Benutzerin Diskussion:Sicherlich/Café
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Verbot der AfD?
In einem Artikel der Sueddeutschen schreibt Jörg Bong betreff eines Verbots der AfD: Die Ansicht einer Suprematie des Deutschen ist keine Meinung – sie gehört verboten, genau wie die Partei, die diese Ansicht vertritt. Selbst wenn die offenbar rund 40 Prozent AfD-Wähler in Thüringen so denken, ja, selbst wenn die gesamte deutsche Bevölkerung und alle Abgeordneten im Bundestag diese Ansicht verträten, wäre dies nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt. Schwierige Argumentation...Ansicht vs. Meinung. Laut Herrn Bong sei ein Verbot der AfD zwingend. Zu den Ursachen des Aufstiegs der AfD schreibt er: Eine Gesellschaft, in der die untere Hälfte weniger als 1,5 Prozent und die untersten 20 Prozent gar nichts oder nur Schulden haben, muss implodieren. Auch wieder mühsam, eine private Vermögensakkumulation gehört zu unserem Wirtschaftssystem- und der Kapitalismus produziert nun einmal ganz erhebliche soziale Unterschiede. Die Einleitung eines Verbotsverfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht hätte ohnehin den Makel, dass die AfD dann in den Augen vieler Bürger (m/w/d) in erster Linie wegen ihrer Erfolge verboten werden soll. --Flotillenapotheker (Diskussion) 09:31, 8. Mai 2026 (CEST)
- Originell ist dabei ja, dass die AfD nicht einmal *verspricht*, an den Eigentums-/Vermögensverhältnissen etwas zu ändern. Awww, ey, Leute... --AMGA 🇺🇦 (d) 09:43, 8. Mai 2026 (CEST)
- In Krisenzeiten tendieren eben viele Menschen dazu, die Lösung rechts zu suchen. Nach links wollen nur wenige, Anfang der 1930er Jahre war das in Deutschland nicht viel anders. --Flotillenapotheker (Diskussion) 10:56, 8. Mai 2026 (CEST)
- Hm. Und wie kam es dann zur Russischen Revolution? Oder war das auch eine rechte Bewegung? --Elrond (Diskussion) 11:15, 8. Mai 2026 (CEST)
- Bleiben wir zur Abwechslung mal in Deutschland :-) --Flotillenapotheker (Diskussion) 11:20, 8. Mai 2026 (CEST)
- Vorallem weil die Russische Revolution wohl nicht Anfang der 1930er Jahre war. --
itu (Disk) 21:29, 8. Mai 2026 (CEST)
- Hm. Und wie kam es dann zur Russischen Revolution? Oder war das auch eine rechte Bewegung? --Elrond (Diskussion) 11:15, 8. Mai 2026 (CEST)
- In Krisenzeiten tendieren eben viele Menschen dazu, die Lösung rechts zu suchen. Nach links wollen nur wenige, Anfang der 1930er Jahre war das in Deutschland nicht viel anders. --Flotillenapotheker (Diskussion) 10:56, 8. Mai 2026 (CEST)
- Wenn so viele Leute die AFD wählen wollen, dann gehört sie natürlich nicht verboten. Ein Verbot wäre unter diesen Umständen eine Diktatur. Ist leider so, wir müssen das akzeptieren.--Trollmärchen (Diskussion) 21:06, 8. Mai 2026 (CEST)
- Too big to fail, leider. --Yunkal (Diskussion) 21:11, 8. Mai 2026 (CEST)
- Wenn so viele Leute die AFD wählen wollen, dann gehört sie natürlich nicht verboten. Ein Verbot wäre unter diesen Umständen eine Diktatur. Ist leider so, wir müssen das akzeptieren.--Trollmärchen (Diskussion) 21:06, 8. Mai 2026 (CEST)
- Gerade wegen ihrer Größe ist sie zu verbieten! Schließlich wurde die NPD nur deshalb nicht verboten, weil zu klein und zu unwichtig, und das auch nur wegen EU-Rechtsprechung. Ist das nun eine wehrhafte Demokratie oder nicht? --Heletz (Diskussion) 06:11, 9. Mai 2026 (CEST)
- Medienbericht VG Köln; vorl. Rechtsschutz, Hauptsacheverfahren anhängig, ging um die Frage ob der VS die Partei als 'gesichert rechtsextrem' einstufen darf. VG Köln sagt Nein.. Es ist IMHO wahrscheinlich, dass die Verbotsphantasien Phantasien bleiben werden. ---- Nasir Wos? 14:11, 9. Mai 2026 (CEST)
- In der AfD und ihrem Umfeld wird sehr viel geheuchelt, Täter-Opfer-umgekehrt oder auch frei gelogen, was Kubitschek 2017 als „Selbstverharmlosung“ propagierte. Wo genau das zutrifft, oder eben nicht zutrifft, nur eine falsche Vermutung ist, ist Pflicht des B- und der LVerfS, das herauszufinden, nur dafür werden sie bezahlt. Über 1000 Seiten aus Medienmeldungen abzuschreiben, also was die Öffentlichkeit schon irgendwo weiß, und das ganze auch noch als "nur für den Dienstgebrauch" zu plagiieren, dafür werden sie nicht bezahlt. Sollte der Befund aber triftig nachgewiesen werden (nur dann), müssen Konsequenzen folgen. Da ist "too big to fail" eben kein Argument dagegen, denn wie Heletz schon sagte, wurde die NPD nur deshalb nicht verboten, weil GG 21 (2) "darauf ausgehen" so interpretiert wurde, dass sie es zwar wollen, aber nicht können (ich verstehe den Sinn der Formulierung übrigens auch beim x-ten Lesen etwas anders, als "Wille", nicht "Machtmöglichkeit", aber egal). Sollte sich bei der AfD ähnliches herausstellen, ist das dann sogar ein Präzedenzurteil für Konsequenzen. Sollte es sich glaubhaft widerlegen lassen, geht des eben nicht. Aber bisher haben die ihre Hausaufgaben wohl noch immer nicht ausreichend gemacht, wenn ich nicht irre. Übrigens gibt es nicht nur die eine Konsequenz, auch Einstellung oder Kürzung von steuerfinanzierter öffentlicher Parteienfinanzierung ist erlaubt. Aber weder das eine noch das andere, würde bedeuten, dass Wehrhafte Demokratie immer eine Fantasie bleiben wird.--WajWohu (Diskussion) 15:49, 9. Mai 2026 (CEST)
- In BVerwG 6 B 23.24, v. 20. Mai 2025, veröffentlicht am 24. 7. 2025 und neuerdings BVerwG 6 A 4.24 Urteil vom 24.06.2025 – veröffentlicht am 21. 10. 2025 hat das das BVerwG – immerhin ein Bundesgericht und nicht nur ein einfaches VG – ganz klar benannt, woran eine Verfassungswidrigkeit der gesichert rechtsextremistischen afd festgemacht werden kann. Im Übrigen betrifft die Kölner Entscheidung nur das vorläufige Verfahren, im Hauptsacheverfahren kann die Alternative für Daueropfer immer noch unterliegen. Auch, wenn Blauzis uns einzureden versuchen, man dürfe die Alternative für Dussel jetzt nicht mehr „gesichert rechtsextrem“ nennen: Die Entscheidung gilt nur für das BfV. Für mich beispielsweise gilt sie nicht. Und auch für sonst niemanden. --Heletz (Diskussion) 06:15, 10. Mai 2026 (CEST)
- Sehr deutsch ist es ja mit Paragrafen oder Aktentiteln um sich zu werfen.
- Aber wer eine Partei verbieten will, der muss schwerstens darauf achten dass das Wahlvolk versteht warum, mit welchen Argumenten so ein Verbot gerechtfertigt ist oder gar unbedingt sein musste.
- Und wer glaubt "Rechts" ist ein Argument, der disqualifiziert sich gleich für die ganze Diskussion. --
itu (Disk) 19:51, 10. Mai 2026 (CEST)
- Medienbericht VG Köln; vorl. Rechtsschutz, Hauptsacheverfahren anhängig, ging um die Frage ob der VS die Partei als 'gesichert rechtsextrem' einstufen darf. VG Köln sagt Nein.. Es ist IMHO wahrscheinlich, dass die Verbotsphantasien Phantasien bleiben werden. ---- Nasir Wos? 14:11, 9. Mai 2026 (CEST)
- Gerade wegen ihrer Größe ist sie zu verbieten! Schließlich wurde die NPD nur deshalb nicht verboten, weil zu klein und zu unwichtig, und das auch nur wegen EU-Rechtsprechung. Ist das nun eine wehrhafte Demokratie oder nicht? --Heletz (Diskussion) 06:11, 9. Mai 2026 (CEST)
- Könntest du mal per Randnummern oder Zitaten genauer erläutern, welche Teile der BVerwG-Urteile du mit "ganz klar benannt" meinst? --~2026-19064-87 (Diskussion) 20:01, 10. Mai 2026 (CEST)
- RN 17 z.B. --Heletz (Diskussion) 06:12, 11. Mai 2026 (CEST)
- Geht es auch noch konkreter, mit einem Zitat? Dann müsste man nicht raten, was du meinst. Selbsterklärend ist nämlich auch diese Rn. 17 nicht. Ich nehme zunächst mal an, du meinst Rn. 17 des ersten von dir genannten Urteils BVerwG 6 B 23.24, nicht des zweiten BVerwG 6 A 4.24. Im ersten Urteil wurde eine Beschwerde der AfD gegen ein Urteil des OVG Münster zur Einstufung als Verdachtsfall durch das Bundesamt für Verfassungsschutz behandelt. In Rn. 17 wird dabei die Behauptung der Klägerin zurückgewiesen, von der Vorinstanz seien "verfassungsschutzrechtlich nicht relevante Äußerungen" ohne Berücksichtigung des Kontexts (in Rn. 16 näher ausgeführt) herangezogen worden. Die einzige eigene Feststellung des BVerwG, die da in die von dir behauptete Richtung geht, ist "Es [das OVG Münster] hat gewichtige Anhaltspunkte für die politische Forderung nach einem rechtlich abgewerteten Status von deutschen Staatsangehörigen mit Migrationshintergrund in zahlreichen Äußerungen über den Umgang mit "Passdeutschen", die Verwendung von "Tiermetaphern" für Migranten und Aussagen, dass ein "unüberwindlicher biologischer, abstammungsmäßiger Unterschied" bestehe und in denen auf die Hautfarbe Bezug genommen wird, gefunden". Letztlich stellt das Urteil fest, dass die Einstufung als Verdachtsfall (noch nicht einmal als gesichert rechtsextrem, denn das war da kein Thema) aus den von ihm selbst und dem OVG genannten Gründen gerechtfertigt sei. Aber selbst, wenn das BVerwG die Partei explizit als "gesichert rechtsextrem" und ihre Ideen insgesamt als "verfassungswidrig" eingestuft hätte, würden diese Eigenschaften allein noch kein Parteiverbot begründen können. Denn es gilt laut BVerfG: "Nach der bisherigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts genügt alleine die Verbreitung verfassungsfeindlicher Ideen hierfür nicht. Hinzukommen müssen eine aktiv kämpferische, aggressive Haltung gegenüber der freiheitlich demokratischen Grundordnung, auf deren Abschaffung die Partei abzielt, sowie konkrete Anhaltspunkte dafür, dass ein Erreichen der von ihr verfolgten verfassungsfeindlichen Ziele nicht völlig aussichtslos erscheint." Auch das Bundesinnnenministerium schreibt: "Eine Partei kann nur dann verboten werden, wenn sie nicht nur eine verfassungsfeindliche Haltung vertritt, sondern diese Haltung auch in aktiv-kämpferischer, aggressiver Weise umsetzen will. Für ein Parteiverbot genügt es also nicht, dass oberste Verfassungswerte in der politischen Meinungsäußerung in Zweifel gezogen, nicht anerkannt, abgelehnt oder ihnen andere entgegengesetzt werden. Die Partei muss vielmehr planvoll das Funktionieren der freiheitlichen demokratischen Grundordnung beseitigen wollen." --~2026-19064-87 (Diskussion) 08:34, 11. Mai 2026 (CEST)
