Coeloneurum ferrugineum
Art der Gattung Coeloneurum
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Coeloneurum ferrugineum ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und ist die einzige Art der Gattung Coeloneurum.
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Coeloneurum | ||||||||||||
| Radlk. | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Coeloneurum ferrugineum | ||||||||||||
| (Spreng.) Urb. |
Beschreibung
Coeloneurum ferrugineum ist ein 2,6 bis 3,3 m hoher[1] Baum oder Strauch mit schmalen, ledrigen Laubblättern. Die extraaxillären, fünfzähligen Blüten stehen einzeln und sind nahezu aufsitzend. Ihr Kelch ist glockig geformt. Die gelbe bis hellgelbe[1] Krone besitzt eine kurze Kronröhre und einen breiten Kronsaum.[2] Der Kronsaum selbst ist tief gelappt.[3] Es werden fünf Staubblätter und ein zweifächriger Fruchtknoten gebildet. Je Fruchtknotenfach wird eine einzelne Samenanlage gebildet. Die Frucht ist eine eiförmige Beere.[2] Die Samen sind im Vergleich zu anderen Nachtschattengewächsen relativ groß. Es wird kein Endosperm gebildet. Der gerade Embryo besitzt dicke Keimblätter, die deutlich länger als die kleine Keimwurzel sind.[4]
Vorkommen und Standorte
Die Art kommt auf Hispaniola vor.[5] Die Standorte sind sehr trocken.[3]
Taxonomie und Systematik
Coeloneurum ferrugineum wurde 1824 als Jacquinia ferruginea von Curt Polycarp Joachim Sprengel in Systema vegetabilium [Caroli Linnaei ... ]. Editio decima sexta 16. Auflage Band 1 Seite 668 erstbeschrieben. Die Art wurde 1899 von Ignatz Urban in Symbolae Antillanae: seu fundamenta florae Indiae occidentalis ... Band 1 Teil 2 Seite 380 als Coeloneurum ferrugineum (Spreng.) Urb. in die Gattung Coeloneurum gestellt.
Die Zuordnung der Gattung Coeloneurum zu den Nachtschattengewächsen wurde lange Zeit angezweifelt, so schließt beispielsweise Armando Hunziker in seiner Systematik der Nachtschattengewächse diese und drei andere Gattungen aufgrund der Samenmorphologie aus der Familie aus und ordnet sie einer eigenen Familie Goetzeaceae zu.[4]
Molekularbiologische Untersuchungen haben jedoch nachgewiesen, dass die zu den Goetzeaceae gezählten Gattungen zusammen mit den Gattungen Duckeodendron und Metternichia in den Nachtschattengewächsen einzuordnen sind. Richard Olmstead führt sie in seiner Systematik der Familie in einer Unterfamilie Goetzeoideae.[3] Die Verwandtschaftsverhältnisse zu den nahestehenden Gattungen zeigt das folgende Kladogramm.
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Kladogramm vereinfacht nach [3]