Heinrich Ambros Eckerts, die Inhaftierten sind im Couleur des Corps Bavaria Würzburg dargestellt. |
Würzburger Stammbuchblatt 18. Juli 1815
| Studentisches Stammbuchblatt aus Würzburg vom 18. Juli 1815, dargestellt sind Mitglieder des Corps Moenania Würzburg am Biertisch, zweiter von rechts ist Philipp Franz von Siebold, der als Senior der Moenania 33 Mensuren gefochten haben soll |
Das deutsche Corpsleben: Beim Gesang
| Christian Wilhelm Allers, "Beim Gesang", aus der Mappe "Das deutsche Corpsleben" von 1902 |
Im Burghof der Rudelsburg
| "Im Burghof der Rudelsburg: Das restaurierte Ritterhaus", Holzstich nach einer Zeichnung von Oskar Mothes um 1880, im Vordergrund, mit Bierkrug in der Hand, der erste und legendäre Rudelsburgwirt "Samiel" Wagner |
Gottlieb Wagner
| Gottlieb Wagner, genannt Samiel, war rund 50 Jahre Wirt auf der Rudelsburg und gilt als ein Pionier bei der touristischen Erschließung des Saaletals. |
Johannes Magirus 1576
| Stud. theol. Johannes Magirus, älteste bekannte Abbildung eines Studenten aus Marburg, Aquarellfederzeichung aus seinem Stammbuch |
Academicus Marpurgensis
Mühlberg: Ein flotter Bursche
| Georg Mühlberg, "Ein flotter Bursche", Illustration um 1900, Ideal-Darstellung eines "flotten" jungen Studenten, Im Couleur seiner Verbindung, gekleidet nach der neuesten Mode, mit Zigarette, Spazierstöckchen und Hund |
Dendrono: Der Tanzende Student
"Dendrono" (Johann Georg Puschner, 1680-1749), "Der Tanzende Student", Kupferstich von 1725, Szenen aus dem Leben der Studenten an der Universität Altdorf:
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Göttinger Kneiperei 1816
| Göttinger Kneiperei, Stammbuchblatt von 1816 |
O selig, ein Fuchs noch zu sein...
| "O selig, ein Fuchs noch zu sein..., Couleurkarte aus dem späten 19. Jahrhundert, Chromolithografie nach einer Zeichnung von Rentschler, vorliegendes Exemplar wurde am 16. März 1899 verschickt |
Dr. Rauschenplat 1831
| „Wahrhafte Abbildung des Dr. Rauschenplat – Eine Erscheinung die in Welt und Natur historischer Beziehung gleich merkwürdig ist.“ Johann Ernst Arminius von Rauschenplatt in einer Karikatur anlässlich seiner Flucht nach Frankreich, anonymer Kupferstich von 1831 |
Couleur
Zum ersten Mal in Wichs
| "Zum ersten Mal in Wichs" (um 1900), Gemälde von Georg Mühlberg (1863-1925), Rechte abgelaufen.
Ein junger Verbindungsstudent tritt zum ersten Mal im Vollwichs (eine Art repräsentative Galauniform) seiner Verbindung auf. |
Im ersten Semester
| "Im ersten Semester" (um 1900), Gemälde von Georg Mühlberg (1863-1925), Rechte abgelaufen.
Ein junges Mitglied (Fuchs) einer Studentenverbindung in Couleur, mit Band, rotem Stürmer und lässig geöffneter Kneipjacke (Pekesche) (heruntergeladen von: http://www.burschenschaft.de/server/gfbg/bilder/georg_muehlberg_serie/index.htm ) |
Bundeszeichen Guestphalia Berlin
| Großes Bundeszeichen Corps Guestphalia Berlin (1810-1821), Zeichnung älter als 1821, Rechte abgelaufen
Großes Bundeszeichen des Corps Guestphalia Berlin (bestand von 1810 bis 1821, berühmtestes Mitglied war der Dichter Theodor Körner, aktiv 1811, gefallen in den Befreiungskriegen gegen Napoleon 1813), zeigt
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Bundeszeichen Corps Onoldia Erlangen
| Bundeszeichen Corps Onoldia Erlangen, Stammbuchzeichnung um 1840, Rechte abgelaufen
Das Corps Onoldia Erlangen gilt unter Studentenhistorikern als ältestes Corps und damit auch als älteste Studentenverbindung im heutigen Sinne. Aus diesem Grund ist das Bundeszeichen des Corps von besonderem Interesse. Diese Stammbuchzeichnung aus den 1840er Jahren zeigt folgende Elemente:
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Wilhelm II. im Couleur des Corps Borussia Bonn
| Der spätere deutsche Kaiser und König von Preußen, Wilhelm II., hier als Kronprinz im Couleur des Corps Borussia Bonn |
Wilhelm II. im Couleur des Corps Borussia Bonn (farbig)
| Kaiser Wilhelm II. als Alter Herr des Corps Borussia Bonn, Ölgemälde von Ludwig Noster (1859-1910) von 1897 |
Zirkel des Corps Borussia Bonn
![]() | Zirkel des Corps Borussia Bonn |
Hambacher Fest 1832
| Zeitgenössische Darstellung des Hambacher Festes, teilkolorierte Federzeichnung aus dem Jahr 1832, deutlich zu erkennen der frühe Gebrauch der Trikolore in den Burschenschafterfarben Schwarz-Rot-Gold, die später zu den Farben des Deutschen Bundes und zur Nationalflagge Deutschlands werden sollten, damals jedoch noch in anderer Reihenfolge |
Abzeichen der "Nationes" an der Universität Leipzig (17. Jahrhundert)
- Universität Leipzig: Abzeichen der (nieder-)sächsischen Landsmannschaft
- Abzeichen der meißnischen Landsmannschaft
- Abzeichen der polnischen Landsmannschaft
- Abzeichen der bayerischen Landsmannschaft
Diese "Insignia" hat die Universität Leipzig noch in Verwahrung. Sie sind auf Holz gemalt und 106 Zentimeter hoch. Die entsprechenden "Nationes" waren offiziell noch bis zur Reform von 1830 an der Universitätsverwaltung beteiligt. Der junge Goethe soll bei seinem Studium in Leipzig ab 1765 Mitglied in der bayerischen Landsmannschaft gewesen sein. Bilder heruntergeladen von http://www.uni-leipzig.de/rektorbericht/motive.html .
Wilhelm Liebknecht im Couleur des Corps Hasso-Nassovia Marburg
| Wilhelm Liebknecht als Student im Couleur des Corps Hasso-Nassovia Marburg, zu sehen sind weiterhin die Farben seines vorherigen Corps Rhenania Gießen. Die Mütze der Hasso-Nassovia zeigt "Göttinger Couleur" oder den "Göttinger Streifen", eine besondere Form der Farbgestaltung, bei der die erste Farbe (hier maigrün) die Mützenfarbe darstellt, und die dritte Farbe (hier himmelblau) von zwei Streifen der zweiten Farbe (hier weiß) umgeben ist. Eines der Gründercorps der Hasso-Nassovia kam aus Göttingen und brachte diese Sitte von dort mit. |
Schweden: Zeth Höglund mit Studentenmütze 1902
| Der schwedische Kommunist Zeth Höglund als Student mit Studentenmütze im Jahre 1902. In Skandinavien dienen die Studentenmützen nicht als Abzeichen von selbstverwalteten studentischen Zusammenschlüssen, sondern werden mit den angehenden Studenten mit dem Abitur verliehen. Die Gestaltung der Mütze richtet sich nach dem Schulabschluss (zum Beispiel wenn er nur zur Aufnahme einer bestimmten Studienrichtung berechtigt), dem Studienfach oder der Hochschulart bzw. der spezifischen Hochschule. Die Mützen in Skandinavien kamen um die Mitte des 19. Jahrhunderts auf und sind den im deutschen Sprachraum üblichen Mützen sehr ähnlich. Sie unterscheiden sich nur durch zusätzliche Applikationen wie Kokarden oder Quasten.