- RN 17 z.B. --Heletz (Diskussion) 06:12, 11. Mai 2026 (CEST)
- Könntest du mal per Randnummern oder Zitaten genauer erläutern, welche Teile der BVerwG-Urteile du mit "ganz klar benannt" meinst? --~2026-19064-87 (Diskussion) 20:01, 10. Mai 2026 (CEST)
- Lenin definiert die Revolutionäre Situation vereinfacht so: Die unten wollen nicht mehr, die oben können nicht mehr. Sind da wirklich keine Parallelen zwischen Russland, dem Zusammenbruch der DDR und dem, worauf wir heute zusteuern? In der DDR war die Forderung „Weg mit den ALTEN Seilschaften“, die dann durch neue ersetzt wurden. So ähnlich wird es auch, wenn die AfD die Macht bekommt. Deutschland hat - anders als die Ösis mit der FPÖ und wir Schweizer mit der SVP - den Fehler gemacht, die AfD nicht einzubinden. Dann hätte sie schon liefern müssen und es hätte die „Realos“ dort gestärkt. So wird die Brandmauer einfach das Schicksal der Berliner Mauer ereilen. Es gibt eben eine immer grösser werdende bürgerliche Mehrheit, die einfach von CDU (und FDP, so sie noch wahrnehmbar ist) zur AfD wechselt - wie in vielen Ländern. Realität schlägt alle Utopien. Gut ist das nicht, aber „herbeigeführt“ durch Leute, die eigentlich genau das Gegenteil wollen, aber netto den besten Wahlkampf für die AfD machen. --Klaus von Wortulo (Disk.) Wikipedia mit KI 12:08, 22. Mai 2026 (CEST)
- @AMGA: Welche Parteien versprechen eigentlich Änderungen an den Eigentums-/Vermögensverhältnissen (und in welche Richtung)? --
itu (Disk) 10:01, 11. Mai 2026 (CEST)
- Nun bei der AfD ist ein nicht zu übersehender Trend, dass die Richtung lautet: "in die eigene Tasche, oder die von Verwandten". Neuerer Fall: Zu krank zum Unterrichten, aber fit genug für die AfD Die AfD im Saarland fällt mit einer neuen Variante von Vetternwirtschaft auf: Der Sohn des Fraktionschefs war dort als Mitarbeiter beschäftigt, während er sich in seinem Hauptberuf als Lehrer krankschreiben ließ.So was gibt es selbstredend auch bei anderen Parteien, aber bei der AfD scheint das recht gehäuft aufzutreten. --Elrond (Diskussion) 11:12, 11. Mai 2026 (CEST)
- Korruptionsanekdoten des Parteipersonals sind ja keine politischen Versprechen oder Haltungen. Im linken Spektrum kann man ja davon ausgehen dass die zumindest theoretische Haltung für Umverteilung nach unten ist und das wird idR auch geäussert. Bei der CDU muss man davon ausgehn dass sie für Umverteilung nach oben steht, nur Äusserungen in Form von Versprechen habe ich da auch nicht wahrgenommen. Zur FDP braucht man jetzt nix zu sagen. Und bei der AfD? Gerade der SZ-Autor vom Eingangspost macht ja die kausale Beziehung auf von Verarmung und AfD-Zustimmung auf. Nicht dass der Sinnzusammenhang besonders plausibel wär, aber klare Umverteilungsversprechen sind mir auch von der AfD nicht im Ohr. --
itu (Disk) 12:58, 11. Mai 2026 (CEST)
- „Korruptionsanekdoten des Parteipersonals sind ja keine politischen Versprechen oder Haltungen“ es ist bei Organisationen, die eine strenge Ideologie haben, egal welcher Färbung, schon recht typisch, dass die Führungsebene dieser Organisationen eher gerne einer Sichbedienmentalität anheinfallen. Laut gesagt, speziell zu den Wählern oder dem "einfachen Volk" wird das natürlich nicht.. --Elrond (Diskussion) 15:57, 11. Mai 2026 (CEST)
- +1 Ist bekannt, egal ob Putin, Orbán, Trump, Netanjahu oder Mullah-Iran, es sind jedesmal zig Milliarden Steuergelder, die in die Führungsetagen abwandern, ohne dass jemand die politische Verantwortung übernimmt, wenn es publik wird. Diese Mentalität zeigt jetzt schon auch die AfD.--WajWohu (Diskussion) 16:15, 11. Mai 2026 (CEST) Scheint mir sogar manchmal der Hauptantrieb des heutigen "Rechtsrucks" zu sein (im Ggs. zu den 1930ern, in denen es das auch schon gab, aber weniger extrem), neben Polarisierungstaktiken-Fake News, Hate Speech, Datenmissbrauch) durch "associal media" und einem Frust kleinbürgerlicher Kreise mit immer schnelleren Veränderungen (letzteres gab es schon in den 1930ern). Aber der erste Punkt fällt überdeutlicher ins Auge, als jemals in der Geschichte.--WajWohu (Diskussion) 16:49, 11. Mai 2026 (CEST)
- Hmpf, hat alles nix mit meiner Frage(Ausgangspunkt oben 09:43, 8. Mai) zu tun, es geht naheliegenderweise um sprachlich geäusserte politische Umverteilungs-Versprechen (>Ankündigungen) vom hierzulandigen Parteienspektrum, aber egal. --
itu (Disk) 20:12, 11. Mai 2026 (CEST)
- Ach doch: die AfD verspricht eine massive Eigentums- und Vermögensumverteilung. In ihre eigenen Taschen. Die Prädisposition zeigen sie jetzt schon und ihre Freunde der "weltweiten Bewegung" beweisen es deutlich.--WajWohu (Diskussion) 20:59, 11. Mai 2026 (CEST)
- Hmpf, hat alles nix mit meiner Frage(Ausgangspunkt oben 09:43, 8. Mai) zu tun, es geht naheliegenderweise um sprachlich geäusserte politische Umverteilungs-Versprechen (>Ankündigungen) vom hierzulandigen Parteienspektrum, aber egal. --
- +1 Ist bekannt, egal ob Putin, Orbán, Trump, Netanjahu oder Mullah-Iran, es sind jedesmal zig Milliarden Steuergelder, die in die Führungsetagen abwandern, ohne dass jemand die politische Verantwortung übernimmt, wenn es publik wird. Diese Mentalität zeigt jetzt schon auch die AfD.--WajWohu (Diskussion) 16:15, 11. Mai 2026 (CEST) Scheint mir sogar manchmal der Hauptantrieb des heutigen "Rechtsrucks" zu sein (im Ggs. zu den 1930ern, in denen es das auch schon gab, aber weniger extrem), neben Polarisierungstaktiken-Fake News, Hate Speech, Datenmissbrauch) durch "associal media" und einem Frust kleinbürgerlicher Kreise mit immer schnelleren Veränderungen (letzteres gab es schon in den 1930ern). Aber der erste Punkt fällt überdeutlicher ins Auge, als jemals in der Geschichte.--WajWohu (Diskussion) 16:49, 11. Mai 2026 (CEST)
- „Korruptionsanekdoten des Parteipersonals sind ja keine politischen Versprechen oder Haltungen“ es ist bei Organisationen, die eine strenge Ideologie haben, egal welcher Färbung, schon recht typisch, dass die Führungsebene dieser Organisationen eher gerne einer Sichbedienmentalität anheinfallen. Laut gesagt, speziell zu den Wählern oder dem "einfachen Volk" wird das natürlich nicht.. --Elrond (Diskussion) 15:57, 11. Mai 2026 (CEST)
- Korruptionsanekdoten des Parteipersonals sind ja keine politischen Versprechen oder Haltungen. Im linken Spektrum kann man ja davon ausgehen dass die zumindest theoretische Haltung für Umverteilung nach unten ist und das wird idR auch geäussert. Bei der CDU muss man davon ausgehn dass sie für Umverteilung nach oben steht, nur Äusserungen in Form von Versprechen habe ich da auch nicht wahrgenommen. Zur FDP braucht man jetzt nix zu sagen. Und bei der AfD? Gerade der SZ-Autor vom Eingangspost macht ja die kausale Beziehung auf von Verarmung und AfD-Zustimmung auf. Nicht dass der Sinnzusammenhang besonders plausibel wär, aber klare Umverteilungsversprechen sind mir auch von der AfD nicht im Ohr. --
- Nun bei der AfD ist ein nicht zu übersehender Trend, dass die Richtung lautet: "in die eigene Tasche, oder die von Verwandten". Neuerer Fall: Zu krank zum Unterrichten, aber fit genug für die AfD Die AfD im Saarland fällt mit einer neuen Variante von Vetternwirtschaft auf: Der Sohn des Fraktionschefs war dort als Mitarbeiter beschäftigt, während er sich in seinem Hauptberuf als Lehrer krankschreiben ließ.So was gibt es selbstredend auch bei anderen Parteien, aber bei der AfD scheint das recht gehäuft aufzutreten. --Elrond (Diskussion) 11:12, 11. Mai 2026 (CEST)
- @Eingangsbeitrag: Eine schön abgehobene Ordnungsfantasie wie sie hier von einem linksaussen-Journalismus vertreten wird. Meinungsfreiheit erst mal gegen Null gehen lassen. Und dann die *topie einer felsenharten Verfassung die himmelhoch aus dem Meer der Wirklichkeit ragt und die von den Brandungswellen des realen Lebens ganz weit unten nicht einmal überhaupt gekratzt wird. Geradezu Fantastisch. Nur hat das dann mit Demokratie auch nichts mehr zu tun. --
itu (Disk) 10:18, 11. Mai 2026 (CEST)
- Jörg Bong ≠ "linksaussen".--WajWohu (Diskussion) 10:25, 11. Mai 2026 (CEST)
- Bong = Pfeife. --~2026-22756-19 (Diskussion) 23:29, 12. Mai 2026 (CEST)
- AFD-Leute haben unter der Herrschaft ihrer Obrigen doch gar keine Ahnung, wie das Leben unter diesen aussehen würde. Fantastischer Nullgedanke. --Trollmärchen (Diskussion) 20:16, 11. Mai 2026 (CEST)
- Jörg Bong ≠ "linksaussen".--WajWohu (Diskussion) 10:25, 11. Mai 2026 (CEST)
