Colombscher Signalapparat

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Der Colombsche Signalapparat war ein vom englischen Vizeadmiral Philip Howard Colomb (1831–1899) erfundener Apparat, der Signale zur Kommunikation von Schiff zu Schiff bei Tage nach dem Prinzip des Morse-Systems erzeugte.

Seemann (Signalgast) bei der Übertragung eines Morsecodes mit einer Signallampe

Ein schwarzer, sehr großer Segeltuchzylinder (wie ein chapeau claque eingerichtet) wurde an einem gut sichtbaren Teil des Schiffs plötzlich aufgehisst und nach längerem oder kürzerem Intervall wieder zusammengeklappt. Die längeren, etwa 6 Sekunden dauernden Erscheinungen bedeuteten den Strich, die kürzen, etwa 1 Sekunde dauernden Erscheinungen den Punkt des Morsecodes.

Bei Nacht wurde mittels langen und kurzen Lichtblitzen mit einer Signallampe signalisiert.

Moderne Funk­kommunikation hat die optische Signalisierung weitgehend ersetzt.

Literatur

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