Cesare Boccoleri

römisch-katholischer Erzbischof From Wikipedia, the free encyclopedia

Cesare Boccoleri (* 21. März 1875 in Rapallo; † 31. Oktober 1956 in Modena) war ein italienischer Geistlicher und römisch-katholischer Erzbischof von Modena.

Leben

Boccoleri studierte am Collegio Capranica in Rom und empfing am 19. März 1897 die Priesterweihe. Anschließend war er in der Diözese Chiavari tätig, unter anderem als Kanzler der Kurie und als Dozent am Priesterseminar. 1907 wurde er Erzpriester in Rapallo. 1920 wurde er Apostolischer Protonotar.

Bischof

Am 13. Juni 1921 ernannte Papst Benedikt XV. Boccoleri zum Bischof von Terni und Narni. Die Bischofsweihe spendete ihm am 29. Juni 1921 Amedeo Casabona, Bischof von Chiavari. Mitkonsekratoren waren Natale Serafino, ehemaliger Bischof von Chiavari, und Bernardo Pizzorno, Bischof von Luni, Sarzane e Brugnato

Am 28. März 1940 ernannte Papst Pius XII. Boccoleri zum Erzbischof von Modena und Territorialabt von Nonantola. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Tod im Jahr 1956 inne.

Wirken

Boccoleri war vor allem in der Seelsorge tätig. In Rapallo gründete er die Kongregation der „Figlie di Nostra Signora di Montallegro“. Zudem veröffentlichte er mehrere geistliche Schriften, darunter:

  • Riarmo spirituale (1939)
  • Rivincite divine (1942)

Literatur

  • Guerrino Pelliccia, Giancarlo Rocca (Hrsg.): Dizionario degli Istituti di Perfezione.

Related Articles

Wikiwand AI