Ich halte von dem Versuch, die AfD zu verbieten, überhaupt nichts. Allein das Gerede darüber verschafft der Partei doch nur zusätzliche Stimmen. Und so sehr mir der Stimmenzuwachs der AfD missfällt, muss ich Bert Brecht beipflichten: Wenn den AfD-Verbotsanhängern das Wahlergebnis nicht passt, sollten sie eher darüber nachdenken, das Volk - also die Wählerinnen und Wähler - zu verbieten. --Doc Schneyder Disk. 23:51, 12. Mai 2026 (CEST)
- Das ausgerechnet Brecht mit allen seinen... ähm... biographischen Besonderheiten das gesagt hat, war allerdings *next-level-meta-ironisch*... --AMGA 🇺🇦 (d) 20:04, 13. Mai 2026 (CEST)
- Ganz genau, das sagte Brecht nach der Niederschlagung vom Aufstand vom 17. Juni 1953 auf eine Meldung bezugnehmend, das SED-Politbüro erwarte jetzt viel Anstrengung, um ihr Vertrauen zurückzugewinnen. Nun ist aber bekannt, dass die SED-Autokratie nie viel mehr als 20 % Zustimmung in der Bevölkerung genoss. Hier ist der Fall aber ganz anders. Wie wäre es zur Abwechslung einmal, nicht diese regional unter 20 % bis knapp über 40 %, die die AfD wählen würden, zum "Volk" zu erklären, sondern jene 56 % der Ostdeutschen, 62 % der Westdeutschen, die absolut auf gar keinen Fall eine AfD-Regierungsbeteiligung wünschen, mal ganz abgesehen von Alleinregierung, mal als "Volk" zu betrachten? (Nicht jene, denen es egal ist, oder die offen wären, sondern die, die es niemals wollen!) Sind das keine Wählerinnen und Wähler, kein Volk, keine Mehrheiten? Sollte man denen nicht gerecht werden? Wäre mal eine politische Diskussion wert.--WajWohu (Diskussion) 21:09, 13. Mai 2026 (CEST)
- Ich denke, dass, wenn es denn nun schon so schlimm steht, wir der AfD die Chance einräumen sollten zu regieren, vielleicht gleich über gesamt Deutschland und nicht erst in ein paar Bundesändern. Wenn sie nicht hardcore die Vernichtungstrupps losschicken, dann werden sie, wie alle anderen, ein Volk regieren, das niemals zufrieden ist........und sie werden scheitern. Sind sie erstmal gescheitert, dann hat sich das mit ihnen auch. Ja, vielleicht solltet ihr ihnen einfach mal eine Chance geben, um zu sehen, wie auch sie vor die Hunde gehen. Danach werden alle eure abtrünnigen Freunde wieder wie Schafe sein und der Alptraum ist dahin. --Trollmärchen (Diskussion) 21:17, 13. Mai 2026 (CEST)
- Sieht aber auch nicht ganz nach Wählerauftrag aus, siehe Statista. Das soll jetzt kein Totschlagargument sein, ich weiß, dass sich Geschichte nicht 1:1 wiederholt, aber ein bisschen klingt es nach v.Papen. Ich glaube, es sollte schon wirkungsvollen Verfassungsschutz geben. Daneben können wir auch zusehen, wie sich international ihre Verbündeten Trump und Putin blamieren, aber das wird nicht viele hier überzeugen. Hier sollte Verfassungsschutz und -treue ernst genommen werden, denke ich. Nicht nur debattieren, wirkungsvoll zu Geltung verhelfen.--WajWohu (Diskussion) 21:46, 13. Mai 2026 (CEST)
- Ich denke, dass, wenn es denn nun schon so schlimm steht, wir der AfD die Chance einräumen sollten zu regieren, vielleicht gleich über gesamt Deutschland und nicht erst in ein paar Bundesändern. Wenn sie nicht hardcore die Vernichtungstrupps losschicken, dann werden sie, wie alle anderen, ein Volk regieren, das niemals zufrieden ist........und sie werden scheitern. Sind sie erstmal gescheitert, dann hat sich das mit ihnen auch. Ja, vielleicht solltet ihr ihnen einfach mal eine Chance geben, um zu sehen, wie auch sie vor die Hunde gehen. Danach werden alle eure abtrünnigen Freunde wieder wie Schafe sein und der Alptraum ist dahin. --Trollmärchen (Diskussion) 21:17, 13. Mai 2026 (CEST)
- Ganz genau, das sagte Brecht nach der Niederschlagung vom Aufstand vom 17. Juni 1953 auf eine Meldung bezugnehmend, das SED-Politbüro erwarte jetzt viel Anstrengung, um ihr Vertrauen zurückzugewinnen. Nun ist aber bekannt, dass die SED-Autokratie nie viel mehr als 20 % Zustimmung in der Bevölkerung genoss. Hier ist der Fall aber ganz anders. Wie wäre es zur Abwechslung einmal, nicht diese regional unter 20 % bis knapp über 40 %, die die AfD wählen würden, zum "Volk" zu erklären, sondern jene 56 % der Ostdeutschen, 62 % der Westdeutschen, die absolut auf gar keinen Fall eine AfD-Regierungsbeteiligung wünschen, mal ganz abgesehen von Alleinregierung, mal als "Volk" zu betrachten? (Nicht jene, denen es egal ist, oder die offen wären, sondern die, die es niemals wollen!) Sind das keine Wählerinnen und Wähler, kein Volk, keine Mehrheiten? Sollte man denen nicht gerecht werden? Wäre mal eine politische Diskussion wert.--WajWohu (Diskussion) 21:09, 13. Mai 2026 (CEST)
- Das "absolut auf gar keinen Fall" entsprang allerdings deiner dichterischen Freiheit. In deinem Link steht: In der Quelle war die Frage [hä?] folgendermaßen aufgeführt: "Die AfD sollte in den ostdeutschen Ländern wegen ihres hohen Anteils an den Wählerstimmen an den Landesregierungen beteiligt werden: " Das bezog sich also auf die Mehrheitsverhältnisse in den ostdeutschen Landtagen im August 2024. --~2026-19064-87 (Diskussion) 01:22, 15. Mai 2026 (CEST)
- "sondern die, die es niemals wollen!" ist somit verschärfte Dichtkunst aus der freien Fantasie von WajWohu - vielleicht hat er das mit dem Land der Dichter und Denker in der Schule falsch verstanden. --
itu (Disk) 21:26, 15. Mai 2026 (CEST)
- Ich glaube, dass er damit meint, dass eine Mehrheit die AfD nicht will, da kannst du rummeckern, wie du willst, aber ist so! --Trollmärchen (Diskussion) 21:34, 15. Mai 2026 (CEST)
- Für glaubwürdig sauberes Arbeiten hast du dich jetzt auch nicht qualifiziert mit diesem Statement.
- Selbst hier im Cafe sollten idealerweise keine Fake~News formuliert und Glauben-Wollen nicht zu Fakten erhoben werden. --
itu (Disk) 23:00, 15. Mai 2026 (CEST) PS: Verneinungswort ergänzt --
itu (Disk) 08:21, 23. Mai 2026 (CEST)
- Inwiefern habe ich was falsches behauptet Itu? --Trollmärchen (Diskussion) 23:06, 15. Mai 2026 (CEST)
- Schon grenzwertig, wie Itu hier zum zweiten mal simple Kontext-Tatsachen nicht akzeptiert und zu PA übergeht, der Statista-Link ist leicht zu verstehen. Zu Demokratie gehört das Aushalten anderer Meinungen, besonders wenn sie die Mehrheit so sieht. Man muss sie nicht teilen, sollte aber Vertreter anderer Meinungen nicht per Fakten-Verleugnung frontal angreifen.--WajWohu (Diskussion) 12:36, 16. Mai 2026 (CEST)
- Naja, itu formuliert leider öfters übertrieben hart und stammtischmäßig, auch hier. Aber dass du wie von mir oben dargelegt eine Momentaufnahme zu einer Ewigkeitsaussage umgedeutet hattest, war schon kritisierenswert. --~2026-19064-87 (Diskussion) 13:03, 16. Mai 2026 (CEST)
- Ja, es ist eine Momentaufnahme, eine aktuelle allerdings. Meines Wissens gab es solche Fragen in den letzten Jahren öfter und sie ergeben immer eine Mehrheit gegen AfD-Regierungsbeteiligung. Das sind keine parlamentarischen Mehrheiten für Regierungsbildungen, allerdings kann man die mal als Auftrag nehmen, zu klären, ob diese Partei denn die Regeln der Demokratie (Gewaltenteilung, pluralistische Meinungsfreiheit, Volkssouveränität durch Wahlen, Grundrechte usw.) aushebeln und abschaffen wollen, oder nicht. Zumindest ein Teil der Funktionäre dort hat sowas schon gesagt, nicht alle.--WajWohu (Diskussion) 13:19, 16. Mai 2026 (CEST)
- Nicht übertrieben hart, sondern einfach nur exakt so wie man es von Leuten erwarten würde, die sich der Erstellung einer Enzyklopädie, schlimmer noch, DER Enzyklopädie befleissigen (wollen). Es gehört zwar zum Wesen dieses Stammtisch-Cafés dass man hier alles sagen darf (fast, ...es gibt natürlich immer Grenzen) und somit kann man es niemand verbieten Fakten auch mal direkt und leicht erkennbar zu verbiegen - aber man muss es nicht. Man kann auch hier einfach präzise argumentieren. Quasi so wie wenn man sich auf einer Artikeldisk befinden würde... --
itu (Disk) 23:01, 16. Mai 2026 (CEST)
- Na, schon recht übertrieben emotional gestern Abend, und recht belegresistent für eine Enzyklopädie ("freie Fantasie" und "Fake-News" sehen jedenfalls ganz anders aus), jedenfalls nicht der gelassenen politischen Argumentation verpflichtet.--WajWohu (Diskussion) 23:21, 16. Mai 2026 (CEST)
- Naja, itu formuliert leider öfters übertrieben hart und stammtischmäßig, auch hier. Aber dass du wie von mir oben dargelegt eine Momentaufnahme zu einer Ewigkeitsaussage umgedeutet hattest, war schon kritisierenswert. --~2026-19064-87 (Diskussion) 13:03, 16. Mai 2026 (CEST)
- Ich glaube, dass er damit meint, dass eine Mehrheit die AfD nicht will, da kannst du rummeckern, wie du willst, aber ist so! --Trollmärchen (Diskussion) 21:34, 15. Mai 2026 (CEST)
- "sondern die, die es niemals wollen!" ist somit verschärfte Dichtkunst aus der freien Fantasie von WajWohu - vielleicht hat er das mit dem Land der Dichter und Denker in der Schule falsch verstanden. --
- Das "absolut auf gar keinen Fall" entsprang allerdings deiner dichterischen Freiheit. In deinem Link steht: In der Quelle war die Frage [hä?] folgendermaßen aufgeführt: "Die AfD sollte in den ostdeutschen Ländern wegen ihres hohen Anteils an den Wählerstimmen an den Landesregierungen beteiligt werden: " Das bezog sich also auf die Mehrheitsverhältnisse in den ostdeutschen Landtagen im August 2024. --~2026-19064-87 (Diskussion) 01:22, 15. Mai 2026 (CEST)
