Japanische Brücke
Brücke in Vietnam
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Japanische Brücke, auch Chùa Cầu (vietnamesisch: Lai Vien Kieu (Brücke aus der Ferne))[1], ist ein historisches Baudenkmal der Stadt Hội An in Zentralvietnam.

Geschichte
Der Bau der Brücke schuf die Verbindung zweier historischer Stadtviertel, das chinesische einerseits, das japanische andererseits. Die 18 m lange überdachte über einen Nebenfluss des Thu Bon führende Chùa-Cầu-Brücke markiert die Grenze zwischen den Gebieten. Die Bauzeit der ersten Variante der später mehrfach zerstörten Brücke erfolgte von 1593 bis 1595 auf Veranlassung von Kaufleuten einer wohlhabenden japanischen städtischen Handelsgilde. Begonnen wohl im Jahr des Affen (申 shēn: Affe (猴 hóu) wendig), wurde der Brückenbau im Jahr des Hundes (戌 xū: Hund (狗 gŏu) treu) fertiggestellt (siehe auch: Chinesische Astrologie). Darauf weisen entsprechend steinerne Portalfiguren an den beiden Zugängen hin. Die heutige Form der Brücke geht auf das Jahr 1763 zurück. Dabei entstand vermutlich auch die kleine Brückenpagode. Die Holzbrücke überstand die Zeiten trotz mehrfacher Zerstörungen allerdings weitgehend unverändert[2].
Auf Beschluss des vietnamesischen Ministeriums für Kultur, Sport und Tourismus 2021[3] wurde die Brücke ab 2022 umfangreich renoviert.[4] Während der Erneuerungsarbeiten wurde eine digitale 3D-Visualisierung der Brücke erstellt.[4] Die Brücke gilt als das Wahrzeichen der Stadt Hội An.
Bildergalerie
Siehe auch
Literatur
- Wolf-Eckart Bühler/Hella Kothmann, Vietnam, Handbuch für individuelles Entdecken, Reise „Know how“, ISBN 978-3-8317-1720-0