Christine Häsler
Schweizer Politikerin
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Christine Häsler (* 11. Januar 1963 in Unterseen; heimatberechtigt in Lütschental und Wilderswil) ist eine Schweizer Politikerin (Grüne). Von 2018 bis 2026 war sie Mitglied der Berner Kantonsregierung.

Leben
Christine Häsler besuchte Schulen in Grindelwald und Wilderswil. Anschliessend absolvierte sie eine kaufmännische Lehre bei der Gemeindeverwaltung Grindelwald und arbeitete später als Gemeindeschreiberin von Lütschental. 2011 bis 2018 war sie Leiterin Kommunikation der Kraftwerke Oberhasli.[1]
Häsler ist geschieden, Mutter von vier Kindern und lebt in Burglauenen.
Politik
1994 wurde Häsler Mitglied der Grünen Partei. Sie war 2002 bis 2015 Mitglied des Grossen Rates des Kantons Bern und amtierte von 2006 bis 2014 als Fraktionschefin der grünen Fraktion. Bei den kantonalen Wahlen 2014 erzielte sie das zweitbeste Resultat in ihrem Wahlkreis.[2]
Nach dem Rücktritt von Alec von Graffenried rückte Häsler im Juni 2015 in den Nationalrat nach.[3] Sie wurde am 28. März 2018 in den Regierungsrat des Kantons Bern gewählt[4] und trat daraufhin aus dem Nationalrat zurück.[5] Für sie rückte Aline Trede nach. Im Regierungsrat übernahm sie von ihrem Parteikollegen Bernhard Pulver die Bildungs- und Kulturdirektion (BKD).[6] Besonders gefordert wurde sie während der Covid-19-Pandemie, als das Schul- und Kulturleben 2020 bis 2022 eingeschränkt war.[7] Bei den Wahlen 2022 wurde sie im Amt bestätigt. Im Amtsjahr 2022/2023 war sie Regierungspräsidentin.[8] Bei den Wahlen 2026 trat sie nicht mehr an[9] und Aline Trede wurde zu ihrer Nachfolgerin gewählt.[10]
Weblinks
- Christine Häsler auf der Website des Kantons Bern
- Christine Häsler auf der Website der Bundesversammlung
- Verabschiedung von Christine Häsler im Nationalrat (ab Mitte der Seite)
- Persönliche Website, Stand 21. Februar 2018 (Internet Archive; danach von der Website nur noch Verlinkung auf die offizielle Seite der Regierung)