Wieder einmal erfährt die Öffentlichkeit von den journalistischen Recherchestandards verpflichteten, profilierten (in dem Fall: bürgerlich-konservativ profiliert) Medien – natürlich keinesfalls vom Verfassungsschutz, was eigentlich seine Aufgabe ist − dass die diese Partei intern, heimlich antidemokratische Machtergreifungspläne ausgearbeitet hat, bekommt erklärt, dass diese Pläne verfassungswidrig, antidemokratisch und gegen die Interessen der Entwicklung des Landes gerichtet sind. Es wird Zeit, dass der Verfassung institutionell und effektiv Geltung verschafft wird, sonst ist sie nur Täuschung.--WajWohu (Diskussion) 09:43, 19. Mai 2026 (CEST)
- Naja, auch da ist deine Zusammenfassung wieder einseitiger als das, was in den verlinkten Quellen wirklich drin steht. Es ist übrigens nicht verboten, dass Parteien "intern, heimlich" Pläne schmieden, sondern das ist durchaus allgemein üblich. Das Wort "heimlich" kommt im Zusammenhang mit den AfD-Plänen in den FAZ-Links aber gar nicht vor. Eher im Gegenteil wird dort davon geschrieben, dass schon seit längerer Zeit Drohungen und Planungen in dieser Richtung (Schwarz-Rot-Gold-Akademie, Arbeitsgruppe Regierungsbeteiligung) bekannt sind (die jetzt natürlich mit der Chance zur Regierung stärker ausgearbeitet werden). Und in dem Kommentar von Reinhard Müller (der anderswo die "Brandmauer" kritisierte) steht zunächst mal ganz am Anfang, dass der Grünen-Vorsitzende Felix Banaszak einen verfassungwidrigen Vorschlag gemacht habe, nämlich die Fahnenflucht für Soldaten im Fall eines AfD-Verteidigungsministers. Auf das Propagieren von verfassungswidrigen Ideen haben also die Rechten bzw. die AfD nach Müllers Ansicht kein Monopol. Im Weiteren stellt Müller fest: "Deshalb ist die entscheidende Frage, ob ein Politiker oder ein Behördenleiter eine rechtmäßige Anweisung gibt. Ist das nicht der Fall, muss der Beamte darauf hinweisen. Rechtswidrige Anweisungen und Befehle müssen nicht befolgt werden. Strafbar darf ohnehin nicht gehandelt werden. D.h. die AfD darf nicht einfach auf mittlerer oder unterer Ebene einen Beamten ohne politische Funktion, der einer fremden Partei angehört, durch einen ihrer Gefolgsleute ersetzen, solange er legale Anweisungen von oben korrekt umsetzt. (Umgekehrt darf sie Leute, die sich legalen Anweisungen hartnäckig widersetzen, schon ablösen.) Das scheint aber auch der AfD selbst bewusst zu sein, denn im FAZ-Artikel von Justus Bender und Reinhard Bingener steht: Siegmund erzählt, dass die AfD bereits diskret Anfragen von Beamten erhalte, ob und wie es für sie persönlich weitergehe nach einem Machtwechsel. „Niemand braucht sich Sorgen zu machen. Wir reichen jedem die Hand, egal welcher politischen Couleur“, verspricht Siegmund. „Außer wenn versucht wird, unsere Arbeit aktiv zu blockieren. Dann greifen sicherlich verwaltungsrechtliche Maßnahmen.“ Solche Fälle könnte es durchaus geben. In Sachsen-Anhalt regiert seit langer Zeit die SPD mit, auch die Linkspartei und die Grünen waren schon an der Regierung beteiligt. Das hat Spuren im Personal hinterlassen. Siegmund hat sich informiert. Im „Unterbau“ der Ministerien und der wichtigen Behörden – der dritten Ebene – sei die Lage „wesentlich entspannter, als mancher vielleicht vermuten würde“. Die Zustimmung zur AfD liegt dort laut Siegmund etwas niedriger als in der Gesamtbevölkerung, aber dennoch bei rund dreißig Prozent oder mehr. Es scheint also schon so zu sein, dass Siegmund die verfassungsmäßigen Grenzen kennt und er sie (möglicherweise vollständig ausreizen, aber) einhalten will. Ob die Taten dann seinen jetzigen Worten entsprechen würden, weiß man natürlich vorher nie. Mehr Sorgen macht mir aber im Moment die Gefahr, dass über einen AfD-Landesinnenminister tatsächlich geheime Informationen z.B. direkt nach Russland abfließen könnten. --~2026-19064-87 (Diskussion) 16:00, 19. Mai 2026 (CEST)
- "Heimlich" war sicher übertrieben, da hast du Recht, ich hab's nochmal genau gelesen. Auch geht es natürlich nicht darum, dass interne Pläne verboten sind, das sind sie keinesfalls. Es geht eher darum, was genau sie bei diesen Plänen offen erklären, administrativ durchführen zu wollen. Sie wollen nicht nur ca. 50 „Staatssekretäre, persönliche Referenten, Büroleiter und Pressesprecher“ umbesetzen, was auf der oberen Ebene nach jedem demokratischen Wechsel geschieht, sondern 150-200 Stellen, auch den „Mittelbau“, die „Abteilungs- und Referatsleiter“, die sonst nicht wechseln, sich also tief in der Verwaltung ideologisch festsetzen. Viel tiefer, als es beamtenrechtlich und demokratisch erlaubt und üblich ist. Dass das beamtenrechtlich nicht geht, wissen sie, sie hoffen auf Verrentungen und verschiedenen andere Wege (siehe Artikel, wobei das z.T. offene Vermutungen des Autors sind). Problematisch ist, wo sie die Nachfolger suchen: unter rechtsextremen Burschenschaftlern (nicht den katholischen oder gemäßigten) und den Institut für Staatspolitik-Rechten in Schnellroda. Bei denen ist es aber schwierig, ihre notwendige Verfassungstreue zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung ohne Manipulationen oder Verfälschungen festzustellen.
- Die Kritik desselben Autors an der Brandmauer will ich hier nicht kommentieren, hat damit nichts zu tun. Auch die Banaszak-Äußerung war nur eine spontane Antwort, kein Programm, kein Plan. Gruß--WajWohu (Diskussion) 19:42, 19. Mai 2026 (CEST)
- Ach so, ich war dir noch etwas schuldig, als du oben (13:03, 16. Mai 2026 (CEST)) geschrieben hattest "eine Momentaufnahme zu einer Ewigkeitsaussage umgedeutet hattest, war schon kritisierenswert", da hatte ich aus Zeitmangel nur geantwortet: "Ja, es ist eine Momentaufnahme, eine aktuelle allerdings. Meines Wissens gab es solche Fragen in den letzten Jahren öfter". Es ging diese Umfrage im August 2024 (gar nicht so aktuell, sorry), bei der 56 % der Ostdeutschen und 62 % der Westdeutschen eine AfD_Regierungsbeteiligung ablehnten. Es gibt aber weitere, auch aktuellere. Im März 2026 gaben 58 % der Befragten in ganz Deutschland an, eine AfD-Regierungsbeteiligung, auch auf Landesebene abzulehnen, 60 % der Westdeutschen, 49 % der Ostdeutschen, besonders jüngere und ältere. Im Februar 2025 gaben 68 % an, eine AfD-Regierungsbeteiligung abzulehnen. Im August 2024 lehnten 68 % der Westdeutschen, 60 % der Ostdeutschen eine AfD-Regierungsbteiligung an Länderregierungen ab. Im Februar 2025 lehnten 70 % eine AfD-Bundesregierungsbeteiligung deutschlandweit ab, 74 % eine mit der Union. Hier auch eine Umfrage im Februar 2025: 68 % Ablehnung. Also, es ist schon eine relativ konstante Mehrheitsablehnung, keine Momentaufnahme. Gruß--WajWohu (Diskussion) 23:04, 19. Mai 2026 (CEST)
- Ausgangspunkt war ja Doc Schneyders Argumentation, dass man Wahlergebnisse so nehmen müsse, wie sie kommen, und sie daher nicht durch ein Parteiverbot quasi entwerten oder annullieren solle. Du hattest darauf in Bezug auf eine Umfragenmehrheit von "die, die es niemals wollen!" (Kursivsetzung von mir) geschrieben. Mit "Momentaufnahme" meinte ich in meiner späteren Antwort darauf insbesondere, dass solche Meinungen nicht bei allen Wählern statisch sind, sondern von den jeweiligen Mehrheitsverhältnissen im Parlament abhängen können. Wenn z.B. die AfD in Sachsen-Anhalt genau die Hälfte der Mandate holen würde, hätte ich erhebliche Zweifel, ob wirklich alle CDU-Wähler, die in den Umfragen bisher gegen eine AfD-Regierungsbeteiligung waren, dann lieber eine heterogene und extrem fragile 50%-"Brombeer"-Koalition aus CDU, SPD und Linkspartei als eine 66%-Koalition aus AfD und CDU hätten. Denn in letzterer kann man die AfD bremsen, weil sie dann Kompromisse suchen muss. Gleichzeitig fände die CDU dort im Gegensatz zur 50%-Koalition eine komfortable Mehrheit, um zumindest die Schnittmengen/Kompromisse der beiden Koalitionspartner auch im Landtag durchsetzen zu können. Die 50%-Koalition wäre hingegen absehbar praktisch handlungsunfähig und bräuchte selbst da, wo sie sich völlig einig wäre, immer mindestens eine Stimme der dann in der Opposition sitzenden AfD, um ein Gesetz zu verabschieden. Im Übrigen wäre natürlich, wenn die AfD z.B. mit 43% die Hälfte der Sitze holen würde, auch eine (höchstens) 57%-Mehrheit der Wählenden gegen eine AfD-Regierungsbeteiligung kein valider Grund dafür, die Partei zu verbieten. Man fände in Sachsen-Anhalt bei einem derartigen Wahlausgang vermutlich auch für andere Parteien 57%-Mehrheiten gegen eine Regierungsbeteiligung. --~2026-19064-87 (Diskussion) 11:41, 20. Mai 2026 (CEST)
- Alles klar. Aber gerade deinen Optimismus, die AfD durch Kompromisse auszubremsen, teile ich überhaupt nicht, besonders nicht langfristig, das wollen viele von denen nicht, die haben andere Pläne. Wieviele von ihnen, ist Aufgabe der Verfassungsschützer zu klären und auch einzugreifen. Verbote sind der letzte Schritt, bis dahin gibt es viele andere regulierende Eingriffe und Stopps, aber es braucht effektiven Druck, die Verfassung zu verteidigen. Rechte reagieren psychologisch mehr auf Druck, als auf Kompromisse, weil sie erzogene autoritäre Persönlichkeiten/Untertanen sind. Folgenlos demokratisch endlos öffentlich zu debattieren, wäre ganz falsch. Gruß--WajWohu (Diskussion) 22:52, 20. Mai 2026 (CEST) Erg.: Abgesehen von ihrer Neigung zu innerer gesellschaftlicher Unterdrückung Andersdenkender und Minderheiten und zur Schürung von innerem Unfrieden sind sie bekanntlich durch ihre Unterwürfigkeit gg. Putin und Trump auch ein äußeres Sicherheitsrisiko für Deutschland und Europa.--WajWohu (Diskussion) 23:22, 20. Mai 2026 (CEST)