(von mir aus der englischen Wikipedia geholt, mittlerweile bei Commons) |
"Der neue Altteutsche"
Studentische Kneipszene um 1810
| Studentische Kneipszene um 1810 |
Hogarth: Studenten bei der Vorlesung
| William Hogarth, "Studenten bei der Vorlesung", publiziert am 3. März 1736, Karikatur einer rechtswissenschaftlichen Vorlesung am Jesus College in Oxford, die Studenten werden durch ihre Mützen in ihrer sozialen Stellung unterschieden, die eckigen Kopfbedeckungen (mortarboards) kennzeichnen die Stipendiaten, runde Mützen tragen die Selbstzahler oder diejenigen, deren Stipendium mit Auflagen verbunden ist. |
Würzburger Studententrachten um 1820
| Würzburger Studententrachten, Aquarell aus der Zeit um 1820, eventuell von Philipp Carl Vornkeller |
Frankfurter und Berliner Märker 1811
| Stammbuchblatt aus der Frühzeit des Corps Marchia Berlin, das den Übergang vom "Märkischen Kränzchen" in Frankfurt an der Oder hin zum Corps Marchia in Berlin zeigt. Das Blatt wurde von August Hermann Klaatsch, der in Frankfurt an der Oder, in Halle und in Berlin Mitglied einer Marchia war, einem Märker namens Herrmann gewidmet, die Zeichnung ist vermutlich auch von Klaatsch. Man beachte die dominierenden Farben orange und gold und den interessanten Zirkel. Die studentische Tracht der Märker, der "Wichs", wurde nachweislich von Klaatsch von Frankfurt an der Oder nach Berlin geschafft, so dass die Fortführung der Frankfurter Tradition in Berlin belegt ist. Die Frankfurter Marchia existierte von 1786 bis 1811. |
"Der ritterliche Kahl"
| "Der ritterliche Kahl", Zeichnung vermutlich von Ernst Fries aus dem Jahre 1819, dargestellt ist Jacob Carl Kahl, Burschenschafter aus Darmstadt, Heidelberg und Gießen, Mitglied der "Gießener Schwarzen" in deren Tracht mit schwarzem Barett und silbernem Kreuz |
Fechten
Couleurdiener beim Speereinziehen
| "Couleurdiener beim Speereinziehen" (um 1900), Gemälde von Georg Mühlberg (1863-1925), Rechte abgelaufen.
Ein Couleurdiener (Angestellter einer Studentenverbindung), zieht eine scharfe Klinge ("Speer") in einen Korbschläger ein, hier beim Festziehen der Schraubenmutter an der Griffunterseite. (heruntergeladen von: http://www.burschenschaft.de/server/gfbg/bilder/georg_muehlberg_serie/index.htm ) |
Auf die Mensur
| "Auf die Mensur" (um 1900), Gemälde von Georg Mühlberg (1863-1925), Rechte abgelaufen.
Darstellung einer Mensur auf Korbschläger zwischen dem Corps Saxo-Borussia Heidelberg (links mit den Farben weiß-grün-schwarz-weiß) und dem Corps Vandalia Heidelberg (rechts mit den Farben gold-rot-gold), mit gebeugten Knien die beiden Sekundanten, in der Mitte der Unparteiische (heruntergeladen von: http://www.burschenschaft.de/server/gfbg/bilder/georg_muehlberg_serie/index.htm ) |
Der Herr Paukant
| "Der Herr Paukant" (um 1900), Gemälde von Georg Mühlberg (1863-1925), Rechte abgelaufen.
