Buddhismuskunde

wissenschaftliche Disziplin From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Buddhismuskunde (Buddhologie) ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit dem Studium der Sprachen und der geistigen und materiellen Kultur des Buddhismus beschäftigt.

Buddhismuskunde im Westen erforscht den Buddhismus in Bezug auf Philologie, Geschichte, Philosophie, Religionswissenschaft, Soziologie und Kultur.

In Deutschland gibt es auf den Buddhismus konzentrierte Forschungen und Professuren innerhalb der Indologie, Tibetologie, Sinologie, Japanologie oder Thaiistik oder innerhalb der Religionswissenschaft (jeweils Bachelor- und Master-Studiengänge). An der Universität Hamburg gibt es zusätzlich den Master-Studiengang Buddhist Studies.[1]

Eigene Lehrstühle gibt es an der Universität Heidelberg für Buddhist Studies und an der Universität Hamburg für Indischen Buddhismus.[2][3]

In vielen asiatischen Ländern hingegen gibt es Fakultäten für Buddhismuskunde, so z. B. in Myanmar, Indien und Nepal. In den Vereinigten Staaten ist die Buddhismuskunde, wie in Deutschland, häufig in andere Fachbereiche integriert, es gibt aber auch private Universitäten, die ein eigenes Studienfach Buddhismuskunde anbieten. Als erste Hochschule bot die University of Wisconsin bereits 1965 M.A.- und Ph.D-Programme in Buddhist Studies an. Erster Professor für Buddhist Studies wurde im Jahr 1969 Masatoshi Shoshun Nagatomi (1926–2000) an der Harvard University.

Einzelnachweise

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