- Ich hatte ja oben selbst geschrieben, dass ich einen AfD-Landesinnenminister für ein Problem für die äußere Sicherheit halte. Aber ansonsten kann man auf Landesebene deutlich weniger als auf Bundesebene kaputt machen. "Aber gerade deinen Optimismus, die AfD durch Kompromisse auszubremsen, teile ich überhaupt nicht," Bremsen heißt natürlich nicht kompletter Rückwärtsgang. Aber es nähme erheblich Dampf aus dem Kessel, wenn Teilforderungen der AfD, denen auch die CDU noch zustimmen würde, aber die sie mit den linkeren Parteien nie durchsetzen könnte, umgesetzt würden. Dann würden wohl auch Wähler von der AfD zur CDU zurückkehren. Bei dem von mir beschriebenen exakten Patt hätte die AfD ohnehin nur die Wahl, Kompromisse zu schließen oder gar nichts durchzubekommen. "besonders nicht langfristig, das wollen viele von denen nicht, die haben andere Pläne." Die AfD-Wähler in Sachsen-Anhalt sind wohl massiv für eine Zusammenarbeit mit der CDU, jedenfalls war es letztes Mal so (mit 91:5 Prozent für diese Koalition). Deswegen glaube ich nicht, dass die AfD-Parlamentarier in ihrer großen Mehrheit gerade umgekehrt gepolt sind. Zudem würden die in einer Koalition erforderlichen Kompromisse, die wohl auch Zumutungen für die Bevölkerung einschließen würden, vielleicht für etwas Ernüchterung in der potentiellen AfD-Wählerschaft sorgen, weil sie merken würde, dass die Realität eben doch komplizierter als angenommen ist und selbst die AfD nicht daran vorbeikommt. "Wieviele von ihnen, ist Aufgabe der Verfassungsschützer zu klären und auch einzugreifen. Verbote sind der letzte Schritt, bis dahin gibt es viele andere regulierende Eingriffe und Stopps, aber es braucht effektiven Druck, die Verfassung zu verteidigen. Rechte reagieren psychologisch mehr auf Druck, als auf Kompromisse, weil sie erzogene autoritäre Persönlichkeiten/Untertanen sind." Naja, das ist wieder etwas eindimensional. Selbst wenn es so sein sollte, müsste Druck mit rechtsstaatlichen Mitteln erfolgen. Jeder einzelne Erfolg der AfD vor Gericht würde deren interne Solidarisierung fördern und vielleicht zu noch mehr Zulauf führen. Man muss also vorsichtig sein und darf nicht willkürlich Druck ausüben. (Im Übrigen kritisiere ich immer wieder die Verwendung des mehrdeutigen Begriffs der sogenannten "Rechten", von dem man nie weiß, ob er bloß Rechtsextreme, das linke Drittel oder die linke Hälfte des politischen Spektrums bezeichnen soll und ob er gezielt zur Vermischung und Verwischung dieser verschiedenen Bedeutungen verwendet wird, um sich mal auf die eine und mal auf die andere Definition zurückziehen zu können.) Aber ein Entweder/Oder ist hier sowieso ein falsches Dilemma. Man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen. Man sollte von der AfD das mit verfassungsschutzrechtlichen Mitteln aufklären und bekämpfen, was wirklich verfassungsfeindlich ist. Aber ein Breitbandantibiotikum, das in Bausch und Bogen jeden AfD-Kommunalpolitiker zum verbietenswerten Nazi erklärt, schafft nur Resistenzen und ein großes Unrechtsbewusstsein der harmloseren AfD-Wähler, -Mitglieder und -Delegierten gegenüber dem Staat. Übrig bleibt dann im schlechtesten Fall am Ende ein Kern besonders resistenter mutierter radikaler Bazillen, den man schließlich gar nicht mehr in den Griff bekommt, weil durch Übergebrauch und Fehlgebrauch alle früheren Gegenmittel wirkungslos geworden sind. Man fördert so ausgerechnet den Erfolg der besonders Radikalen innerhalb der AfD (wenn auch dann unter neuem Namen), obwohl das doch eigentlich genau diejenigen wären, die man bekämpfen soll. --~2026-19064-87 (Diskussion) 13:15, 21. Mai 2026 (CEST)
- Was befeuert den Erfolg der AfD? Imho sind das hauptsächlich 2 Faktoren: (1) die Ausgrenzung dieser Partei (2) die Schwerfälligkeit bis Unfähigkeit des „Systems“. Wie soll man dem begegnen? Da bleibt m. M. nur ein wesentlicher Punkt: Man muss die Verantwortlichkeit der Entscheidungs- und Mandatsträger steigern: Die müssen für alles, was sie getan oder nicht getan haben (einschließlich der Ergebnisse ihres Tuns), direkt dem Wahlvolk verantwortlich sein. Im Ergebnis heißt das 2-Parteiensystem und Aussschluss nicht demokratisch legitimierter Körperschaften aus dem Entscheidungsprozess. --Hajo-Muc (Diskussion) 13:15, 22. Mai 2026 (CEST)
- Dass ein Zwei-Parteien-System in dieser Hinsicht nicht besser (und vielleicht sogar schlechter) ist, sieht man gerade in den USA. Und was bedeutet "direkt dem Wahlvolk verantwortlich sein"? Wenn Milliardenentscheidungen mit privater Haftung verbunden sind, werden nur noch diejenigen sie treffen, die ohnehin schon nah an der Privatinsolvenz stehen und die daher praktisch kein persönliches Risiko eingehen. Aber ob ausgerechnet das die Allerqualifiziertesten sind, wage ich zu bezweifeln. --~2026-22756-19 (Diskussion) 21:58, 23. Mai 2026 (CEST)
- @ ~2026-19064-87: Die Argumentation würde mich überzeugen, wenn die AfD eine normale Partei wäre, die ein zukunftsorientiertes Programm für Deutschland hätte. So überzeugt mich das aus 3 Gründen nicht ganz: 1. Die Union würde sich, wenn sie in einem Bundesland mit der AfD regiert, bei einem Teil ihrer Wählerschaft unglaubwürdig machen und auch in anderen Bundesländern dadurch Stimmen verlieren (nicht nur durch die aktuell schwierige Politik in durch Trump verlängerten Krisen). 2021 hat ihr Chefstratege Gauland erklärt, "den Spaltpilz in die Union tragen" zu wollen, das hätten sie dann geschafft. 2. Wenn die CDU Juniorpartner einer Partei ist, die viel polemische, demogogische Social-Media-Präsenz hat, dadurch groß geworden ist (neben den Krisen, besonders seit 2021), sie selbst aber wenig haben (nicht nicht, aber weniger), wer von beiden Seiten hätte wohl mehr Erfahrung, Misserfolge einfach dem kleineren Koalitionspartner in die Schuhe zu schieben, Erfolge aber sich selbst? 3. Ebenfalls Gauland hatte in internen Strategiesitzungen ausgegeben: "Je schlechter es Deutschland geht, desto besser der AfD", einige von denen haben ja einen Auftrag von Putin und Trump: Deutschland und Europa soweit schwächen, dass sie in ihre Abhängigkeit müssen, einer wurde dabei schon vom tschech. Geheimdienst aufgenommen (nicht das einzige bekannte Bsp.). Ich hab Zweifel, dass die für ihre Wähler etwas stabilisieren wollen, wenn sie Putin und Trump nicht unterstützen können. Vorher bleiben die wohl destruktiv und greifen zu 2.--WajWohu (Diskussion) 14:27, 22. Mai 2026 (CEST)
- Ad 1: Wenn die Union durch ein Rutschen nach rechts zwar Stimmen rechts hinzugewinnt, aber gleichzeitig (evtl. mehr) Stimmen nach links verliert, mag das ein Gesichtspunkt für die Union sein, aber nicht für die Gesamtheit aller Parteien außerhalb von AfD plus extremere Rechtsparteien. Und darum ging es doch. Ad 2: Wenn die AfD in der Opposition ist, kann sie nahezu alle Fehlentwicklungen der regierenden CDU in die Schuhe schieben. Wenn sie in einer Koalition mit der CDU ist, kann sie einen Teil der Fehlentwicklungen der CDU in die Schuhe schieben. In dieser Hinsicht ist also die Koalition mit Sicherheit die bessere Lösung. Ad 3: Ich halte den von dir zitierten Satz seinem (von Christian Lüth und nicht von Gauland stammenden) Wortlaut nach für im Wesentlichen zutreffend, ja sogar für eine Binsenweisheit. Dass die Stärke der AfD im Allgemeinen durch zusätzliche interne und externe Probleme für Deutschland wächst, dürfte unter Experten weitgehend unstrittig sein. Am 23.2.20, als der Satz von Lüth fiel, lag die AfD bundesweit bei 13 % (in Sachsen-Anhalt bei 23 %) und war daher aufgrund der rechnerischen Möglichkeit von Kenia-Koalitionen weit entfernt von der Chance auf Regierungsmitverantwortung. Hätte sie Regierungsmitverantwortung, hätte sie als Partei bestimmt kein Interesse daran, dem Land (bzw. dem, was sie unter "dem Land" versteht) bewusst zu schaden. Dass sie die Definition von dem, was zum Land gehört, sehr eng zieht und durchaus Nachteile für den migrantischen Rest der Bevölkerung billigend in Kauf nimmt, und dass auch unabhängig davon vieles, was sie mehrheitlich für zielführend hält, wohl gerade langfristig schlecht für das Land wäre, steht auf einem anderen Blatt. Was bedeutet dein Satz mit dem tschechischen Geheimdienst? Immerhin ist Tschechien NATO-Mitglied, insofern wäre aus deutscher Sicht eine Zusammenarbeit mit dem dortigen Geheimdienst nicht per se verwerflich. Verwechselst du da was? Z.B. mit dem Fall Petr Bystron? --~2026-19064-87 (Diskussion) 23:30, 22. Mai 2026 (CEST)
- Leute, streitet euch nicht und lasst sie die Herrschaft in Sachsen-Anhalt übernehmen. Ihr werdet sehen, dass die Leute äußerst unzufrieden damit sein werden, so wie sie es überall und immer sind. Dann hat der Schrecken wenigstens ein Ende und das Gespenst der besseren AfD ist passé. Und habt euch nicht so, ihr Bonzen...andauernd unzufrieden zu sein, obwohl es euch auch jetzt noch sau gut gegenüber der restlichen Welbevölkerung geht, ist irgendwie eine Schande! --Trollmärchen (Diskussion) 23:56, 22. Mai 2026 (CEST)
- (BK, @Trollmärchen, Naja, schön ist das nicht, ich kenne einige Menschen mit Migrationshintergrund oder politisch anders denkende in Sachsen-Anhalt, die auf die Erfahrung verzichten könnten...)
