Kakenstorf

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Kakenstorf ist eine Gemeinde im Landkreis Harburg in Niedersachsen.

Findling in Parklandschaft. Eingemeißelt der Schriftzug „1105 – 2005“, darunter das Wappen der Gemeinde, darunter zweizeilig fortgesetzt der Schriftzug „900 Jahre / Kakenstorf“.
Ortsstein „900 Jahre Kakenstorf“
Kunstschmiede in Bötersheim
Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Kakenstorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kakenstorf hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 53° 19′ N,  46′ O
Bundesland:Niedersachsen
Landkreis: Harburg
Samtgemeinde: Tostedt
Höhe: 49 m ü. NHN
Fläche: 12,69 km²
Einwohner: 1477 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 116 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21255
Vorwahl: 04186
Kfz-Kennzeichen: WL
Gemeindeschlüssel: 03 3 53 021
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bachstraße 3
21255 Kakenstorf
Website: www.kakenstorf.de
Bürgermeisterin: Mareike von Appen
Lage der Gemeinde Kakenstorf im Landkreis Harburg
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Geografie

Geografische Lage

Kakenstorf liegt nordwestlich des Naturparks Lüneburger Heide. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Tostedt an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Tostedt hat. In der Gemeinde Kakenstorf münden der Dohrener Mühlenbach, Dresteder Bach, Kakenstorfer Bach, Sprötzer Bach und Todtglüsinger Bach in die Este.

Nachbargemeinden

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Kakenstorf gehören die Orte Kakenstorf, Auf der Horst und Bötersheim sowie das Gehöft Seggernhoff.

Geschichte

Tausendjährige Eiche in Bötersheim

Bis zum Jahr 1900 bildeten die Gemeinden Kakenstorf, Drestedt, Trelde und Sprötze die Gemeinde Die Vierdörfer, aus der die heutige Gemeinde hervorging. Drestedt ist heute eine eigenständige Gemeinde. Trelde und Sprötze sind am 1. Juli 1972 in die Stadt Buchholz in der Nordheide eingemeindet worden.[2]

Ortsname

Alte Bezeichnungen des Ortes waren um 1055 Cacamannesthorp, Mitte 13. Jahrhundert Kakemannestorpe, 1322 Cokemestorpe und Mitte 15. Jahrhundert Kakemannestorpe.

Der Name leitet sich von „Dorf eines Kak-mann“ ab. Bei „Kak“ handelt es sich wahrscheinlich um einen niederdeutschen Vornamen. Der kommt auch in Familiennamen wie „Dunkake“ vor, was „geschwollene Backe“ bedeutet.[3]

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1972 wurde die Nachbargemeinde Bötersheim eingegliedert.[2]

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat setzt sich einschließlich des Bürgermeisters aus elf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

Bei der Gemeindewahl am 12. September 2021 erlangten die CDU 5 Sitze, die Partei Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE) 3 Sitze sowie die erstmals angetretene Wählergruppe Unser Dorf Kakenstorf (UDK), die Wählergemeinschaft Kakenstorf (WGK) und die SPD jeweils 1 Sitz. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,8 % von 1.203 Stimmberechtigten.[4]

Bei der Gemeindewahl am 11. September 2016 erlangte die CDU 5 Sitze, die WGK 4 Sitze und die SPD 2 Sitze. Wahlberechtigt waren 1.124 Personen, von denen 60,6 % ihre Stimme abgaben.[5]

Bei der Wahl 2011 waren 1.075 Personen wahlberechtigt, 2006 waren es 1.014, 2001 waren es 965.[5]

Weitere Informationen Partei, Sitze ...
2001 2006 2011 2016 2021
Partei Sitze Sitze Sitze % Sitze % Sitze
CDU 7 7 6 45,4 5 42,3 5
GRÜNE 1 28,0 3
UDK 11,1 1
WGK 2 37,5 4 9,6 1
SPD 3 3 3 17,1 2 9,0 1
FDP 0 1 0
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Bürgermeister

Mareike von Appen (Grüne) wurde am 27. Januar 2025 zur ehrenamtlichen Bürgermeisterin gewählt, nachdem Heiko Knüppel (CDU) das Amt im November 2024 nach 18 Jahren niedergelegt hatte.

Wappen

Blasonierung: Von Blau und Silber geteilt und gespalten, belegt mit goldenen, gekreuzten, nach innen gerichteten Pferdeköpfen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Naturdenkmäler

  • Eiche in Bötersheim mit einem Brusthöhenumfang von 7,30 m (2016).[6]

Verkehr

Bilder

Literatur

  • Dieter Brosius: Bötersheim. In: Rittergüter der Lüneburger Landschaft. Wallstein Verlag, Göttingen 2015, ISBN 978-3-8353-1680-5, S. 103–106.

Einzelnachweise

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