Carl F. Espe

US-amerikanischer Offizier, Vizeadmiral der US-Navy From Wikipedia, the free encyclopedia

Carl Frederick Espe (* 15. April 1900 in McCandless, Allegheny County, Pennsylvania; † 7. März 1988 in Chevy Chase, Montgomery County, Maryland) war ein Vizeadmiral der United States Navy. Er war unter anderem Kommandeur des Office of Naval Intelligence.

Carl F. Espe

Im Jahr 1922 absolvierte er die United States Naval Academy in Annapolis in Maryland. In der amerikanischen Kriegsmarine durchlief er anschließend alle Offiziersränge bis zum Vizeadmiral.

Während seiner militärischen Laufbahn absolvierte er sowohl Aufgaben als Seeoffizier an Bord verschiedener Kriegsschiffe als auch Tätigkeiten als Stabsoffizier auf dem Festland. Nach seiner Graduation an der Marineakademie diente er zunächst an Bord verschiedener Kriegsschiffe. Dabei handelte es sich im Einzelnen um das Schlachtschiff USS Pensylvania (1924), den Zerstörer USS Chase (bis 1926) und die USS Mississippi, ein weiteres Schlachtschiff, dessen Besatzung er bis 1929 angehörte.

Von 1929 bis 1931 gehörte Carl F. Espe der Fakultät der Marineakademie in Annapolis an. Daran schlossen sich Aufgaben auf dem Leichten Kreuzer USS Detroit an. Bis zum Jahr 1933 gehörte er zu dessen Besatzung. Danach wurde er zum Minenräumschiff USS Bobolink (AM-20) versetzt. wo er bis zum Jahr 1936 verblieb. Nach einer bis zum Jahr 1938 andauernden Stationierung auf dem Zerstörer USS Perkins wurde er zunächst für kurze Zeit zum Stab des United States Navy Bureau of Aeronautics und dann zur Marinewerft Washington versetzt, deren Stab er bis zum Jahr 1940 angehörte. Schließlich kehrte er wieder auf hohe See zurück, wo er Aufgaben an Bord des Zerstörers USS O’Brien wahrnahm.

Während des Zweiten Weltkriegs war Carl F.Espe im Pazifik eingesetzt. Er war unter anderem an der Schlacht um die Gilbertinseln, der Operation Hailstone, der Schlacht um Guam, der Schlacht um Peleliu, der Schlacht um Iwojima und der Schlacht um Okinawa beteiligt. Im Jahr 1945 gehörte er für einige Zeit zu den Besatzungstruppen in Japan.

Nach zwischenzeitlich anderen Verwendungen erhielt er das Kommando über die 1. Amphibische Kampfgruppe (Commander Amphibious Group One), das er in den Jahren 1951 und 1952 innehatte. Mit dieser Einheit nahm er am Koreakrieg teil.

Im Dezember 1952 übernahm Carl F. Espe als Nachfolger von Richard F. Stout das Kommando über das Office of Naval Intelligence. Dabei handelt es sich um den Nachrichtendienst der United States Navy. Dieses Amt bekleidete er bis zum Mai 1956, als er von Laurence H. Frost abgelöst wurde. Anschließend erhielt er das Kommando über die amphibischen Streitkräfte der Pazifikflotte, das er bis zum Jahr 1958 innehatte. Danach kommandierte er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1962 den 1. Marinebezirk, der den nördlichsten Teil der amerikanischen Atlantikküste um den Bundesstaat Maine umfasst.

Nach seiner Pensionierung lebte er für einige Zeit in Pittsburgh in Pennsylvania. Der seit 1947 mit Hilda Elizabeth Saunders (1903–1967) verheiratete Offizier starb am 7. März 1988 und wurde auf dem amerikanischen Nationalfriedhof Arlington beigesetzt.

Orden und Auszeichnungen

Carl Espe erhielt im Lauf seiner militärischen Laufbahn unter anderem folgende Auszeichnungen:

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