- Ja, ich hab auf Petr Bystron angespielt, der vom tschechischen Geheimdienst aufgenommen wurde, als er russisches Schmiergeld über Voice of Europe, also von Putins Schwiegersohn Wiktor Medwetschuk erhielt und sich über zu große Scheine beklagte, es gibt mehr solche Beispiele. Ok, belassen wir es bei dem Meinungsaustausch, deine Argumente haben auch etwas für sich, wir werden sehen... Grüße--WajWohu (Diskussion) 00:02, 23. Mai 2026 (CEST)
- Auch der Söder meint: „Jeder, der glaubt, mit der AfD wird es leichter, der wird erleben, dass sich die Union spalten würde. Sie wird am Ende damit nur noch eine Rumpftruppe werden, weil ein ganz großer Teil sich da nicht wiederfindet.“--WajWohu (Diskussion) 23:07, 27. Mai 2026 (CEST)
- Jede AfD-Anhängerin entnimmt daraus, dass ihre Partei von den Zugängen aus der Union profitiert und diese obendrein untergehen wird. Perfekt! --Trollmärchen (Diskussion) 23:23, 27. Mai 2026 (CEST)
- Man muss sich eben entscheiden, ob man lieber eine AfD mit 42 % und eine CDU mit 24 % hat, oder ob man lieber eine AfD mit 28 %, eine CDU-Rechts mit 19 % und eine CDU-Links mit 19 % hat. Ich persönlich würde das zweite Szenario gegenüber dem ersten bevorzugen. --~2026-22756-19 (Diskussion) 23:40, 27. Mai 2026 (CEST)
- Das verstehe ich nicht, wo nimmst du die Zahlen her? --Trollmärchen (Diskussion) 00:02, 28. Mai 2026 (CEST)
- Das eine sind die aktuellen Zahlen aus Sachsen-Anhalt, und das andere ist ein Beispiel von mir. Du kannst aber auch andere Zahlen annehmen, denn es geht ums Qualitative. Man wird die AfD nur prozentual kleiner kriegen, wenn man andere Parteien größer macht. Und davon würde die Partei direkt links neben der AfD, also die CDU, automatisch überproportional profitieren, weil sie auch überproportional durch den Aufstieg der AfD verloren hat. Wenn die CDU sich in zwei Parteien aufteilen würde, könnte sie ein größeres politisches Spektrum als bisher widerspruchsfrei abdecken, was zusätzliche Stimmen brächte. In der Summe würden so Koalitionen der CDU(en) mit Parteien links von ihr einfacher und eine Alleinregierung der AfD unwahrscheinlicher. --~2026-19064-87 (Diskussion) 11:58, 28. Mai 2026 (CEST)
- Das verstehe ich nicht, wo nimmst du die Zahlen her? --Trollmärchen (Diskussion) 00:02, 28. Mai 2026 (CEST)
- Schon kurios, dass ausgerechnet Söder aus der innerunionlichen Oppositionspartei CSU, die mit den Populisten um Hubsi koaliert, vor einer Spaltung der Union warnt. Also einer Spaltung von bisher zwei in dann drei Parteien. --~2026-19064-87 (Diskussion) 13:39, 28. Mai 2026 (CEST)
- Auch der Söder meint: „Jeder, der glaubt, mit der AfD wird es leichter, der wird erleben, dass sich die Union spalten würde. Sie wird am Ende damit nur noch eine Rumpftruppe werden, weil ein ganz großer Teil sich da nicht wiederfindet.“--WajWohu (Diskussion) 23:07, 27. Mai 2026 (CEST)
- Ad 1: Wenn die Union durch ein Rutschen nach rechts zwar Stimmen rechts hinzugewinnt, aber gleichzeitig (evtl. mehr) Stimmen nach links verliert, mag das ein Gesichtspunkt für die Union sein, aber nicht für die Gesamtheit aller Parteien außerhalb von AfD plus extremere Rechtsparteien. Und darum ging es doch. Ad 2: Wenn die AfD in der Opposition ist, kann sie nahezu alle Fehlentwicklungen der regierenden CDU in die Schuhe schieben. Wenn sie in einer Koalition mit der CDU ist, kann sie einen Teil der Fehlentwicklungen der CDU in die Schuhe schieben. In dieser Hinsicht ist also die Koalition mit Sicherheit die bessere Lösung. Ad 3: Ich halte den von dir zitierten Satz seinem (von Christian Lüth und nicht von Gauland stammenden) Wortlaut nach für im Wesentlichen zutreffend, ja sogar für eine Binsenweisheit. Dass die Stärke der AfD im Allgemeinen durch zusätzliche interne und externe Probleme für Deutschland wächst, dürfte unter Experten weitgehend unstrittig sein. Am 23.2.20, als der Satz von Lüth fiel, lag die AfD bundesweit bei 13 % (in Sachsen-Anhalt bei 23 %) und war daher aufgrund der rechnerischen Möglichkeit von Kenia-Koalitionen weit entfernt von der Chance auf Regierungsmitverantwortung. Hätte sie Regierungsmitverantwortung, hätte sie als Partei bestimmt kein Interesse daran, dem Land (bzw. dem, was sie unter "dem Land" versteht) bewusst zu schaden. Dass sie die Definition von dem, was zum Land gehört, sehr eng zieht und durchaus Nachteile für den migrantischen Rest der Bevölkerung billigend in Kauf nimmt, und dass auch unabhängig davon vieles, was sie mehrheitlich für zielführend hält, wohl gerade langfristig schlecht für das Land wäre, steht auf einem anderen Blatt. Was bedeutet dein Satz mit dem tschechischen Geheimdienst? Immerhin ist Tschechien NATO-Mitglied, insofern wäre aus deutscher Sicht eine Zusammenarbeit mit dem dortigen Geheimdienst nicht per se verwerflich. Verwechselst du da was? Z.B. mit dem Fall Petr Bystron? --~2026-19064-87 (Diskussion) 23:30, 22. Mai 2026 (CEST)
- Was befeuert den Erfolg der AfD? Imho sind das hauptsächlich 2 Faktoren: (1) die Ausgrenzung dieser Partei (2) die Schwerfälligkeit bis Unfähigkeit des „Systems“. Wie soll man dem begegnen? Da bleibt m. M. nur ein wesentlicher Punkt: Man muss die Verantwortlichkeit der Entscheidungs- und Mandatsträger steigern: Die müssen für alles, was sie getan oder nicht getan haben (einschließlich der Ergebnisse ihres Tuns), direkt dem Wahlvolk verantwortlich sein. Im Ergebnis heißt das 2-Parteiensystem und Aussschluss nicht demokratisch legitimierter Körperschaften aus dem Entscheidungsprozess. --Hajo-Muc (Diskussion) 13:15, 22. Mai 2026 (CEST)
- Ich hatte ja oben selbst geschrieben, dass ich einen AfD-Landesinnenminister für ein Problem für die äußere Sicherheit halte. Aber ansonsten kann man auf Landesebene deutlich weniger als auf Bundesebene kaputt machen. "Aber gerade deinen Optimismus, die AfD durch Kompromisse auszubremsen, teile ich überhaupt nicht," Bremsen heißt natürlich nicht kompletter Rückwärtsgang. Aber es nähme erheblich Dampf aus dem Kessel, wenn Teilforderungen der AfD, denen auch die CDU noch zustimmen würde, aber die sie mit den linkeren Parteien nie durchsetzen könnte, umgesetzt würden. Dann würden wohl auch Wähler von der AfD zur CDU zurückkehren. Bei dem von mir beschriebenen exakten Patt hätte die AfD ohnehin nur die Wahl, Kompromisse zu schließen oder gar nichts durchzubekommen. "besonders nicht langfristig, das wollen viele von denen nicht, die haben andere Pläne." Die AfD-Wähler in Sachsen-Anhalt sind wohl massiv für eine Zusammenarbeit mit der CDU, jedenfalls war es letztes Mal so (mit 91:5 Prozent für diese Koalition). Deswegen glaube ich nicht, dass die AfD-Parlamentarier in ihrer großen Mehrheit gerade umgekehrt gepolt sind. Zudem würden die in einer Koalition erforderlichen Kompromisse, die wohl auch Zumutungen für die Bevölkerung einschließen würden, vielleicht für etwas Ernüchterung in der potentiellen AfD-Wählerschaft sorgen, weil sie merken würde, dass die Realität eben doch komplizierter als angenommen ist und selbst die AfD nicht daran vorbeikommt. "Wieviele von ihnen, ist Aufgabe der Verfassungsschützer zu klären und auch einzugreifen. Verbote sind der letzte Schritt, bis dahin gibt es viele andere regulierende Eingriffe und Stopps, aber es braucht effektiven Druck, die Verfassung zu verteidigen. Rechte reagieren psychologisch mehr auf Druck, als auf Kompromisse, weil sie erzogene autoritäre Persönlichkeiten/Untertanen sind." Naja, das ist wieder etwas eindimensional. Selbst wenn es so sein sollte, müsste Druck mit rechtsstaatlichen Mitteln erfolgen. Jeder einzelne Erfolg der AfD vor Gericht würde deren interne Solidarisierung fördern und vielleicht zu noch mehr Zulauf führen. Man muss also vorsichtig sein und darf nicht willkürlich Druck ausüben. (Im Übrigen kritisiere ich immer wieder die Verwendung des mehrdeutigen Begriffs der sogenannten "Rechten", von dem man nie weiß, ob er bloß Rechtsextreme, das linke Drittel oder die linke Hälfte des politischen Spektrums bezeichnen soll und ob er gezielt zur Vermischung und Verwischung dieser verschiedenen Bedeutungen verwendet wird, um sich mal auf die eine und mal auf die andere Definition zurückziehen zu können.) Aber ein Entweder/Oder ist hier sowieso ein falsches Dilemma. Man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen. Man sollte von der AfD das mit verfassungsschutzrechtlichen Mitteln aufklären und bekämpfen, was wirklich verfassungsfeindlich ist. Aber ein Breitbandantibiotikum, das in Bausch und Bogen jeden AfD-Kommunalpolitiker zum verbietenswerten Nazi erklärt, schafft nur Resistenzen und ein großes Unrechtsbewusstsein der harmloseren AfD-Wähler, -Mitglieder und -Delegierten gegenüber dem Staat. Übrig bleibt dann im schlechtesten Fall am Ende ein Kern besonders resistenter mutierter radikaler Bazillen, den man schließlich gar nicht mehr in den Griff bekommt, weil durch Übergebrauch und Fehlgebrauch alle früheren Gegenmittel wirkungslos geworden sind. Man fördert so ausgerechnet den Erfolg der besonders Radikalen innerhalb der AfD (wenn auch dann unter neuem Namen), obwohl das doch eigentlich genau diejenigen wären, die man bekämpfen soll. --~2026-19064-87 (Diskussion) 13:15, 21. Mai 2026 (CEST)
- Alles klar. Aber gerade deinen Optimismus, die AfD durch Kompromisse auszubremsen, teile ich überhaupt nicht, besonders nicht langfristig, das wollen viele von denen nicht, die haben andere Pläne. Wieviele von ihnen, ist Aufgabe der Verfassungsschützer zu klären und auch einzugreifen. Verbote sind der letzte Schritt, bis dahin gibt es viele andere regulierende Eingriffe und Stopps, aber es braucht effektiven Druck, die Verfassung zu verteidigen. Rechte reagieren psychologisch mehr auf Druck, als auf Kompromisse, weil sie erzogene autoritäre Persönlichkeiten/Untertanen sind. Folgenlos demokratisch endlos öffentlich zu debattieren, wäre ganz falsch. Gruß--WajWohu (Diskussion) 22:52, 20. Mai 2026 (CEST) Erg.: Abgesehen von ihrer Neigung zu innerer gesellschaftlicher Unterdrückung Andersdenkender und Minderheiten und zur Schürung von innerem Unfrieden sind sie bekanntlich durch ihre Unterwürfigkeit gg. Putin und Trump auch ein äußeres Sicherheitsrisiko für Deutschland und Europa.--WajWohu (Diskussion) 23:22, 20. Mai 2026 (CEST)
- Ausgangspunkt war ja Doc Schneyders Argumentation, dass man Wahlergebnisse so nehmen müsse, wie sie kommen, und sie daher nicht durch ein Parteiverbot quasi entwerten oder annullieren solle. Du hattest darauf in Bezug auf eine Umfragenmehrheit von "die, die es niemals wollen!" (Kursivsetzung von mir) geschrieben. Mit "Momentaufnahme" meinte ich in meiner späteren Antwort darauf insbesondere, dass solche Meinungen nicht bei allen Wählern statisch sind, sondern von den jeweiligen Mehrheitsverhältnissen im Parlament abhängen können. Wenn z.B. die AfD in Sachsen-Anhalt genau die Hälfte der Mandate holen würde, hätte ich erhebliche Zweifel, ob wirklich alle CDU-Wähler, die in den Umfragen bisher gegen eine AfD-Regierungsbeteiligung waren, dann lieber eine heterogene und extrem fragile 50%-"Brombeer"-Koalition aus CDU, SPD und Linkspartei als eine 66%-Koalition aus AfD und CDU hätten. Denn in letzterer kann man die AfD bremsen, weil sie dann Kompromisse suchen muss. Gleichzeitig fände die CDU dort im Gegensatz zur 50%-Koalition eine komfortable Mehrheit, um zumindest die Schnittmengen/Kompromisse der beiden Koalitionspartner auch im Landtag durchsetzen zu können. Die 50%-Koalition wäre hingegen absehbar praktisch handlungsunfähig und bräuchte selbst da, wo sie sich völlig einig wäre, immer mindestens eine Stimme der dann in der Opposition sitzenden AfD, um ein Gesetz zu verabschieden. Im Übrigen wäre natürlich, wenn die AfD z.B. mit 43% die Hälfte der Sitze holen würde, auch eine (höchstens) 57%-Mehrheit der Wählenden gegen eine AfD-Regierungsbeteiligung kein valider Grund dafür, die Partei zu verbieten. Man fände in Sachsen-Anhalt bei einem derartigen Wahlausgang vermutlich auch für andere Parteien 57%-Mehrheiten gegen eine Regierungsbeteiligung. --~2026-19064-87 (Diskussion) 11:41, 20. Mai 2026 (CEST)
Klavier-Wunderkind. Ist das KI oder einfach nur Hochbegabung einer Siebenjährigen?
