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Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Berlin

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Berlin ist ein global renommierter Universitätsstandort und weist eine hohe Konzentration an Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen auf.[1] Mehr als 40 Nobelpreisträger und Nobelpreisträgerinnen arbeiteten an den Forschungsinstituten und Universitäten der Metropole. Die Stadt ist u. a. Sitz der Max-Planck-Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und des Weltverbandes Internationale Mathematische Union.

Hochleistungsrechner im Zuse-Institut Berlin

In Berlin studierten 2025 an vier Exzellenzuniversitäten, fünf Kunsthochschulen und über 40 Universitäten, Fachhochschulen und privaten Hochschulen rund 205.000 Studenten (+2,8 % im Vergleich zum Vorjahr). Etwa 26 Prozent davon kamen aus dem Ausland.[2] Über 50.000 Mitarbeiter waren an den Berliner Hochschulen beschäftigt. 2019 wurden an den tertiären Berliner Bildungseinrichtungen insgesamt 24.845 Examen absolviert.[3]

Gemessen an der Zahl der Studierenden ist Berlin der größte Hochschulstandort im deutschsprachigen Raum. Durch die hohen Bewerberzahlen von nationalen und internationalen Studienanwärtern haben die staatlichen Hochschulen eine starke Selektion durch eine Vielzahl von zulassungsbeschränkten Studienfächern entwickelt.[4][5]

Hochschulen

Humboldt-Universität
Präsidiumsgebäude der Freien Universität Berlin
Technische Universität Berlin, Partner des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie
Universität der Künste, größte Kunsthochschule Europas
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Campus Wilhelminenhof
European School of Management and Technology

Staatliche Exzellenzuniversitäten

Staatliche Universität

Private Hochschulen mit Promotionsrecht

Staatliche Hochschulen

Kirchliche Hochschulen

Private Hochschulen

Kunsthochschulen

Forschungseinrichtungen

2015 lehrten, forschten und arbeiteten über 50.000 Beschäftigte an über 70 außeruniversitären öffentlich finanzierten Berliner Forschungseinrichtungen. Die großen nationalen Forschungsorganisationen, die zum Teil aus öffentlichen Mitteln grundfinanziert werden, Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft sind mit mehreren Instituten vertreten, ebenso verschiedene Bundesministerien mit insgesamt acht Forschungsinstituten. Im zu Brandenburg gehörenden Berliner Umland bestehen überdies weitere bedeutende außeruniversitäre Forschungseinrichtungen (siehe hierzu: Brandenburg#Forschung).

Die folgende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Hauptsitz des Weltverbandes Internationale Mathematische Union
Photonik Zentrum in Adlershof
BESSY II
Hauptgebäude des Deutschen Herzzentrums Berlin
Das Fritz-Haber Institut
Ferdinand-Braun-Institut, für Höchstfrequenztechnik
Eingang der Volkswagen-Bibliothek der TU und UdK

Fraunhofer-Institute

Helmholtz-Gemeinschaft

Leibniz-Institute

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Max-Planck-Institute

Berliner Standort der Max-Planck-Gesellschaft im Wissenschaftsforum

Organisationen

Stand: 2023

Dependancen

ESCP Business School

Aufgrund der hohen Reputation des Wissenschaftsstandorts Berlin unterhalten verschiedenste Universitäten aus aller Welt Dependancen und Außenstellen in der Stadt. Eine Vielzahl von Austauschprogrammen und Seminaren werden in Berlin abgehalten.

Brandenburger Hochschulen

In der Nähe von Berlin, teilweise schon mit der Berliner S-Bahn zu erreichen, gibt es im Jahr 2023 mehrere Hochschulen in Brandenburg:

Nobelpreisträger

Mehr als 40 Nobelpreisträger haben an Berliner Universitäten und Forschungseinrichtungen studiert, gelehrt, geforscht oder gearbeitet.

Wissenschaftsverlage und -netzwerke

Berlin ist als Wissenschaftsstadt Sitz bedeutender Wissenschaftsverlage und Wissenschaftsnetzwerke, unter anderem:

Standortnachteile

Zu den Schwächen des Hochschulstandorts zählt das unterdurchschnittliche schulische Bildungsniveau bei Studienanwärtern aus der Region Berlin-Brandenburg. Insbesondere die Leistungen in Deutsch und Mathematik sind schwächer ausgeprägt als im bundesdeutschen Vergleich (Stand: 2023).[11]

Die nach 1945 eingeleitete Abkehr vom Humboldtschen Bildungsideal in Deutschland führte außerdem zu einem aufgeteilten Forschungs- und Hochschulsystem, dem es im globalen Kontext an Sichtbarkeit und Markenprofilierung fehlt. Spitzenleistungen an Berliner Forschungsinstituten werden deshalb medial nicht mit städtischen Universitäten in Zusammenhang gebracht, was zu Reputationsverlusten und Wettbewerbsnachteilen führt.

Siehe auch

Einzelnachweise

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