Internationale Filmfestspiele Berlin 1988

38. Ausgabe der Berlinale From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin 1988 fanden vom 12. Februar bis zum 23. Februar 1988 statt.

Der deutsche Musicalfilm Linie 1 von Reinhard Hauff eröffnete die Berlinale. Probleme gab es bei der Besetzung des Jury-Präsidenten. Gert Fröbe hatte bereits seine Zusage gegeben, musste aber kurzfristig krankheitsbedingt absagen. Moritz de Hadeln berief daraufhin den italienischen Filmkritiker Guglielmo Biraghi zum Jury-Präsidenten.

Wettbewerb

Internationale Jury

Die internationale Jury bestand aus folgenden Mitgliedern: Guglielmo Biraghi (Italien), Ellen Burstyn (USA), Heiner Carow (DDR), Eberhard Junkersdorf (Deutschland), Tom Luddy (USA), Heinz Rathsack (Deutschland), Daniel Schmid (Schweiz), Andrei Smirnow (UdSSR), Tilda Swinton (Großbritannien), Anna-Lena Wibom (Schweden) und Pavlos Zannas (Griechenland).

Preisträger

Holly Hunter

Die Jury wählte aus dem Wettbewerbsprogramm folgende Preisträger aus:

  • Goldener Bär: Rotes Kornfeld von Zhang Yimou
  • Silberne Bären:
    • Die Kommissarin (Spezialpreis der Jury)
    • Norman Jewison (beste Regie)
    • Holly Hunter (beste Darstellerin – Nachrichtenfieber)
    • Manfred Möck und Jörg Pose (beste Schauspieler – Einer trage des anderen Last)
    • Janusz Zaorski (herausragende Einzelleistung – Drehbuch und Regie)

Einen Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk erhielt Alec Guinness.

Weitere Preise

Literatur

  • 50 Jahre Berlinale – Internationale Filmfestspiele 1951–2000 von Wolfgang Jacobsen

Einzelnachweise

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