Lymphocyte Function-associated Antigen 3
Protein in Homo sapiens
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Lymphocyte function-associated antigen 3 (LFA-3) ist ein Oberflächenprotein aus der Gruppe der Glucuronyltransferasen.
| Lymphocyte function-associated antigen 3 | ||
|---|---|---|
| Andere Namen |
Surface glycoprotein LFA-3, CD58 | |
| Eigenschaften des menschlichen Proteins | ||
| Masse/Länge Primärstruktur | 250 Aminosäuren, 28.147 Da | |
| Bezeichner | ||
| Externe IDs | ||
| Vorkommen | ||
| Homologie-Familie | Hovergen | |
| Orthologe (Mensch) | ||
| Entrez | 27087 | |
| Ensembl | ENSG00000109956 | |
| UniProt | P19256 | |
| Refseq (mRNA) | NM_018644.3 | |
| Refseq (Protein) | NP_061114.2 | |
| PubMed-Suche | 27087
| |
Eigenschaften
LFA3 bindet an CD2 auf T-Lymphozyten. Es ist an der Aktivierung von T-Lymphozyten und an der Rosettierung von Erythrozyten an T-Lymphozyten beteiligt. Bei T-Zellen erfolgt dadurch ein Antigen-unabhängiger Zellkontakt, eine beschleunigte Zellteilung von naiven T-Helferzellen und eine Induktion von Interferon-gamma in Gedächtniszellen.[1] Ebenso kommt es bei einer Bindung an CD2 zu einer Aktivierung der LFA3-tragenden Zelle. LFA-3 ist glykosyliert und besitzt teilweise einen GPI-Anker. Aus dem aus sechs Exons bestehenden Gen werden durch alternatives Spleißen zwei Isoformen mit 35 Nukleotiden Unterschied am 3'-Ende gebildet, eine mit GPI-Anker und eine mit Transmembrandomäne.[2]
Manche Genvarianten des LFA-3 sind an der Entstehung der multiplen Sklerose beteiligt.[3]