Ein Paukant (Fechter einer studentischen Mensur) mit Korbschläger "in verhängter Auslage" (einer Art Grundstellung), Gegenpaukant nicht dargestellt, als Schutzwaffen sind erkennbar Paukbrille (noch ohne Nasenblech), Halskrause, Armstulp, Paukschurz und Herzleder. (heruntergeladen von: http://www.burschenschaft.de/server/gfbg/bilder/georg_muehlberg_serie/index.htm) |
Renommierbummel
| "Renommierbummel" (um 1900), Gemälde von Georg Mühlberg (1863-1925), Rechte abgelaufen.
Verbindungsstudenten zeigen ihre frischen Schmisse bei einem Spaziergang, vermutlich am Morgen nach einem Pauktag. (heruntergeladen von: http://www.burschenschaft.de/server/gfbg/bilder/georg_muehlberg_serie/index.htm ) |
Säbelmensur
| "Säbelmensur" (um 1900), Gemälde von Georg Mühlberg (1863-1925), Rechte abgelaufen.
Zwei Verbindungsstudenten fechten eine Säbelpartie aus, was als Zweikampf mit tödlichen Waffen und somit als Duell galt. Säbelpartien waren keine Mensuren im heutigen Sinne. Sie waren bis ungefähr 1935 üblich. |
| "Säbelmensur" (um 1900), Gemälde von Georg Mühlberg (1863-1925), Rechte abgelaufen.
Zwei Verbindungsstudenten fechten eine Säbelpartie aus, was als Zweikampf mit tödlichen Waffen und somit als Duell galt. Säbelpartien waren keine Mensuren im heutigen Sinne. Sie waren bis ungefähr 1935 üblich. |
Mensurkritik
| Georg Mühlberg - "Mensurkritik". Verbindungsstudenten nehmen in einer Pause die Bewertung einer gerade stattfindenden Mensur vor, im Hintergrund wartet der Sekundant auf die Entscheidung über eine eventuelle Abfuhr. |
Der Rauffende Student
| Johann Georg Puschner, "Der Rauffende Student", Kupferstich von 1725 |
Fechtende adelige Studenten um 1590
| Mit Rapier und Parierdolch fechtende adelige Studenten um 1590 (aus einem alten Stammbuchblatt), Zeichnung aus dem 16. Jahrhundert, Rechte abgelaufen
Beischrift:
Die "Federer" waren Vertreter einer damals weit verbreiteten Fechtschule. |
Dendrono - Der fechtende Student
Dendrono (Johann Georg Puschner, Nürnberg) - "Der fechtende Student", Kupferstich von 1725, zeigt den Universitätsfechtboden von Altdorf, der Universität der Freien Reichsstadt Nürnberg. Ein von der Universität bestallter Fechtlehrer erteilt Unterricht.
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Dendrono - Der rauffende Student
Dendrono (Johann Georg Puschner, Nürnberg) - "Der rauffende Student", Kupferstich von 1725, zeigt eine wilde Rauferei bei einem privaten Gelage unter Studenten der Universität Altdorf, der Universität der Freien Reichsstadt Nürnberg.
