Chitlin’ Circuit
traditionelle Musikbühnen im Süden und Osten der USA
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Chitlin’ Circuit war ein informelles Netzwerk von Musiktheatern im Süden und Osten der USA, die Musikern, Comedians und sonstigen Bühnenkünstlern afroamerikanischer Herkunft während der Rassentrennung sichere Auftritte gewährten. Der Name geht zurück auf das traditionelle afroamerikanische Soul Food Chitterlings (ausgesprochen Chitlins), ein Gericht aus Schweinedarm.[1][2]
Der Chitlin’ Circuit war das Karrieresprungbrett von erfolgreichen Künstlern wie beispielsweise Cab Calloway, B. B. King, Duke Ellington, Ray Charles, The Supremes, Ike & Tina Turner, Patti LaBelle, Jimi Hendrix, Gladys Knight & the Pips, Otis Redding, The Isley Brothers oder The Jackson 5.[1][2]
Zu den wichtigsten Clubs des Chitlin’ Circuit gehörten der Cotton Club und das Apollo Theater in Harlem (New York City), der Victory Grill in Austin, das Howard Theatre in Washington, das Uptown Theatre in Philadelphia, das Royal Theatre in Baltimore und The Fox Theatre in Detroit.[1][2]
Literatur
- Preston Lauterbach: The Chitlin’ Circuit and the Road to Rock’n’Roll. Norton, New York 2011, ISBN 978-0-393-07652-3.
Weblinks
- Chitlin Circuit MBT auf YouTube (englisch)
- The Chitlin Circuit auf YouTube (englisch)
- How Black Musicians Escaped Sundown Towns YouTube (englisch)