Cirò Marina

italienische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Cirò Marina ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Crotone in der Region Kalabrien mit 14.134 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024). Sie liegt 37 km nördlich von Crotone und 122 km östlich von Cosenza.

Schnelle Fakten
Cirò Marina
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Cirò Marina (Italien)
Cirò Marina (Italien)
Staat Italien
Region Kalabrien
Provinz Crotone (KR)
Koordinaten 39° 22′ N, 17° 8′ O
Höhe 5 m s.l.m.
Fläche 41 km²
Einwohner 14.134 (31. Dez. 2024)[1]
Postleitzahl 88811
Vorwahl 0962
ISTAT-Nummer 101008
Bezeichnung der Bewohner Ciromarinesi
Schutzpatron San Cataldo
Website Cirò Marina
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Die Gemeinde in den 1990´er
Der Ort vom Meer aus gesehen

Geographie

Der Ort erstreckt sich entlang der Küste des Ionischen Meeres zwischen dem Fluss Lupuda und dem Kap Punta Alice. Dieser markante Punkt wurde in der Antike von den Griechen ausgewählt, um einen Apollon-Tempel zu errichten, von dem nur noch die Fundamente erhalten sind.

Die Nachbarorte sind Cirò und Melissa.

Verkehr

Der Ort wird von der Strada Statale 106 Jonica, die von Reggio Calabria nach Tarent führt, durchquert.

Cirò Marina liegt an der Bahnstrecke Reggio Calabria – Tarent.

Geschichte

Cirò Marina wurde erst 1952 selbständig, nachdem es aus Cirò ausgemeindet wurde.

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 186118811901192119361951197119912001
Einwohner 1.4951.6392.7203.8565.1507.29410.36914.11313.987
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Quelle: ISTAT

Politik

Nicodemo Parrilla (Bürgerliste) wurde im Mai 2006 zum Bürgermeister gewählt.

Partnerstädte

Wirtschaft

Cirò Marina wird wirtschaftlich durch den Tourismus und die Meersalzgewinnung geprägt.

Kulinarische Spezialitäten

Cirò Marina hat Anteil am DOC-Weinanbaugebiet Cirò.

Mafia

Der ehemalige Bürgermeister Roberto Siciliani wurde im Zuge der Ermittlungen der Operazione Stige vom Kassationshof rechtskräftig für 8 Jahre verurteilt. Ihm wird vorgeworfen er hat Verbindungen zum Farao-Marincola-Clan.[2]

Persönlichkeiten

  • Giuseppe Gangale (1898–1978), Erzähler, Philologe, Erforscher und Erneuerer von Minderheitensprachen

Literatur

  • Ilona Witten: Kalabrien (= DuMont-Reisetaschenbuch). DuMont, Köln 2001, ISBN 3-7701-5288-3, S. 136.

Einzelnachweise

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