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Pariser Stoßdegen
| Pariser (Stoßdegen), entstanden in Frankreich um 1750
Zeichnung selbst erstellt, GNU-FDL |
Paukboden
| Kolorierter Stahlstich von Stor(c)k, "Paukboden" um 1845 |
Tübinger Mensur um 1831
| Tübinger Mensur um 1831 zwischen dem Corps Franconia Tübingen mit den Farben moosgrün-rosa und dem Corps Suevia Tübingen mit den Farben schwarz-weiß-rot, rechts im Bild mit Zylinder der Paukarzt |
Die Abfuhr - Göttingen 1818
| "Die Abfuhr", Aquarell von Johann Heinrich Ramberg, Göttingen um 1818: Ein Student wurde bei einer Mensur im Brustbereich getroffen. Auch bei leichteren Verletzungen traten damals ohne Desinfektionen und ohne Antibiotika fast automatisch Infektionen auf, die oft mehrere Tage Bettruhe erforderten. Die Möglichkeiten der Behandlung waren damals gering. Heute kommen durch die Desinfektion der Klingen bei der studentischen Mensur praktisch keine Wundinfektionen mehr vor. |
Naturspiel 1908
| Rudolf Wilke, "Naturspiel",
"Sehn Sie nur den Studenten an! So'n Gesicht gehört doch in die Hose." Spott auf die Schmisslosigkeit, Karikatur von 1908 |
Allers: Beim flicken
| Christian Wilhelm Allers, "Beim flicken", Zeichnung aus der Mappe "Das deutsche Corpsleben" von 1902, Versorgung einer frischen Mensurwunde (Schmiss) durch den Paukarzt |
Ausprägungen des studentischen Fechtens (Zeitskala)
| Die Grafik zeigt anhand von Farbbalken auf einer Zeitskala die Zeiträume, in denen die verschiedenen Ausprägungen des studentischen Fechtens in Deutschland üblich waren. |
Zeittafel "Studentische Fechtwaffen"
| Die Grafik gibt die Zeiträume an, in denen die einzelnen Fechtwaffen bei den Studenten in Deutschland in Gebrauch waren bzw. noch sind. Siehe auch: Studentische Fechtwaffe |
Ueber das "Pauken"... 1885
| Titelblatt der Veröffentlichung von Friedrich Immisch, Heidelberger Paukarzt, von 1885 |
Walter Francis Brown: "The Old Surgeon"
| Illustration von Walter Francis Brown (1853-1929) zum Buch A Tramp Abroad von Mark Twain, 1878, dargestellt ist der Paukarzt der Heidelberger Corps, Friedrich Immisch |
Im Flickzimmer 1885/86
| "Im Flickzimmer", Photomontage von 1885/86, Friedrich Immisch (Mitte), Paukarzt der Heidelberger Corps behandelt einen Fechter nach überstandener Mensur (Studentenverbindung), hier beim Anlegen des Druckverbandes |
Glockenschläger
| Der Glockenschläger ist eine studentische Fechtwaffe, die bis heute an Universitätsorten im östlichen Teil Deutschlands für die Mensur verwendet wird.
Zeichnung selbst erstellt, GNU-FDL |
Glockenschläger (2)
| Der Glockenschläger ist eine studentische Fechtwaffe, die bis heute an Universitätsorten im östlichen Teil Deutschlands für die Mensur verwendet wird.
Zeichnung selbst erstellt, GNU-FDL |
Urheber und ihre Rechte
Hier sollen im Folgenden einige interessante Künstler mit ihren Lebensdaten aufgelistet werden, um zu prüfen und zu dokumentieren, ob Ihre Werke bereits gemeinfrei sind. Einige Künstler, die für die Wikipedia verwertbare Werke geschaffen haben, sind nicht mit einem Artikel vertreten. Diese Liste soll mühsame Recherche vereinfachen (interessantes Tool: http://www.artroot.com):
- Christian Wilhelm Allers, * 6. August 1857 in Hamburg; † 19. Oktober 1915 in Karlsruhe) deutscher Maler, Zeichner und Illustrator, , arbeitete von 1903 bis 1915 auch unter dem Künstlernamen „W. Andresen“, gab 1902 die Mappe „Das deutsche Corpsleben“ heraus mit zahlreichen Zeichnungen aus dem zeitgenössischen Studentenleben, Werke sind seit 1. Januar 1986 Public Domain.
- Walter Francis Brown, geb. 1853 in Providence, RI/USA, gest. 1929 in Venedig/Italien, war ein US-amerikanischer Maler und Illustrator. Er schloss sein Studium an der Brown University im Jahre 1873 ab und setzte seine Studien in Paris fort. Er illustrierte für Mark Twain das Buch A Tramp Abroad und für Charles Miller das Buch Roger Williams. Seine Spezialitäten wurden Ansichten von Venedig, seiner Wahlheimat. Seine Werke sind seit 1. Januar 2000 Public Domain.
