Casafair
Schweizer Interessenverband
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Casafair ist ein Schweizer Interessenverband, der die Interessen von Hauseigentümern und Besitzern von anderem Wohneigentum (etwa Stockwerkeigentum) vertritt.
| Casafair Schweiz / HabitatDurable Suisse | |
|---|---|
| Gründung | 19. März 1988 in Bern |
| Sitz | Bern (⊙) |
| Vorläufer | Hausverein Schweiz |
| Motto | Eigentum mit Verantwortung |
| Vorsitz | Ursula Zybach |
| Website | www.casafair.ch |
Der Verband setzt sich «für einen haushälterischen Umgang mit dem Boden, klimafreundliches Bauen, gesundes Wohnen und faire Miet- und Nachbarschaftsverhältnisse» ein. Das Zentralsekretariat befindet sich in Bern.
Gegründet wurde der Verband 1988 unter dem Namen Hausverein Schweiz.[1] Die Verbandsgründung war die Reaktion auf die Abstimmung über die Eidgenössische Volksinitiative «Stadt-Land-Initiative gegen die Bodenspekulation», die mit 69,2 % Nein-Stimmen abgelehnt wurde.[2] Im Mai 2019 wurde der Hausverein umbenannt und tritt seither unter dem Namen Casafair auf.[3] mit der Absicht, das eher „hausbackene Image“ abzustreifen, so die damalige Präsidentin Claudia Friedl gegenüber der NZZ.[4] In der Westschweiz nennt sich der Verband weiterhin «HabitatDurable».[5]
Casafair versteht sich als die ökologische und soziale Alternative zum Hauseigentümerverband.[1] Der Verband hat rund 15'000 Mitglieder[6] und ist geografisch in acht Sektionen aufgeteilt.[7] Das Dach bildet der Zentralvorstand, den Ursula Zybach (SP-Nationalrätin) seit 2025 präsidiert.[8] Von 2014 bis 2025 wirkte der ehemalige Nationalrat Thomas Hardegger als Vizevorsitzender im Präsidium.[8] Während 16 Jahren (2001–2017) war Hildegard Fässler Präsidentin, abgelöst durch Claudia Friedl.[9]
Mit der Alternativen Bank Schweiz hat Casafair eine Partnerschaft.[10] Für Schlagzeilen sorgte der mit dessen Haltung zum Klimaschutzgesetz und dessen SVP-Linie begründete Übertritt vom Hauseigentümerverband zu Casafair von FDP-Ständerat Ruedi Noser.[11]