Lern-Fair

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Lern-Fair (ehemals Corona-School)[4] ist eine Bildungsorganisation, die eine Online-Plattform für kostenfreie und digitale Lernunterstützung anbietet.[5] Seit 17. Mai 2021 läuft die Plattform des Lern-Fair e. V. unter dem Namen Lern-Fair.[6]

Gründung21. April 2020[1] in Bonn
GründerChristopher Reiners, Lukas Pin, Tobias Bork, Gero Embser[2]
SitzBonn
Schnelle Fakten Rechtsform, Gründung ...
Lern-Fair
Logo
Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 21. April 2020[1] in Bonn
Gründer Christopher Reiners, Lukas Pin, Tobias Bork, Gero Embser[2]
Sitz Bonn
Zweck Kostenfreie und digitale Lernunterstützung für Schüler
Vorsitz Clara Grabitz, Katharina Bach, Sönke Westrup, Pia Todtenhöfer, Marcel Märdian
Freiwillige 15.000[3]
Website lern-fair.de
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Das Ziel von Lern-Fair ist es, allen Schülern in Deutschland dieselben Chancen auf Bildung zu ermöglichen.[7] Mit drei verschiedenen Lerninitiativen soll Schülern in ganz Deutschland ein kostenfreier und unbürokratischer Zugang zu digitalen Bildungsangeboten gegeben und damit Bildungschancen geschaffen werden.

Lern-Fair bietet sowohl private Lernunterstützung für Schüler mit Lernschwächen und weniger Zugang zu Bildung als auch Gruppenkurse mit unterschiedlichem Fokus an.[8]

Plattform

Auf der Plattform können sich Schüler mit Nachhilfebedarf registrieren sowie Studierende, die ehrenamtlich ihr Wissen weitergeben möchten.[9] Über die Plattform werden Schüler und Studierende für eine 1:1-Lernunterstützung per Videochat verbunden.[10][11] Zuvor durchlaufen die Studierenden zur Qualitätssicherung ein Gespräch mit dem Trägerverein.[12][13] Neben Videonachhilfe bieten Studierende Projektcoaching im Rahmen einer Kooperation mit Jugend forscht.[14] Zudem werden Onlinekurse, Workshops und Arbeitsgemeinschaften für Schüler über die Plattform von Lern-Fair angeboten.[15][16][17] Alle Angebote sind kostenlos und digital.[18][19]

Lehramtsstudierende können ihr schulisches Pflichtpraktikum unter bestimmten Voraussetzungen über Lern-Fair absolvieren.[20][21]

Geschichte

altes Logo der Corona School

Lern-Fair entstand im März 2020 vor dem Hintergrund der durch die COVID-19-Pandemie bedingten Schulschließungen im Rahmen des #WirVsVirus-Hackathons.[19] Die vier Initiatoren Christopher Reiners, Lukas Pin, Tobias Bork und Gero Embser gründeten die Plattform www.corona-school.de, auf der sich Schüler und Studierende registrieren konnten.[22][23] Im April 2020 wurde der gemeinnützige Verein Corona School e. V. gegründet. Innerhalb von anderthalb Wochen meldeten sich über 5.000 Nutzer an,[2] bis Mai 2020 über 20.000 Personen.[15][24] Anfang 2021 unterstützten über 11.000 Studierende[25][26] ehrenamtlich rund 16.000 Schüler.[27][3]

Die alte Website der Corona School

Für die Zeit nach der Corona-Pandemie wurde eine Fortsetzung des Angebots insbesondere für bedürftige Schüler geplant und umgesetzt.[20][28]

Am 17. Mai 2021 benannte der Verein seine digitale Lernplattform Corona-School in Lern-Fair um.[29]

Am 1. Juni 2024 übernahm Elke Büdenbender die Schirmherrschaft des Lern-Fair e. V.[30]

Partner

Lern-Fair wird gefördert durch die Andreas Gerl Stiftung,[31] die Deutsche Fernsehlotterie, die Dieter Schwarz Stiftung,[32] die Deutsche Postcode Lotterie und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt.[33] In den Anfangsjahren wurde Corona School durch SAP, die Santander Universitäten, die VINCI-Stiftung und die Deutsche Bahn Stiftung gefördert.[34][35][36][37]

Rezeption

Die Bildungsministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Stefanie Hubig, lobte Lern-Fair als „tolle Unterstützung für alle Schülerinnen und Schüler“,[24] Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bedankte sich telefonisch bei der Initiative.[38] Elke Büdenbender, Schirmherrin des Lern-Fair e. V. und Frau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier betont: „Wir wollen uns dafür stark machen, dass Kinder in Deutschland die gleichen Chancen auf eine gute Bildung haben, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft.“[39]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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