- Walter Caspari, geb. 1867, gest. 1913, Illustrator, Karikaturist, akademisch ausgebildeter Maler, Bruder der Kinderbuchillustratorin Gertrud Caspari, lebte in München, Werke sind seit 1. Januar 1984 Public Domain.
- James Gillray (* 13. August 1757 in Chelsea; † 1. August 1815 in London) war ein britischer Karikaturist, der sich in seinen Grafiken (etwa 700, die meisten waren Radierungen) als dynamischer und scharfer Kritiker seiner Zeit sowie allgemein menschlicher Schwächen erwies. Dabei bebilderte er auch studentische Themen, seine Werke sind seit 1. Januar 1886 Public Domain.
- William Hogarth (* 10. November 1697 † 26. Oktober 1764) war ein sozialkritischer englischer Maler und Graphiker. Als Vorläufer der modernen Karikaturisten prangerte er in Gemälden und Kupferstich-Folgen die Sitten und Gebräuche seiner Zeit schonungslos und mit beißender Ironie an, wobei er auch studentische Motive verwendet, seine Werke sind seit 1. Januar 1835 Public Domain
- Philipp Jakob Leidenhoffer († 5. September 1714 in Augsburg), war ein deutscher Kupferstecher, fertigte unter anderem eine Serie von Studentenporträts aus verschiedenen Universitätsstädten an („Academicus Marpurgensis“, „Academicus Lipsiensis“, „Academicus Hallensis“ etc.), siehe auch Thieme-Becker, Bd. 22, 1928, seine Werke sind seit 1. Januar 1785 Public Domain
- Oskar Mothes (* 27. Dezember 1828 in Leipzig, † 4. Oktober 1903 in Dresden) war ein deutscher Architekt (Semper-Schüler) mit einer Vorliebe für den Umbau von Schlössern und Villen, später zeigte er auch Interesse an Sakralbauten, beschäftigte sich auch mit der Rudelsburg und der Burg Saaleck, Werke sind seit 1. Januar 1974 Public Domain
- Georg Mühlberg, geb. 1863, gest. 1925, Maler und Grafiker, schuf um 1900 beliebte Bilder aus dem Studentenleben, Werke sind seit 1. Januar 1996 Public Domain
- Ludwig Noster, geb. 1859, gest. 1910, Kunstprofessor aus Friedeberg in der Neumark, malte Ölgemälde von bedeutenden Persönlichkeiten des deutschen Kaiserreichs (Kaiser Wilhelm II. in verschiedenen Uniformen, die Krupp-Familie etc.), Werke sind seit 1. Januar 1981 Public Domain
- Adolf Oberländer (* 1. Oktober 1845 in Regensburg, † 29. Mai 1923 in München) war ein bayerischer Maler und Zeichner. Bekannt waren vor allem seine humorvoll-satirischen Darstellungen menschlichen Verhaltens. Diese waren oft als anthropomorphisiserende Tierzeichnungen ausgeführt. Oberländer zeichnete vor allem für die Fliegenden Blätter, ein illustriertes, humoristisches Wochenblatt, Werke sind seit 1. Januar 1994 Public Domain
- Bruno Paul, geb. 19.1.1874 in Seifhennersdorf/Sachsen, gest. 17.8.1968 in Berlin, Architekt, Designer, Grafiker, Illustrator, schuf einige der beliebtesten Karikaturen für den Simplicissimus, auch zum zeitgenössischen Studentenleben, Werke werden am 1. Januar 2039 Public Domain sein
- Johann Georg Puschner ("Dendrono"), geb. 1680 (getauft 12. Juli) in Nürnberg, gest. 1749 (begraben 21. April) ebenfalls in Nürnberg, Kupferstechermeister, legte mehrfach (1710, 1718, 1725) Kupferstiche aus dem Studentenleben der Universität Altdorf auf, Werke sind seit 1. Januar 1820 Public Domain