https://www.youtube.com/shorts/bcBPFkILdv4 Ich bin beeindruckt. --Doc Schneyder Disk. 17:28, 17. Mai 2026 (CEST)
- Normalerweise landen Kaviar-Wunderkinder auf dem Teller und im Magen.;) Ansonsten: Ich würde eher auf KI oder Playback tippen. --~2026-19064-87 (Diskussion) 17:45, 17. Mai 2026 (CEST)
- Sorry, war Tippfehler. --Doc Schneyder Disk. 17:50, 17. Mai 2026 (CEST)
- Wäre es wirklich ein KI-generiertes Video würde ich jetzt für's verlinken und promoten schelten. -Ani--~2026-25731-26 (Diskussion) 17:52, 17. Mai 2026 (CEST)
- Scheint echt zu sein: https://www.youtube.com/watch?v=y0f0tktEZWQ Das (recht bekannte) Stück mit sieben in der Weise zu spielen ist nicht normal, wirklich nicht. --Doc Schneyder Disk. 18:22, 17. Mai 2026 (CEST)
- Ich würde tendenziell eher untypisch dazu sagen, sonst klingt das für mich wie "diese 7-jährige Maschine wurde dafür nicht gebaut ;) Sowas ist schon erstaunlich, ich sehe das allerdings auch skeptisch. Die Wahrscheinlichkeit dass die Kindheit dabei zu kurz kommt ist ja mehr als hoch. Vielleicht ist es aber auch bestenfalls frei Wahl und aufgrund Inselbegabung nicht mal sehr belastend. Wer weiß...-Ani--~2026-25731-26 (Diskussion) 19:12, 17. Mai 2026 (CEST)
- Das war Maya mit 5: https://www.youtube.com/watch?v=NH4E5O3Wk_Y Normal ist das nicht. --Doc Schneyder Disk. 19:53, 17. Mai 2026 (CEST)
- Im Sinne von durchschnittlich natürlich nicht. Aber Mozart war sicher nicht das letzte Wunderkind. Und ich gehe sogar davon aus dass hier eher wenig oder kein Druck im Spiel ist. In bestimmter Weise ist das junge Gehirn auch am leistungsfähigsten.
- Wer sich durch Youtube durchzappt wird sicher eine gewisse Kontinuität an diversen Wunderkindern verzeichnen können.
- Und KI ist derzeit wohl lange nicht so gut für realistische Videos. Bräuchte man aber nicht unbedingt um zu mogeln. --
itu (Disk) 00:34, 18. Mai 2026 (CEST)
- YouTube is grad seriös genug, um maschinell generierte Inhalte zu flaggen, oder Urheber sind dazu angehalten, jedenfalls gibt's da Regeln. Keine Site wo ich mir über sowas den Kopf zerbrechen würde und solche kennen mich aus Gründen nicht. Meines Erachtens spricht viel dafür, dass sowas zu lernen bis sieben sogar plausibler ist als nach 37 (27?), wie vieles andere natürlich auch. (Schon ich bräucht leider kein Instrument mehr anlernen, zumindest kein sehr teures.) Darum sieht man i.A. auch solch "hochbegabte Wunderkinder" und dank Internet trivialerweise nicht zu knapp, von denen man in 99% der Fälle später nie mehr hört. Und selten bis nie verblüffende Spätstarter. Solange sie das Stück nicht selber komponiert, würd ich den Ball flach halten. Natürlich geht auch das so nicht ohne Talent, aber für mich sind es Stunts, insofern auch nicht viel schlimmer als wenn man sie im Kindergarten aus mehr oder minder guten Gründen fünf Fremdsprachen parallel lernen lässt. Auch das geht wenig später nicht mehr so leicht, was wohl weniger mit Begabung zu tun hat als mit neuronaler Plastizität, über die wir lange fest Verdrahtete uns dann wundern. Ist es besser die Kindheit zu verzocken? Ist es überhaupt wirklich'n riesen Unterschied, ob man raffiniert auf'm Flügel rumtippt oder auf'm Nintendo-Gamepad, oder sagt es nicht einfach nur was über die Möglichkeiten des Elternhauses? Logisch zocken Abermillionen... -~2026-29795-02 (Diskussion) 00:39, 18. Mai 2026 (CEST)
- Der hier z.B. ist neben Muttermilch vorallem mit Zielwasser aufgezogen worden - so einfach ist das manchmal! --
itu (Disk) 01:02, 18. Mai 2026 (CEST)
- Hier je ein Interview mit ihr und Mutter...
- https://juniorstyle.net/the-piano-whisperer-young-music-prodigy-maya-portella-schulz/
- -Ani--~2026-25731-26 (Diskussion) 22:27, 21. Mai 2026 (CEST)
- Das war Maya mit 5: https://www.youtube.com/watch?v=NH4E5O3Wk_Y Normal ist das nicht. --Doc Schneyder Disk. 19:53, 17. Mai 2026 (CEST)
- Ich würde tendenziell eher untypisch dazu sagen, sonst klingt das für mich wie "diese 7-jährige Maschine wurde dafür nicht gebaut ;) Sowas ist schon erstaunlich, ich sehe das allerdings auch skeptisch. Die Wahrscheinlichkeit dass die Kindheit dabei zu kurz kommt ist ja mehr als hoch. Vielleicht ist es aber auch bestenfalls frei Wahl und aufgrund Inselbegabung nicht mal sehr belastend. Wer weiß...-Ani--~2026-25731-26 (Diskussion) 19:12, 17. Mai 2026 (CEST)
- Scheint echt zu sein: https://www.youtube.com/watch?v=y0f0tktEZWQ Das (recht bekannte) Stück mit sieben in der Weise zu spielen ist nicht normal, wirklich nicht. --Doc Schneyder Disk. 18:22, 17. Mai 2026 (CEST)
- Sehr ungewöhnlich, das stimmt. Aber auch nicht einzigartig. Da war Alma Deutscher in diesem Alter vermutlich weiter, wenn man auch ihre Kompositionen dazunimmt. --Blutgretchen (Diskussion) 12:49, 18. Mai 2026 (CEST)
- Vor allem finde ich Drum n Bass viel besser, so what? Aber ja, sie ist gut. --Trollmärchen (Diskussion) 21:11, 18. Mai 2026 (CEST)
- Das mir dann doch zuviel Pop, aber jeder hat da so seinen Geschmack. Das hier hat mich immer gut abgeholt - New Forms von Roni Size feat die großartige Bahamadia (letzten Monat auch schon 60 geworden, meine Güte, time is running).von seinem Debutalbum aus dem Jahr 1997. -Ani--~2026-25731-26 (Diskussion) 22:35, 21. Mai 2026 (CEST)
- Vor allem finde ich Drum n Bass viel besser, so what? Aber ja, sie ist gut. --Trollmärchen (Diskussion) 21:11, 18. Mai 2026 (CEST)
Von nichts kommt nichts, Training im Auto vor Auftritt: https://www.instagram.com/p/DYmpzjcNJau/ --Doc Schneyder Disk. 17:58, 21. Mai 2026 (CEST)
- Sie übt den Allegro-Part für folgenden Auftritt: https://www.youtube.com/watch?v=Nt-KHZvbzTI --Doc Schneyder Disk. 16:36, 23. Mai 2026 (CEST)
Andere konzentrieren sich dafür mehr auf die Schule und machen früher Abitur --
itu (Disk) 08:11, 26. Mai 2026 (CEST)
Fussball-Entscheidungen im Mai 2026

*Mit oder ohne Kräuter?
*Wie geht das eigentlich, dass Kräuter zwar immer führt, aber in der Tabelle dann doch eher Richtung Ende steht?
*Dass der Führer Richtung Untergang strebt, ist ein bekanntes geschichtliches Phänomen.
- Mi 20.05. 21:00 Uhr, UEFA Europa League Finale, Ort: Istanbul, (Free-TV: RTL), SC Freiburg : Aston Villa, 0:3
- Do 21.05. 20:30 Uhr, Relegation (1.-2.Liga) Hinspiel, Ort: Wolfsburg, (Free-TV: Sat1), VfL Wolfsburg : SC Paderborn, 0:0
- Fr 22.05. 20:30 Uhr, Relegation (2.-3. Liga) Hinspiel, Ort: Essen, (Free-TV: Sat1), Rot-Weiss Essen : SpVgg Greuther Fürth, 1:0
- Sa 23.05. ab 11:30 Uhr, Fußball-Verbandspokal 2025/26 Finaltag der Amateure, Ort: diverse (Free-TV: Das Erste), 21 Spiele
- Sa 23.05. 20:00 Uhr, DFB-Pokalfinale, Ort Berlin, (Free-TV: Das Erste), FC Bayern : VfB Stuttgart, 3:0
- Mo 25.05. 20:30 Uhr, Relegation (1.-2.Liga) Rückspiel, Ort: Paderborn, (Free-TV: Sat1), SC Paderborn : VfL Wolfsburg, 2:1 n.V.
- Di 26.05. 20:30 Uhr, Relegation (2.-3.Liga) Rückspiel, Ort: Fürth, (Free-TV: Sat1), SpVgg Greuther Fürth : Rot-Weiss Essen 2:0
- Mi 27.05. 21:00 Uhr, UEFA Conference League Finale, Ort: Leipzig, (Free-TV: Nitro), Crystal Palace : Rayo Vallecano, 1:0
- Do 28.05. 19:00 Uhr, (Aufstieg in 3. Liga) Hinspiel, Ort Leipzig, (Kein Free-TV), 1. FC Lokomotive Leipzig - Würzburger Kickers, 0:1
- Sa 30.05. 18:00 Uhr, UEFA Champions League Finale, Ort: Budapest, (Free-TV: ZDF), Paris Saint-Germain : FC Arsenal, 4:3 i.E.
