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Borșa (Cluj)

Gemeinde in Rumänien From Wikipedia, the free encyclopedia

Borșa (ungarisch Kolozsborsa) ist eine Gemeinde im Kreis Cluj, in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Schnelle Fakten Borșa Kolozsborsa, Basisdaten ...
Borșa
Kolozsborsa
Borșa (Cluj) (Rumänien)
Borșa (Cluj) (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Cluj
Koordinaten: 46° 56′ N, 23° 40′ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe:328 m
Fläche:62,4 km²
Einwohner:1.511 (1. Dezember 2021[1])
Bevölkerungsdichte:24 Einwohner je km²
Postleitzahl:407110
Telefonvorwahl:(+40) 02 64
Kfz-Kennzeichen:CJ
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024[2])
Gemeindeart:Gemeinde
Gliederung:Borșa, Borșa-Cătun, Borșa-Crestaia, Ciumăfaia, Giula
Bürgermeisterin :Mariana Secară (PNL)
Postanschrift:Str. Principală, nr. 262
loc. Borșa, jud. Cluj, RO–407110
Website:
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Geographische Lage

Lage der Gemeinde Borșa im Kreis Cluj

Die Gemeinde Borșa befindet sich etwa in der Nordhälfte des Siebenbürgischen Beckens beidseitig am gleichnamigen Fluss ein linker Zufluss des Someșul Mic (Kleiner Somesch). Die eingemeindeten Dörfer liegen etwa drei bis fünf Kilometer vom Gemeindezentrum entfernt. Der Ort Borșa befindet sich an der Kreisstraße (drum județean) DJ 109 etwa 30 Kilometer südwestlich von Gherla (Neuschloss) und etwa 35 Kilometer nördlich von der Kreishauptstadt Cluj-Napoca (Klausenburg).

Geschichte

Der Ort Borșa wurde erstmals 1317 urkundlich erwähnt und gehörte der ungarischen Adelsfamilie Haller.[3]

Mehrere archäologische Funde auf dem Areal des eingemeindeten Dorfes Ciumăfaia (ungarisch Csomafája) deuten nach Angaben von E. Orozs, I. Marțian, M. Roska u. a. auf eine Besiedlung in der Römerzeit (bei den Einheimischen Dealului Dombor (Domborhegy) genannt) bis in die Jungsteinzeit (bei Răzăriște (ungarisch Bórsód)) zurück. Auch im eingemeindeten Dorf Giula (Kolozsgyula) wurden Bronzeteile aus der Hallstattzeit gefunden.[4]

Nach etwa 1337 gehörte der Ort der ungarischen Adelsfamilie Bánffy, welche hier auch ein Gutshaus errichtete, in dessen Besitz die Familie bis nach dem Zweiten Weltkrieg war.

Im Königreich Ungarn gehörte die heutige Gemeinde dem Stuhlbezirk Kolozsvár im Komitat Klausenburg, anschließend dem historischen Kreis Cluj und ab 1950 dem heutigen Kreis Cluj an.

Bevölkerung

Die Bevölkerung der Gemeinde entwickelte sich wie folgt:

Weitere Informationen Volkszählung, Ethnie ...
Volkszählung[5] Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1850 2781 2177 480 1 123
1941 4713 3851 745 1 116
1992 2119 1868 207 2 042
2002 1865 1650 164 1 050
2011 1600 1376 135 - 089 (45 Roma)
2021 1511 1286 074 2 149 (47 Roma)
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Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl 1941 ermittelt. Die höchste Bevölkerungszahl der Rumänen (3961) wurde 1956, der Magyaren wurde 1941, die der Roma (85) 1941 und die der Rumäniendeutschen (16) wurde 1900 registriert. Des Weiteren wurden einzelne Einwohner als Ukrainer, Serben oder Slowaken registriert.

Sehenswürdigkeiten

  • Im Gemeindezentrum das Gutshaus Bánffy, im 19. Jahrhundert errichtet, steht unter Denkmalschutz. Im Anwesen befindet sich heute ein Krankenhaus für Psychiatrie.[6]
  • Im eingemeindeten Dorf Ciumăfaia die reformierte Kirche,[7] nach unterschiedlichen Angaben, im 13. Jahrhundert mit gotischem Chor und der Kanzel von Dávid Sipos 1745 errichtet[3] oder im 16. Jahrhundert und im 19. erneuert, steht unter Denkmalschutz.[6]

Einzelnachweise

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