Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Bradley Nkoana bei den World Athletics Relays 2024 in Nassau, bei denen er mit der südafrikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel in der zweiten Qualifikationsrunde in 38,08 s siegte und damit dem Team einen Startplatz bei den Olympischen Spielen in Paris sicherte. Anschließend schied er bei den Afrikameisterschaften in Douala mit 10,30 s im Halbfinale im 100-Meter-Lauf aus und kam im Staffelbewerb im Finale nicht ins Ziel. Im August gewann er bei den Olympischen Spielen in Paris mit neuem Afrikarekord von 37,57 s im Finale gemeinsam mit Bayanda Walaza, Shaun Maswanganyi und Akani Simbine die Silbermedaille hinter dem kanadischen Team. Anschließend gewann er bei den U20-Weltmeisterschaften in Lima in 10,26 s die Bronzemedaille über 100 Meter und wurde mit der Staffel im Vorlauf disqualifiziert. Bei den World Athletics Relays 2025 in Guangzhou siegte er in 37,61 s und im September schied er mit der Staffel bei den Weltmeisterschaften in Tokio in der Vorrunde aus. Im Jahr darauf wurde er bei den World Athletics Relays in Gaborone in 37,49 s Zweiter hinter dem US-amerikanischen Team und stellte damit einen neuen Afrikarekord auf. Kurz darauf gewann er bei den Afrikameisterschaften in Accra in 10,32 s die Silbermedaille über 100 Meter hinter dem Kameruner Emmanuel Eseme.