- So 31.05. 18:30 Uhr, (3.-4 Liga) Rückspiel, Ort Würzburg, ((kein Free-TV? (Magenta Sport)), Würzburger Kickers - 1. FC Lokomotive Leipzig, x : x
--Doc Schneyder Disk. 17:19, 20. Mai 2026 (CEST)
- Da ist wohl einiges durcheinander geraten. Wolfsburg spielte bereits heute gegen Paderborn, Ergebnis 0:0. Morgen um 20:30 h spielt Essen gegen Fürth, und zwar in Essen. Die umgekehrte Paarung gibt es nächste Woche, aber am 26. Mai. Entsprechend Paderborn-Wolfsburg am 25. Mai. Den Rest habe ich nicht nachgeprüft. --~2026-22756-19 (Diskussion) 22:49, 21. Mai 2026 (CEST)
- Ja, muss alles überprüft werden. --Doc Schneyder Disk. 00:10, 22. Mai 2026 (CEST)
- Können sich Do(c)toren Drogen selber verschreiben? --~2026-30739-45 (Diskussion) 23:09, 21. Mai 2026 (CEST)
- Verschreiben kann sich jeder mal. --~2026-22756-19 (Diskussion) 01:44, 22. Mai 2026 (CEST)
- Korrigiert --Doc Schneyder Disk. 02:16, 22. Mai 2026 (CEST)
- Verschreiben kann sich jeder mal. --~2026-22756-19 (Diskussion) 01:44, 22. Mai 2026 (CEST)
- Können sich Do(c)toren Drogen selber verschreiben? --~2026-30739-45 (Diskussion) 23:09, 21. Mai 2026 (CEST)
- Ja, muss alles überprüft werden. --Doc Schneyder Disk. 00:10, 22. Mai 2026 (CEST)
- Ich nehme an, Würzburg–Leipzig wird von Magenta noch kurzfristig an den MDR verscherbelt. Isimmerso. --Matthiasb –
(CallMyCenter) Der Kampf geht weiter! 13:59, 24. Mai 2026 (CEST)
- Bis jetzt steht noch nichts in der Hörzu. Sonntag ist aber auch Deutschland-Finnland im ZDF. --Doc Schneyder Disk. 12:30, 26. Mai 2026 (CEST)
- Hörzu. Muuuuhhhaahaa!!! Die hat meine Mutter in den 70ern gekauft. (Wegen der Rätsel).--~2026-31743-53 (Diskussion) 13:59, 28. Mai 2026 (CEST)
- https://www.hoerzu.de/tv-programm/ --Doc Schneyder Disk. 23:56, 28. Mai 2026 (CEST)
- Hörzu. Muuuuhhhaahaa!!! Die hat meine Mutter in den 70ern gekauft. (Wegen der Rätsel).--~2026-31743-53 (Diskussion) 13:59, 28. Mai 2026 (CEST)
- Bis jetzt steht noch nichts in der Hörzu. Sonntag ist aber auch Deutschland-Finnland im ZDF. --Doc Schneyder Disk. 12:30, 26. Mai 2026 (CEST)
- Heute hat also laut Trikotaufschriften Qatar Airways die europäische Champions League im Elfmeterschießen gegen Emirates Fly Better gewonnen. Was bedeutet das für meine nächste Flugreise in die Golfregion? Und warum, in welcher Runde und gegen wen sind die Air-Force-Teams Northrop B-2 und Boeing B-52 vorzeitig ausgeschieden? --~2026-22756-19 (Diskussion) 23:44, 30. Mai 2026 (CEST)
Fürchterlicher Betrug!
Da hat mir jemand Falschgeld untergeschoben. Sieht auf den ersten Blick aus wie ein Euro, sit aber keine 500-Forint-Münze, sondern dünner und hat einen etwas größeren Durchmesser. Außerdem steht 100 drauf, in einer arabischen Währung. Hat jemand eine Idee? --Matthiasb –
(CallMyCenter) Der Kampf geht weiter! 15:44, 24. Mai 2026 (CEST)
- Algerien, 100 Dinar oder Bahrain, 100 Fils? --Density (Diskussion) 16:59, 24. Mai 2026 (CEST)
- Als ehemaliger Münzsammler würde ich mich über so eine Münze für einen Euro freuen. --Doc Schneyder Disk. 17:51, 24. Mai 2026 (CEST)
- Wenn man 500 Forint statt 1 Euro bekommen hätte, könnte man sich auch als Nichtsammler freuen. Jedenfalls, wenn man Kontakt nach Ungarn hat. Denn die 500 Forint entsprächen 1,40 €. Aber Scheinsammeln ist eh lukrativer als Münzsammeln. Bitcoinsammeln erst recht. --~2026-31059-42 (Diskussion) 20:22, 24. Mai 2026 (CEST)
- Bitcoin: kommt auf den Zeitrahmen an. Meine (bei Erwerb) 10 € in Bitcoin sind gerade 8,03 € wert. Nicht so toll. Gut, dass es keine 100.000 waren, aber klar, da sollte man "einfach" abwarten... --AMGA 🇺🇦 (d) 12:39, 26. Mai 2026 (CEST)
- Benutzer:Neozoon hatte im Café mal eine Lokalrunde Bitcoincent geschmissen, als ein Bitcoin nur 15 Dollar wert war. Hatte damals außer ca$e und Knut.C noch jemand zugegriffen (und durchgehalten)? Hätte sich jedenfalls rentiert. Auch wenn man von ein paar mal 661 € nicht lebenslang satt würde. --~2026-19064-87 (Diskussion) 14:24, 26. Mai 2026 (CEST)
- Neozoon ist ja vermisst. Der hatte damals wahrscheinlich Bitcoins für 1000 € gekauft und hat sich inzwischen mit seinen 4 Millionen zur Ruhe gesetzt. --~2026-19064-87 (Diskussion) 17:07, 26. Mai 2026 (CEST)
- Benutzer:Neozoon hatte im Café mal eine Lokalrunde Bitcoincent geschmissen, als ein Bitcoin nur 15 Dollar wert war. Hatte damals außer ca$e und Knut.C noch jemand zugegriffen (und durchgehalten)? Hätte sich jedenfalls rentiert. Auch wenn man von ein paar mal 661 € nicht lebenslang satt würde. --~2026-19064-87 (Diskussion) 14:24, 26. Mai 2026 (CEST)
- Bitcoin: kommt auf den Zeitrahmen an. Meine (bei Erwerb) 10 € in Bitcoin sind gerade 8,03 € wert. Nicht so toll. Gut, dass es keine 100.000 waren, aber klar, da sollte man "einfach" abwarten... --AMGA 🇺🇦 (d) 12:39, 26. Mai 2026 (CEST)
- Wenn man 500 Forint statt 1 Euro bekommen hätte, könnte man sich auch als Nichtsammler freuen. Jedenfalls, wenn man Kontakt nach Ungarn hat. Denn die 500 Forint entsprächen 1,40 €. Aber Scheinsammeln ist eh lukrativer als Münzsammeln. Bitcoinsammeln erst recht. --~2026-31059-42 (Diskussion) 20:22, 24. Mai 2026 (CEST)
- Als ehemaliger Münzsammler würde ich mich über so eine Münze für einen Euro freuen. --Doc Schneyder Disk. 17:51, 24. Mai 2026 (CEST)
- Ein Bild wäre nicht unflott. --Elrond (Diskussion) 19:02, 24. Mai 2026 (CEST)
- Typische Forintenkackerei mal wieder. --
itu (Disk) 11:50, 25. Mai 2026 (CEST) - Das ist kein "Falschgeld", es ist eine andere Währung.--~2026-31342-61 (Diskussion) 23:21, 25. Mai 2026 (CEST)
- OT (weil nicht 100): Ich habe hier 1 VAE-Dirham, der ist auch etwa so groß wie 1 € und minimal dünner (& zurzeit ca. 0,23 €). Nehme ich als Einkaufswagen-Chip. --AMGA 🇺🇦 (d) 12:36, 26. Mai 2026 (CEST)
Old-school-surfen
Hab meinen Browser gelöscht, weil der mir verweigert hat, Startpage als Standard-Suchmaschine statt Google zu installieren. Dummerweise hatte ich überhaupt keinen anderen Browser auf der Festplatte etc. Nur einen uralten Firefox auf einem Stick, den ich dann installiert habe. FUCK!!! (weil nicht updatebar), aber irgendwie auch lustig. Ich konnte also sozusagen old-school-surfen. Hier ein paar Screenshots davon: [], [], [], [], [], [], [], []. --5DKino (Diskussion) 12:27, 30. Mai 2026 (CEST)
- Sorry, bin da recht vulgär bei den Suchbegriffen. --5DKino (Diskussion) 12:57, 30. Mai 2026 (CEST)
- Ich wollte gerade sagen: In meiner alten Schule hat man solche Begriffe gar nicht gelernt. Und war Old-School-Surfen nicht ohnehin das mit dem Brett ohne Segel? --~2026-19064-87 (Diskussion) 13:52, 30. Mai 2026 (CEST)
- Habe jetzt nur auf den letzten Screenshot geklickt: die Wikipedia-Seite geht nicht! Ich habe hier noch ein uraltes Android-Smartphone für Notfälle, auf dem mangels Speicherplatz schon lange keine Updates mehr draufpassen. Da bin ich auch schon drüber gestolpert, dass sich Wikipedia nicht aufrufen lässt. Hat einer Erklärung dafür, was das soll? Dass ich mich nirgends anmelde versteht sich von selbst und Online-Banking mache ich erst recht nicht, aber dass der lesende Zugriff auf Wikipedia nicht funktioniert, während "normale" Nachrichtenseiten abrufbar sind? --~2026-32338-99 (Diskussion) 23:06, 30. Mai 2026 (CEST)
Rentnerpartei
Kubike (* 1952) hat gegen Strack-Zimmermann (* 1958) in einer Kampfabstimmung gewonnen und ist neuer Vorsitzender der FDP. Da haben zwei Menschen im Rentneralter um den Vorsitz einer jung, dynamisch erfolglosen Partei kandidiert, Das soll jetzt der Retter der FDP werden. Viel Erfolg! --Elrond (Diskussion) 17:36, 30. Mai 2026 (CEST)
- Altersdiskrimierung? --~2026-28472-03 (Diskussion) 19:07, 30. Mai 2026 (CEST)
- Und wieso wird der eigentlich nicht "Kubitzki" ausgesprochen, wie sich das in der Herkunftssprache des Familiennamens gehört?! --AMGA 🇺🇦 (d) 19:13, 30. Mai 2026 (CEST)
- Wahrscheinlich ist sein (bislang der Wickipedia unbekannter) dritter Vorname Michael alias Micky, benannt nach der gleichnamigen Maus. Und Mitzki Kubitzki hätte noch komischer als Mikki Kubikki geklungen. --~2026-22756-19 (Diskussion) 23:28, 30. Mai 2026 (CEST)
- Und wieso wird der eigentlich nicht "Kubitzki" ausgesprochen, wie sich das in der Herkunftssprache des Familiennamens gehört?! --AMGA 🇺🇦 (d) 19:13, 30. Mai 2026 (CEST)
- Wie ich schon mehrfach schrieb, bin ich nur unwesentlich jünger als der Herr und darf das. --Elrond (Diskussion) 21:13, 30. Mai 2026 (CEST)
- Ihm ist ja scheinbar egal wie, Hauptsache die FDP bekommt Wählerstimmen. Alle internen Diskussionen sind halt liberal und Zeichen der Charakeristik seiner Partei. Das ist schon etwas besorgniserregend weltfremd. Für alle, die die FDP nicht gerne auf dem Parkett sehen wollen, allerdings erfreulich. -Ani--~2026-25731-26 (Diskussion) 03:08, 31. Mai 2026 (CEST)