- Johann Heinrich Ramberg, * 22. Juli 1763 in Hannover, † 6. Juli 1840 in Hannover, war ein deutscher Maler und Zeichner, schon vom Vater im Zeichnen unterrichtet. 1781-88 Studium in London, vom hannoversch-englischen Georg III. gefördert. 1789 Entwurf des berühmten Theatervorhangs für das Hoftheater in Hannover (damals noch im Welfenschloss, später im Opernhaus, 1943 verbrannt). 1790-93 in Italien, danach in Hannover Ernennung zum "Königlichen Hof- und Cabinettsmaler", bekannt vor allem als Zeichner, Karikaturist und Illustrator (vor allem von Werken Boccaccios, La Fontaines, Wielands und Goethes), Werke sind seit 1. Januar 1911 Public Domain
- Johann Siebmacher (auch: Sibmacher), (* in Nürnberg; † 23. März 1611 ebenda) war Autor und Begründer eines später noch vielfach aufgelegten Wappenbuches, einer wichtigen Quelle der Heraldik des deutschen Sprachraums, ("New Wapen-Buch, darinnen dess H. Roem. Reichs Teutscher Nation hohe Potentaten, Fuersten, Herren und Adelspersonen ... Wapen", Nürnberg Band 1, 1605, Band 2, 1609), Werke sind seit dem 1. Januar 1682 Public Domain
- Hugo Gerhard Ströhl, geb. 1851, gest. 1919, Wiener Zeichenlehrer und Heraldiker, schuf beeindruckende Wappengemälde, wichtige Werke: Deutsche Wappenrolle, Stuttgart 1897, Heraldischer Atlas - Eine Sammlung von heraldischen Musterblättern für Künstler, Gewerbetreibende, sowie für Freunde der Wappenkunde, Stuttgart 1899, Japanisches Wappenbuch "Nihon Moncho". Ein Handbuch für Kunstgewerbetreibende und Sammler. Wien 1906, Werke sind seit 1. Januar 1990 Public Domain,
- Hans Stubenrauch, geb. 1875, gest. 1941, Maler, Grafiker, Illustrator, Schöpfer von Mappenwerken, schuf Heliogravüren aus dem deutschen Studentenleben ("Gang ohne Mütze", "Schwere Abfuhr" etc.), Werke werden ab 1. Januar 2012 Public Domain sein
- Eduard Thöny, * 9. Februar 1866 in Brixen/Südtirol, gestorben 26. Juli 1950 in Holzhausen am Ammersee, Zeichner und Karikaturist für die Zeitschriften Simplizissimus und Die Jugend, bekannt für Gesellschafts- und Militärkarikaturen, aber auch für Karikaturen aus dem Studentenleben („Jaja, vor dem Krieg war das ein Katerfrühstück – jetzt ist’s ein Mittagessen!“ 1920), impressionistischer Maler von Jagd- und Reitsportbildern, Werke werden am 1. Januar 2021 Public Domain sein. , ,
- Erich Wilke, geb. 1879 in Braunschweig, gest. 1936 in München, Grafiker und Illustrator, Bruder von Rudolf Wilke, Werke sind seit 1. Januar 2007 Public Domain,
- Rudolf Wilke, geb. 1873, gest. 1908, Grafiker und Zeichner, Bruder von Erich Wilke, Mitarbeiter beim Simplicissimus, Autor zahlreicher Karikaturen zum Verbindungsstudententum, Werke sind seit 1. Januar 1979 Public Domain
- Heinrich Zille, geb. 10. Januar 1858 in Radeburg, gest. 9. August 1929 in Berlin, Maler, Zeichner und Fotograf, berühmt geworden wegen seiner Zeichnungen aus dem Umfeld der gesellschaftlichen Unterschichten und sozialen Randgruppen ("Milljöh") in Berlin, Werke sind seit 1. Januar 2000 Public Domain



































































