Claudius Aubert
kaiserlicher Stückgießer in Graz
From Wikipedia, the free encyclopedia
Claudius Aubert († 17. September 1638) war ein kaiserlicher Stückgießer in Graz.
Leben
Claudius Aubert wurde im Jahr 1602 zum Stückgießer der Kaiserlichen Gusshütte am Sacktor ernannt.
Über seine Herkunft und sein Leben ist wenig bekannt. Dem Namen nach könnte er ein Lothringer gewesen sein. Er war zweimal verheiratet. Aus der zweiten Ehe stammten zwei Töchter.
Werk
Die Glocken haben eine gedrungene spätgotische Rippe, die dem Oktavtyp angehört. Die gewölbten Platten auf diesen erinnern an die französische Rippe, ein weiteres Indiz, dass Aubert aus Lothringen stammen könnte. Die Gussausführung der Glocken ist sehr schön. Die Verzierungen sind barock. Die Klangqualität ist nicht so gut wie die äußere Gestalt, aber gut.
Glocken
- 1617 Mariahilfkirche in Graz
- 1624 Andritz in Graz, seine größte erhaltene Glocke (Durchmesser: 92 cm)
- 1624 Sammlung Pfundner
- 1635 St. Lorenzen Autersberg
Literatur
- Steiermark. Kaiserliche Gußhütte am Sacktor. Claudius Aubert (1602–1638). In: Jörg Wernisch: Glockenkunde von Österreich. Journal Verlag, Lienz in Osttirol 2006, ISBN 3-902128-10-0, S. 165–166.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Aubert, Claudius |
| KURZBESCHREIBUNG | kaiserlicher Stückgießer in Graz |
| GEBURTSDATUM | 16. Jahrhundert |
| STERBEDATUM | 17. September 1638 |