Café Jelinek
Kaffeehaus 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf
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Geschichte
Von 1988 bis 2003 wurde das Café Jelinek vom Ehepaar Knapp geführt. Diese waren unter anderem dafür bekannt, im Café Apothekermäntel zu tragen.[3] 2004 wurde es von Stephan Schiffner gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Manfred Haas, welche das Wiener Beisl Steman gegenüber betreiben, übernommen.[4]
Das Café Jelinek gehört zu den wenigen Wiener Kaffeehäusern, in welchen noch die originale Einrichtung vorhanden ist. Von der langen Historie des Hauses zeugen das original erhaltene Fischgrätparkett, die massiven Marmortische, der denkmalgeschützte schmiedeeiserne Koksofen[5][6] der Marke American-Heating sowie die grün bezogenen Sitzgelegenheiten. Von vielen Gästen sind Autogrammfotos an den Wänden des oft „kleines Hawelka“ genannten Cafés zu sehen. Das Café Jelinek gilt als ein „Kleinod der Wiener Kaffeehauskultur“.[7]
Literatur
- Petra Neumann (Hrsg.): WIEN und seine Kaffeehäuser. Ein literarischer Streifzug durch die berühmtesten Cafés der Donaumetropole. Wilhelm Heyne Verlag. München 1997. Seite 307–315. ISBN 3-453-12395-6.
