Casimir Friedrich zu Castell-Rüdenhausen
deutscher Fürst und Landtagsabgeordneter
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Casimir Friedrich Fürst zu Castell-Rüdenhausen (* 10. März 1861 auf Schloss Rüdenhausen; † 25. April 1933 ebenda) war 2. Fürst zu Castell-Rüdenhausen, preußischer Offizier sowie Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.

Leben
Casimir Friedrich zu Castell-Rüdenhausen wurde als Sohn des Fürsten Wolfgang zu Castell-Rüdenhausen (1830–1913) und dessen Gemahlin Emma Prinzessin zu Ysenburg und Büdingen geboren. In der Preußischen Armee war er Premierleutnant im 1. Großherzoglich Hessischen Garde-Dragoner-Regiment[1], Major À la suite[2] und führte ein Eskadron im Westfälischen Ulanen-Regiment Nr. 5[3].

Von 1913 bis 1918 hatte er als erblicher Reichsrat einen Sitz in der Kammer der Reichsräte, deren Mitglieder neben den Mitgliedern der Kammer der Abgeordneten den Bayerischen Landtag bildeten. Er verfügte über umfangreichen Gutsbesitz in Unter-, Ober-, Mittelfranken und in der Oberpfalz.
Familie
Am 1. September 1905 heiratete er im Schloss Middachten Mechtild Gräfin von Bentinck (1877–1940). Aus der Ehe sind die Kinder Rupert (1910–1944, vermisst im Zweiten Weltkrieg) und Siegfried (1916–2007, ∞ Irene Gräfin zu Solms-Laubach) hervorgegangen[4].
Siehe auch
Weblinks
- Casimir Friedrich zu Castell-Rüdenhausen in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek.