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Bogdan Tudor

rumänischer Weitspringer From Wikipedia, the free encyclopedia

Bogdan Tudor (* 1. Februar 1970 in Bukarest) ist ein ehemaliger rumänischer Weitspringer.

Leben

Tudor erreichte bei den Europameisterschaften 1990 in Split den Endkampf und sprang auf den achten Platz. Für die folgenden zehn Jahre gehörte er zur Weltspitze. 1991 wurde er bei den Hallenweltmeisterschaften in Sevilla und den Weltmeisterschaften in Tokio jeweils Fünfter. Auch bei den Halleneuropameisterschaften 1992 in Genua sprang Tudor auf den fünften Rang, bei den Olympischen Spielen in Barcelona erreichte er jedoch nur den zwölften Platz.

Bei den Hallenweltmeisterschaften 1993 in Toronto wurde Tudor wiederum Fünfter. Im Jahr darauf schaffte er jedoch den Sprung in die Medaillenränge. Bei den Halleneuropameisterschaften 1994 in Paris gewann er hinter Dietmar Haaf und Konstandinos Koukodimos und, aufgrund des besseren zweiten Versuchs, vor Iwajlo Mladenow die Bronzemedaille. 1995 wurde Tudor bei den Hallenweltmeisterschaften in Barcelona und den Weltmeisterschaften in Göteborg zum wiederholten Mal jeweils Fünfter. Dazwischen, am 9. Juli 1995 in Bad Cannstatt, hatte er seine persönliche Bestweite auf 8,37 Meter gesteigert.

1996 sprang Tudor bei den Halleneuropameisterschaften in Stockholm auf den sechsten Platz. Bei den Olympischen Spielen in Atlanta schied er allerdings bereits in der Qualifikation aus. Im Folgejahr wurde er bei den Hallenweltmeisterschaften in Paris Zehnter und bei den Weltmeisterschaften 1997 in Athen Elfter. 1999 sprang er bei den Hallenweltmeisterschaften in Maebashi auf den achten Platz und im Jahr 2000 erreichte er letztmals bei einem großen internationalen Wettkampf das Finale bei den Halleneuropameisterschaften in Gent und wurde Siebter.

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