Boah, Bahn! Wir sitzen alle im selben Zug.

Webserie der Deutschen Bahn From Wikipedia, the free encyclopedia

Boah, Bahn! Wir sitzen alle im selben Zug. ist eine fiktionale Webserie der Deutschen Bahn mit Anke Engelke in der Hauptrolle. Sie wurde 2025 gestartet und im Februar 2026 aufgrund des öffentlichen Drucks über die Höhe der Kosten gestoppt.

TitelBoah, Bahn! Wir sitzen alle im selben Zug.
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Serie
Titel Boah, Bahn! Wir sitzen alle im selben Zug.
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Genre Komödie / Mockumentary
Länge 2-3 Minuten
Episoden 6
Produktions­unternehmen Deutsche Bahn
Idee Yannick Moll
Regie Arne Feldhusen
Produktion Kerstin Kohle
Musik Ziggy Has Ardeur
Premiere 8. Okt. 2025 auf YouTube
Besetzung
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Produktion und Veröffentlichung

Boah Bahn wurde 2025 als Teil einer Image‑ und Kommunikationskampagne der Deutschen Bahn gestartet. Entwickelt wurde das Format von Anke Engelke gemeinsam mit der Produktionsfirma wtf, einem von der Bildundtonfabrik mitgegründeten Unternehmen. Regie führte Arne Feldhusen.[1] Die Serie wurde vor allem auf YouTube, Instagram und TikTok veröffentlicht.

Inhalt

In "Boah, Bahn!" wird der Alltag der Bahn auf humorvolle Art und Weise auf die Schippe genommen, neudeutsch ein Mockumentary.[2] Im Fokus stehen die Zugchefin Tina und ihre Crew, die beiden Zugbegleiter Katy und Lukas sowie der Bordbistro-Mitarbeiter Sedar. In den jeweils nur wenige Minuten langen Folgen stehen die vier immer wieder vor neuen Herausforderungen bei der Betreuung von Fahrgästen im ICE. Neben den eigentlichen Episoden wurde im Rahmen des Projekts auch ein Song zum Thema "Deutsche Bahn" produziert.

Nach Angaben der Bahn bestand die Zielsetzung des Projekts darin, auf humorvolle Weise Wertschätzung für die Mitarbeitenden zum Ausdruck zu bringen und Geschichten aus dem Arbeitsalltag des Zugpersonals zu erzählen.[3]

Episoden

Weitere Informationen Nr., Original­titel ...
Nr. Original­titelZusammenfassungErstaus­strahlung
1 Der KaffeeZugchefin Tina versucht, eine Tasse Kaffee durch den vollbesetzten Zug zu transportieren – mit wenig Erfolg. Eigentlich geht es jedoch nur darum, die Aufgabe, den Fahrgästen eine erhebliche Verspätung mitteilen zu müssen, noch etwas aufzuschieben.8. Okt. 2025
2 Sitzplatznummer ZenIm stressigen Bahn-Alltag haben die Mitarbeitenden verschiedene – teils ungewöhnliche – Strategien, um sich etwas Entspannung zu verschaffen.8. Okt. 2025
3 DB ASMRDer Zug steht still. Tina und ihr Team versuchen, die Fahrgäste mit ASMR-Durchsagen bei Laune zu halten.9. Okt. 2025
4 Fanpost für LukasZugbegleiter Lukas erhält über den Feedback-QR-Code eine Nachricht von einer anonymen Verehrerin. Gemeinsam versucht die Crew herauszufinden, um wen es sich handelt.9. Okt. 2025
5 Kein Kaffee für alleDie Kaffeemaschine im ICE ist kaputt. Um trotzdem die Kundenzufriedenheit aufrechtzuerhalten, versucht Serdar, die Kunden von anderen Getränken zu überzeugen.9. Okt. 2025
6 TunnelblickDas Team ist im Regionalexpress auf dem Weg nach Hause. Katy und Lukas diskutieren darüber, ob es sich bei einem anderen Fahrgast womöglich um einen Undercover-Polizisten handelt.9. Okt. 2025
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Kritik und Einstellung

Über die Kosten schwieg sich die Bahn zunächst aus. Obwohl nachfragende Bundestagsabgeordnete sich die Unterlagen nur in der Geheimschutzstelle des Parlaments anschauen und nicht darüber reden durften, wurde durch verschiedene übereinstimmende Medienberichte bekannt, dass wohl 7 Millionen Euro in die Produktion der Serie gesteckt worden waren.[4]

Da zuvor beliebte Tickets wie die Familienreservierung gestrichen wurden, war der Unmut groß. Vor dem Hintergrund des tödlichen Angriffs auf einen Zugbegleiter im Februar 2026 äußerten sich auch Politiker sowie der Vorsitzende der Bahngewerkschaft EVG kritisch zu der Kampagne und forderten mehr finanzielle Mittel für Sicherheit.[5] Die Bahn musste reagieren[6] und bestätigte schließlich, dass es 2026 keine zweite Staffel der Serie geben werde. „Eine Fortsetzung der Kampagne passt nicht in die Zeit“, so die Deutsche Bahn.[7]

Einzelnachweise

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