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Chesa Planta (Samedan)

Historisches Gebäude in Samedan im Kanton Graubünden, Schweiz From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Chesa Planta ([ˈtɕeːzɐ ˈplantɐ]ⓘ/?, Chesa rätoromanisch im Idiom Puter für «Haus») ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Samedan im Oberengadin im Schweizer Kanton Graubünden. Sie liegt nordwestlich des Bahnhofs Samedan in Mulins 2.

Chesa Planta
Im Innern der Chesa Planta
Aufnahme von Annemarie Schwarzenbach (1936)

Geschichte

Die Chesa Planta wurde 1595 von der Familie von Salis als repräsentatives Patrizierhaus mit geschwungenem Walmdach im Stil eines adligen Engadinerhauses erbaut. 1760 erfolgte ein Ausbau zum Doppelhaus. Im Jahre 1817 ging das Gebäude in den fortan namensgebenden Besitz der Samedener Familie Von Planta über. Diese überführte den Bau 1943 in eine Stiftung Fundaziun Planta-Samedan.

Das Kreisgericht des Kreises Oberengadin tagte bis 2015 in der Chesa Planta.

Heutige Nutzung

Das Haus ist als Museum für die Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts konzipiert. Darüber hinaus beherbergt die Chesa Planta eine seit 1946 bestehende rätoromanische Bibliothek.

Siehe auch

Commons: Chesa Planta (Samedan) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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